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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Michael Saathen |
| Position | Abteilungsleiter PR |
| der Firma (Abteilung) | Prachner und Godai (Kommunikation und PR) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Am 21.2. wollte ich meine Bücher für die Abendschule abholen, da ich seit langem wieder mal kurz Zeit hatte.
Dazu bin ich extra durch ganz Wien gefahren.
Als ich gegen 13.40 Uhr in die Filiale kam, sagte mir eine junge Dame, dass im Moment keiner da sei, der die Bücher ausgibt und sie das nicht könne, weil sie nur eine Aushilfe ist.
Ich fragte, wie lange es dauern wird, bis der Kollege wieder kommt. Da meinte sie ca. eine halbe Stunde. So lange konnte ich nicht warten, da ich noch einen dringenden Termin hatte.
Außer den Spritkosten, der Zeit und dem Parkschein sind mir zwar keine Kosten entstanden, trotzdem bin ich einfach total sauer.
Wie gibt es das, dass in einem geöffnetem Geschäft keiner da ist, der einem weiterhelfen kann?
Der Filialleiter sollte dringend jemanden einstellen. |
| gepostet von | Henri Schreiber am 22.2.2007, 10:56 |
| folgendes Statement ab: | Sehr geehrter Herr ...,
Ihren Unmut über Ihr gestriges Erlebnis in unserer Filiale auf der Mariahilfer Straße können wir nur zu gut verstehen... Doch ist die Ursache dafür nicht in generellem Personalmangel zu suchen, wir sind schlicht und einfach zum Opfer der derzeit herrschenden Grippewelle geworden. Die insgesamt sieben Filialen der Prachner-Gruppe müssen zur Zeit mit kaum mehr als 60 % des sonst verfügbaren Personalstandes auskommen, und das kann - zu unserem großen Bedauern - in Einzelfällen zu Situationen führen, wie Sie sie hier beschrieben haben:
Unsere Filiale war gestern, wie meine Kollegin Ihnen wahrheitsgemäß beteuerte, tatsächlich in der absoluten Mindestkonstellation besetzt, eben mit einer Aushilfskraft aus einer anderen Filiale und einem erfahrenen Sortimentsbuchhändler. Doch auch letzterer ist nur ein Mensch; und in den Mittagsstunden meldete sich sein Hungergefühl. An eine der sonst im Betrieb üblichen einstündigen Mittagspausen ist zur Zeit sowieso nicht zu denken, der Kollege entschlüpfte gleichsam nur auf kurze Zeit, um sich in der Umgebung einen kleinen Imbiss zu besorgen...
Just in der Zeit, als Sie kamen, Ihre Bestellung abzuholen. Den Rest der Geschichte kennen Sie, und wir bedauern ihn sehr.
Doch stehen wir nicht an, Ihnen zum konkreten Ausdruck unseres Bedauerns einen Buchgutschein anzutragen. Er liegt für Sie an der Kassa der Filiale Mariahilfer Straße bereit.
Mir freundlichen Grüßen
Ihr
Michael Saathen
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| Kommentare |
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| | Eject (30.3.2007, 13:24) | |
grosses kompliment an die firma.
wäre der kunde öffentlich gefahren, hätte er sich sprit, parkschein und zeit erspart, also wozu aufregen.
und ich glaub auch nicht das man nich einmal in der woche mal ein paar stunden zeit hat etwas zu erledigen. |
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