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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Frau Gudrun Czapka |
| der Firma (Abteilung) | ÖBB-Personenverkehr AG (Kommunikation) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Ein weiterer kleiner ÖBB-Schildbürgerstreich der ÖBB an den Pendlern und Zuggästen.
Betreff: Zug von Wien West nach St.Pölten(ev. Linz, usw..) 16:22, 16:26 und 16:34 an den heißesten Tagen des Jahres
Wie für alle Zuggäste vom Zug um 16:22, seit Monaten, durch eine Durchsage zu hören ist, "sollen die Pendler bitte in die nachfolgenden Züge um 16:26 oder 16:34 umsteigen".
Wenn die Züge für ihre Pünktlichkeit bekannt wären, sicher kein großes Problem.
Jetzt ist es leider so, dass diese Züge generell sehr viel Verspätung haben und die Reihenfolge, wie diese Züge, eben mit ihren Verspätung, den Westbahnhof verlassen, für die Fahrgäste nur als reines Glückspiel zu bezeichnen sind.
Das nächste Glücksspiel ist es dann, wann und in welcher Reihenfolge diese Züge dann in St.Pölten ankommen.
So geschehen am 20.7.2006 (nach zwei Tagen mit extremen Verspätungen der Züge ): der Zug 16:22 hat 15 minuten Verspätung bei der Ankunft.
Was mache ich, ich setze mich in den, auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig stehenden Zug 16:26. Mit der Idee, wenn der 16:22er vor der Abfahrt des 16:26ers ankommt, in diesen Umzusteigen.
1-2 Minuten vor der Abfahrt des 16:26er triftt der 16:22 wirklich ein und ich möchte meinen Plan umsetzen. Doch siehe da, die Türen des Zuge sind nicht zu öffnen.. ?? Naja, ich bin ja nicht fussfaul und gehe den einen und anderen Wagon ab, von Tür zu Tür, alles zu. Da kommt mir ja doch mal die Idee, ob da vielleicht wer verhindern möchte, das da jemand umsteigt??
Dann finde ich doch eine offene Tür, anscheinend von und für einen Schaffner geöffnet, und wechsle den Zug...
Ende gut alles gut...?? leider nicht.
der 16:22 hatte dann bei der Abfahrt mehr als eine halbe Stunde Verspätung und der 16:26er ist da noch immer im Bahnof gestanden.
Der Tagessieger war ausnahmsweise der 16:34, mit lächerlichen 10-15 Minuten.
Vielleicht noch ein kleines Geheimniss zum Schluss an die Herren in der ÖBB, das wichtigste für die Fahrgäste ist eine möglichst schnelle, pünktliche und zuverlässige Beförderung an ihr Ziel.
PS: Da viele Beschwerden von den Zugbegleitern mit den Worten, "bitten melden sie das bei den richtigen Stellen, alles was ich sage möchte keiner hören" kommentiert wurde, muß der ÖBB-Fisch wohl von anderen Stellen stinken.
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| gepostet von | Pendler2 am 24.7.2006, 11:41 |
| folgendes Statement ab: | Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Mucha-Team!
Zunächst möchten wir uns bei Ihnen für die Gelegenheit zur Stellungnahme bedanken. Zu der im Posting angeführten Problematik können wir Ihnen Folgendes mitteilen:
Der von Ihrem Leser angesprochene Zug EC 62 (Planabfahrt 16.22 Uhr) fährt von Budapest nach München. Die Verspätungen dieses Zuges haben ihren Ursprung meist bereits auf ungarischer Seite und können am Westbahnhof nicht aufgeholt werden. Aus diesem Grund haben die ÖBB für Pendler nach St. Pölten den Eilzug 1632 (Planabfahrt 16.26 Uhr) geschaffen. Dieser Zug ist im Juli 2006 an zwei Tagen mit Verspätung von mehr als fünf Minuten abgefahren.
Die Westbahn ist zurzeit Schauplatz intensiver Bauarbeiten. Da diese Bauarbeiten im laufenden Betrieb erfolgen, sind Verzögerungen und Unannehmlichkeiten für die Passagiere leider nicht zu vermeiden. Die Fertigstellung der Hochleistungs-Strecke kommt natürlich auch Pendlern zugute, da die bestehenden Strecken entlastet werden und die Züge noch besser an die Bedürfnisse der Pendler angepasst werden können.
Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben und verbleiben
Mit freundlichen Grüßen
Gudrun Czapka |
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