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 Stellungnahme des betroffenen UnternehmensZurück 
Herr / FrauFrau Gudrun Czapka
der Firma (Abteilung)ÖBB-Personenverkehr AG (Kommunikation)
gibt zu diesem Beitrag:Liebe ÖBB, gestern wollte ich um 17:10 ab Wien Südtiroler Platz nach Baden fahren. Wir kamen leider ein Stück vor Meidling zu stehen. Nach etwa 10 minütigem Warten hieß es 20-30 min Aufenthalt. Nach diesen 30 min hieß es nochmals 30 min Aufenthalt, danach hieß es 2 Stunden Aufenthalt (Zu diesem Zeitpunkt warteten wir bereits über 40 min.) Obwohl sich der Schaffner vorbildlich verhielt, machte sich leicht Hysterie bemerkbar. Ein Hauptgrund war die Tatsache, dass auch die neu angekündigten 2 Stunden nicht glaubwürdig wirkten, der Zug voll besetzt war (einige mussten sogar stehen), und dass es beim Wieselzug keine Möglichkeit gibt ein Fenster zu öffnen. Einige Leute reagierten klaustrophobisch und riefen relativ laut: "Ich muss hier raus, ich halt es hier nicht mehr aus". Das wirkte ansteckend und eine leichte Massenhysterie macht sich bemerkbar. Obwohl der Schaffner untersagte den Zug zu verlassen, öffneten die Leute die Türen und hunderte strömten hinaus. Wir waren auf Höhe des Verschiebebahnhofes mit all seinen Weichen, daher konnte man nur auf den Gleisen gehen (Etwa ein Dutzend Gleise nebeneinander). Sehr gefährlich, da immer wieder Züge zwischen den Leuten durchfuhren (diese verlangsamten jedoch auf nahezu Schrittempo). Es ist mit Sicherheit keine geeignete Strategie, einen vollbesetzten Zug ohne die Möglichkeit Fenster zu öffnen mindestens 3 Stunden auf einem Gleis stehen zu lassen. Mit Sicherheit wäre es besser: o) den Zug in den Bahnhof zurückzuführen oder falls nicht möglich o) einen Zug gezielt auf ein nahes Gleis zu schicken, in den alle umsteigen können um zurück zum Bahnhof zu fahren. Schon allein bei Aussicht auf 'Rettung' in einem vernünftigen Zeitrahmen, wäre die Stimmung wahrscheinlich nicht derartig gekippt. Weiters sollte man unbedingt in solch einem Fall, wenn es das Wetter zuläßt, die Fenster öffnen. (Ich denke mit dem entsprechenden Schlüssel ist das möglich.) Der gestrige Umgang mit der Situation seitens der ÖBB war jedenfalls alles andere als vorbildlich. Ich leide zwar nicht unter Klaustrophobie, aber gestern wurde auch mir in diesem vollverschlossenen Zug mulmig. Es wäre in der jetzigen Baustellensaison wohl an der Zeit, eine bessere Strategie für solche Fälle zu entwickeln.
gepostet vonSpaziergängerin am 10.8.2006, 09:32
folgendes Statement ab:Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Mucha-Team! Zunächst möchten wir uns bei Ihnen für die Gelegenheit zur Stellungnahme bedanken. Wir bedauern, dass die Fahrt von Wien nach Baden nicht so reibungslos wie von Ihnen und uns gewünscht verlaufen ist und möchten uns dafür entschuldigen. Am 9. August 2006 ist es in Hetzendorf zu einer Weichenstörung gekommen. Die Mitarbeiter in diesem Bereich versuchten zuerst, die Störung zu beheben, mussten dann aber den Weichenantrieb austauschen. Die dafür nötigen Arbeiten haben insgesamt rund zwei Stunden in Anspruch genommen. In dieser Zeit konnten zwischen Meidling und Liesing in beiden Richtungen keine Züge geführt werden. Die ÖBB haben Züge, bei denen dies machbar war, in Stationen gebracht, damit die Passagiere aussteigen können. Leider ist dies nicht bei allen Zügen möglich gewesen. Wir bitten Sie um Verständnis, dass der Zug, in dem einer Ihrer Leser unterwegs war, aus technischen Gründen auf freier Strecke halten musste. Die Türen sind von Passagieren mit Hilfe der Nottasten geöffnet worden. Der Zugbegleiter hat die Fahrgäste zwar aufgefordert, den Zug nicht zu verlassen, da dies lebensgefährlich sein kann, konnte ansonsten aber nichts tun. Die ÖBB führen bei allen Schienenanlagen regelmäßige Wartungen durch. Wir bitten Sie allerdings um Verständnis, dass auch dadurch nicht jeder Defekt ausgeschlossen werden kann. Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben und verbleiben Mit freundlichen Grüßen Gudrun Czapka ÖBB-Personenverkehr AG Kommunikation

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