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Herr / FrauFrau Mag. Angelika Swoboda
PositionSvoboda PR & Consulting GmbH
der Firma (Abteilung)Die Möwe (Pressestelle)
gibt zu diesem Beitrag:Der Verein MÖVE, der sich nach eigener Definition für mißbrauchte Kinder einsetzt, wollte eine neue Werbekampagne beginnen. Mit dem Bild einer Puppe. Eigentlich viel zu neutral. Nach heftigen Protesten einiger bekannter Feministen, u.a. Dr. Max Friedrich, für seine kinderfeindlichen Pseudogutachten und seine häufige Medienpräsenz berüchtigt, wird diese Werbung zurückgezogen. Warum? Kann man das sachlich erklären? Wenn auch Vereine wie die MÖVE regelmäßig dem Druck einiger politisch sehr einseitig positionierten Schreier nachgeben, wäre es letztlich überhaupt unmöglich, sich öffentlich gegen Kindesmißbrauch einzusetzen. Kann das das Ziel sein?
gepostet vonHawerka am 25.7.2006, 20:51
folgendes Statement ab:Sehr geehrte Damen und Herren, Der Verein "Die Möwe" setzt sich schon seit vielen Jahren gegen Kindesmissbrauch ein. Auch mit dieser Kampagne wollten wir dies wiederum tun, was uns auch gelungen ist, wie wir auf Grund der hohen Medienresonanz gesehen haben. Plötzlich war das Plakat-Sujet und das Thema Kindesmissbrauch ein Thema der öffentlichen Diskussion. Unser erklärtes Ziel ist es aber, 28 % der Bevölkerung, die der Kampagne nicht zugestimmt haben, nicht vor den Kopf stoßen zu wollen. Aus diesem Grund werden wir eine neue Kampagne in Auftrag geben. Wir haben keinesfalls dem Druck politischer Schreier, so wie Sie es in Ihrer Stellungnahme dargestellt haben, nachgegeben. Ganz im Gegenteil haben wir uns sehr intensiv mit der Befragung, die wir bei Karmasin in Auftrag gegeben haben, auseinandergesetzt. Letztendlich sind wir zu dieser Entscheidung gekommen. Ich darf Ihnen anbei noch einmal unsere Presseinformation übermitteln, da ich auf Grund Ihres Textes davon ausgehe, dass Sie über diese Presseinformation keine Kenntnis haben. Sollen Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen jederzeit sehr gerne zur Verfügung und verbleibe mit besten Grüßen Mag. Angelika Svoboda P R E S S E I N F O R M A T I O N Die Möwe - Test der Möwe-Kampagne bestätigt das Sujet: 72% der Befragten stimmten zu. Der Verein „die Möwe“ will die restlichen 28% nicht vor den Kopf stossen und zieht deshalb die Kampagne zurück. (Wien, 24. Juli 2006) 72 % der Befragten erklärten, dass das Sujet plakatiert werden soll. „Ich freue mich über dieses positive Ergebnis, dass uns bestärkt weiter die Enttabuisierung von sexuellem Missbrauch in der Gesellschaft voran zu treiben“, erklärt Martina Fasslabend Präsidentin der Möwe. „Unser Ziel war aber eine Zustimmung von 80 - 90 %. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen die mittlerweile modifizierte Print- und Plakatkampagne nicht umzusetzten“. Das Testergebnis bestätigt, dass diese von der Publicis konzepierte Aktion einen Schritt in die richtige Richtung darstellt. „Wir wollen aber niemanden vor den Kopf stossen und haben uns deshalb entschieden eine neue Kampagne zu beauftragen“, so die Präsidentin Martina Fasslabend weiter. Von Kritikern wurde argumentiert, dass diese Kampagne vor allem den Kinderschutz verletze. Das Testergebnis zeigte, dass Kinder entweder nachfragen oder keine Notiz vom Sujet nehmen bzw. nicht in der Lage sind es zu interpretieren. Enttabuisierung des sexuellen Missbrauchs muss in der Gesellschaft weiter voran getrieben werden. 62 % der Befragten bestätigen, dass die Enttabuisierung des sexuellen Missbrauchs an Kindern in der Gesellschaft weiter voran getrieben werden muss. „Enttabuisierung dieser Thematik ist ein entscheidender Schritt um hilfreich sein zu können. Die Möwe wird sich weiterhin bemühen in diese Richtung zu gehen“, unterstreicht die Psychotherapeutin und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Möwe, Billy Rauscher-Gföhler, die Aktion. Die Diskussion der letzten Wochen zeigt, dass es der Möwe gelungen ist, die Themenführerschaft in dieser Thematik inne zu haben. „Wir scheuen uns nicht wichtige gesellschaftspolitische Themen zu diskutieren, die normalerweise unter den Tisch gekehrt werden. Wir werden uns auch in Zukunft als Speerspitze im Kampf gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und seinen Folgen verstehen“, kündigt die Präsidentin Martina Fasslabend weitere Vorhaben an. „Die Enttabuisierung des sexuellen Missbrauchs bedarf einer zeitgemäßen Umsetzung, dafür steht die Arbeit der Möwe“, erklärt Dr. Alfred Fritz, Psychotherapeut und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Möwe. Generell ist anzumerken, dass der Möwe für diese Kampagne bis dato keine Kosten entstanden sind. Diese Print- und Plakatkampagne wäre in jeder Hinsicht eine gesponserte Aktion gewesen.

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