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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Sabine Burggraf |
| der Firma | Sabine Burggraf |
| gibt zu diesem Beitrag: | Ich habe im Jänner und Februar dieses Jahres eine Ausbildung zur Visagistin bei Frau Sabine Burggraf im 17. Bezirk, Hernalser Hauptstraße 31/2 gemacht. Die Ausbildung dauerte insgesamt 6 Wochen, täglich von MO-FR von 09.00 bis 17.00 Uhr und kostete € 2.500,00. Anfangs war Frau Burggraf sehr nett, hilfsbereit und freundlich. Es gab noch eine weitere Kursteilnehmerin, also waren wir zu zweit. Ich freute mich darüber, weil ich dachte, dass man so am meisten lernen könnte, da auf jeden einzelnen eingegangen werden könnte.
Während des Kurses stellt sich heraus, wie Frau Burggraf unterrichtet: Sie zeigt 1x etwas vor, setzt sich dann auf ihren Platz und lässt die Teilnehmer arbeiten. Ab und zu hat sie währenddessen auch Kunden betreut und überhaupt nicht aufgepasst, wie die Kursteilnehmer arbeiten. Was sie vielleicht falsch machen könnten. Sie schaut ihnen während des Arbeitens dabei leider nicht auf die Finger. Sie sieht das Ergebnis und ist unzufrieden, erklärt aber nicht, warum es nicht besser geworden ist bzw. wo die Fehler liegen könnten. Sie reagierte deswegen auch sehr kindisch, indem sie sich zurückzog und meinte, ob wir überhaupt nichts gelernt hätten. Wir waren sprachlos und verstanden die Welt nicht mehr. Wir sind ja schließlich keine kleinen Kinder, die noch zur Grundschule gehen.
Zum Glück gab es eine weitere Berufskollegin von Frau Burggraf die aushalf, wenn Frau Burggraf sich nicht auskannte (z.B. Thema Haut). Frau Mag. Katalin Fegerl. Sie ist wirklich eine sehr kompetente Person und versteht ihr Handwerk UND sie versteht es gleichzeitig auch, zu unterrichten. Damit hat Frau Burggraf leider keinerlei Erfahrung. Ich kann nur jedem raten, sich Frau Mag. Fegerl anzuschließen, wenn man wirklich etwas lernen und erreichen möchte, denn bei Frau Burggraf ist das Geld leider rausgeschmissen.
Mit freundlichen Grüßen |
| gepostet von | Bianca Schuster am 5.12.2006, 09:31 |
| folgendes Statement ab: | Frau S. wollte den Beruf der Visagistin in meinem Kurs erlernen, da sie vorhatte, später im Fotostudio ihres Mannes als solche zu arbeiten. Ich erklärte ihr vor der Ausbildung, dass wir gerne genauer auf das ohnedies vorgesehene Thema Fotostyling eingehen können, da dies aufgrund der geringen Teilnehmeranzahl kein Problem sei, davon zeigte sie sich begeistert. Ich klärte sie auch darüber auf, dass die Ausbildung aber auch weitere Bereiche wie Film, Bühne, Layout etc. umfasst, die für das Grundverständnis als Visagistin von hoher Bedeutung sind, der detaillierte Lehrplan wurde außerdem vor Kursbeginn ausgehändigt.
Im ersten Abschnitt der Ausbildung wurden alle Basics unterrichtet, bis dahin war Frau S. engagiert und sehr freundlich. Als es im zweiten Abschnitt zum spezifischen Teil (Bereich Makeup) kam, ließ ihre Engagement stark nach, Aufgaben wurden nur noch halb oder schlampig ausgeführt. Auf meine Fragen, wo die Gründe dafür liegen, nannte sie mir, dass sie die ab jetzt gelernten Themen ohnedies nicht in ihrem Fotostudio brauchen wird, dass ihr die Stylings nicht gefallen würden oder dass sie die ihr zugewiesenen Modelle aus persönlichen Gründen nicht mochte und daher auch nicht „schön“ schminken will. Als ich sie darauf hinwies, dass sie mit ihrer Einstellung Schwierigkeiten haben wird, eine positive Prüfung abzulegen, und auch die Mitarbeit zählen würde, meinte sie, dass sie ja für den Kurs bezahlt und ihr ein Abschluss zustünde. Dass ich keine Diplome verkaufe und dies auch nicht im Sinne der Ausbildungsrichtlinien der Wirtschaftskammer ist, liegt auf der Hand.
Durch das negative Verhalten und die schwere Motivierbarkeit von Frau S. wurde das Unterrichten schwierig, unser bis dahin positives Unterrichtsklima litt natürlich darunter, trotzdem wurde der Lehrplan bis zum Schluss eingehalten.
Der Umgang wurde von beiden Seiten nüchtern, blieb aber freundlich. Die Prüfung wurde von mir und einer Kollegin abgenommen und Frau S. hat aufgrund der hohen Punkteanzahl im Theorietest die Prüfung knapp bestanden, obwohl der Praktische Teil mangelhaft war. Ich möchte auch erwähnen, dass Frau S. die bereits zur Prüfung fällige letzte Kursrate erst nach Einschalten eines Inkassobüros nach Kursende beglichen hat. Mein Angebot, dass ich auch nach dem Ende der Ausbildung bei Problemen kostenlos zur Verfügung stehe, wurde bis zum heutigen Tag noch nicht wahrgenommen.
Zu meiner von Frau S. kritisierten Arbeitsweise (die sie im übrigen niemals während der Ausbildungszeit kritisiert hat):
Wie beschrieben erkläre ich den Schülern ein Thema. Nach dem Erlernen der Basics ist es aber notwendig, eine gewisse Selbstständigkeit der Schüler zu trainieren und nicht den ganzen Tag neben dem Schüler zu stehen. Auf eine Distanz von 2 Metern und einer Spiegelwand war es mir sehr wohl möglich, bei 2(!) Schülern zu erkennen, wie der jeweilige Schüler arbeitet, ein Profi erkennt außerdem anhand des Ergebnisses die Arbeitsweise. Ich habe während der Arbeit Fehler aufgezeigt oder war bei Problemen zur Stelle. Außerdem wurde jedes Makeup nach dem Fertigstellen besprochen und analysiert, es wurden außerdem von mir Verbesserungsvorschläge gezeigt.
Darauf meinte Frau S. immer nur, dass sie es dann beim nächsten Mal besser machen wird und bei der Prüfung bestimmt können werde. Meine Aufforderung, es doch gleich noch mal zu probieren ignorierte sie meistens.
Zu meinen Kompetenzen als Lehrperson: neben jahrelanger Erfahrung als Visagistin in vielen Branchen sowie Unterrichtstätigkeiten im Bereich VHS und Privatkursen bilde ich nicht nur in meinem Studio Visagisten aus, sondern auch die Lehrlinge und Mitarbeiter eines großen Parfümeriekonzerns. Dazu bin ich als Unternehmerin mit Gewerbeschein befugt. Der Lehrplan basiert auf den Ausbildungsrichtlinien der Wirtschaftskammer Wien. Im Unterricht werden zusätzlich 4-5 Fachkräfte für die Bereiche Haut, Haare, Nägel, Bodypainting eingesetzt. (u.a besagte Frau Fegerl)
Diese Fachdozenten verfügen alle über einen Meisterbrief oder Gewerbeschein in ihrem Gebiet. Die Darstellung, ich hätte von gewissen Themen keine Ahnung und gebe sie deswegen ab, ist falsch, ich möchte dadurch einfach die Qualität der Ausbildung steigern.
Es wird prinzipiell nur in sehr kleinen Gruppen unterrichtet, um den Schülern in kurzer Zeit möglichst gezielt Wissen zu vermitteln und auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können. In anderen Kursen sind übrigens 4-16 Teilnehmer, bei höheren Kursgebühren, üblich.
Ein detailliertes Ausbildungsprogramm sowie alle Facts rund zur Ausbildung können übrigens auf meiner Homepage abgerufen werden.
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| Kommentare |
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| | B_B (28.3.2009, 08:31) | |
| Ich kenne Sabine Burggraf ebenfalls persönlich, ich war Kundin bei ihr. Sie ist tatsächlich sehr überheblich und arrogant. Man hat das Gefühl einen Fehler gemacht zu haben, ihre wertvolle Freizeit gestört zu haben. Und ihr Honorar von EUR 300,-!!! war ebenfalls ins Klo geschmissenes Geld! |
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