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Herr / FrauFrau Gudrun Czapka
der Firma (Abteilung)ÖBB-Personenverkehr AG (Kommunikation)
gibt zu diesem Beitrag:Wien Westbahnhof - IC 740 - Planankunft St. Pölten 17:18 17. Juli Verspätung: 15 Minuten 18. Juli Verspätung: 37 Minuten Ich möchte hier nicht auf die technischen Details eingehen, (am Dienstag ein Achsbrand, nach eingehender Kontrolle am Westbahnhof!) sondern einfach die Frage stellen: Wo bleibt die QUALITĂ„TSOFFENSIVE für PENDLER ? Für die, die täglich 2 bis 3 Stunden in den Waggons ausharren müssen ! Hr. Huber! Wir Pendler zwischen St. Pölten und Wien erdulden 50 bis 70 Stunden Verspätung im Jahr (dokumentiert). Das bedeutet, wir arbeiten mindestens 1 WOCHE IM JAHR länger, um die VERSPĂ„TUNGEN der ÖBB einzuarbeiten ! Ist das Qualität ? Ist es Qualität, wenn wir heute fast eine Stunde von St. Pölten nach Wien „sprinten“, was vor 20 Jahren in 42 Minuten möglich war ? Ist es Qualität, wenn die Waggons immer mehr verdrecken und sich technische Pannen häufen ? Ist es Qualität, wenn ich heute, in der Früh, in einem Doppelstockwaggon sitze, mit der Bestuhlung eines der berüchtigten Charterflieger (nachgemessen!) und einer Stehhöhe neben dem Gang von unter 1,80 ? In einem Waggon, in dem die Umluftanlage mit Frischluftbeimischung ( keine Klimaanlage und nicht durch das Personal einzustellen - sagen die Zugchefs) bei Kälte und Hitze in jedem 3. Waggon versagt ? In dem einem, Tag und Nacht, die in Kopfhöhe angebrachte Beleuchtung, grelles Licht in die Augen knallt ? Wo ich kein Gepäck größer als einen Aktenkoffer verstauen kann ? Ist es Qualität, wenn ich mich einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h fortbewege ? Stimmt es, dass die Pendler die HL Strecke über Tulln nicht benutzen werden können, da diese zuschlagspflichtig wird ? Aber über die schönen neuen 1. Klasse Waggons freue ich mich schon. (Ich kann nur nicht damit fahren.) Und das sich mein Unkostenbeitrag (den die ÖBB verdient angeblich nichts an den Pendlern) in den letzten 5 Jahren so gewaltig erhöht hat. Aber Ihre PR- und Marketingabteilungen, die sind genial. Wenn ich so die bunten Bilder sehe........................glaub ich, ich bin einfach in der falschen Bahn.
gepostet vonpendler am 19.7.2006, 12:46
folgendes Statement ab:Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Mucha-Team, Zunächst möchten wir Ihnen für Ihr Mail und die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben, bedanken. Wir bedauern, dass die Fahrten auf der Westbahn am 17. und 18. Juli nicht so reibungslos verlaufen sind wie von unseren Passagieren und uns gewünscht und wollen uns dafür entschuldigen. Ursache für die unregelmäßige Zugsabwicklung am 17. Juli war ein Ausfall des Bahnstromnetzes in Teilen von Wien, Niederösterreich und Oberösterreich. Wir bitten Sie um Verständnis dafür, dass trotz des flächendeckenden und engmaschigen Versorgungsnetzes der ÖBB eine Panne nie restlos ausgeschlossen werden kann. Der Stromausfall war bereits nach kurzer Zeit behoben, die teilweise größeren Verspätungen resultierten daraus, dass das Fahrplangefüge erst wieder hergestellt werden musste und einige Züge nicht rechtzeitig bereitgestellt werden konnten. Wir bedauern die für die Kunden unangenehme Wartezeit und den unregelmäßigen Verkehr auf der Westbahn. Wir können Ihnen versichern, dass die ÖBB daran arbeiten, die Zuverlässigkeit des Stromnetzes weiter zu erhöhen. Am Dienstag, 18. Juli 2006, ist bei dem von Ihrem Leser angeführten Wagen ein Achsbrand aufgetreten. Trotz hoher Wartungsstandards und Kontrollen kann es bei den jetzigen sehr heißen Temperaturen solche bedauerlichen Einzelfälle geben. Die ÖBB haben ein umfangreiches Investitionsprogramm in neues Wagenmaterial laufen. Bis 2009 werden insgesamt 1,2 Milliarden Euro in neue Züge investiert, davon rund 800 Millionen Euro in den Nahverkehr. Bereits bis Ende des Jahres wird jeder dritte Sitzplatz im Nahverkehr erneuert sein. Wir bitten Sie aber um Verständnis dafür, dass der Austausch der Wagen nur Schritt um Schritt erfolgen kann. Die Westbahn ist zurzeit Schauplatz intensiver Bauarbeiten. Da diese Bauarbeiten im laufenden Betrieb erfolgen, sind Verzögerungen und Unannehmlichkeiten für die Passagiere leider nicht zu vermeiden. Die Fertigstellung der Hochleistungs-Strecke kommt natürlich auch Pendlern zugute, da die bestehenden Strecken entlastet werden und die Züge noch besser an die Bedürfnisse der Pendler angepasst werden können. Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben und verbleiben Mit freundlichen Grüßen ÖBB-Personenverkehr AG Kommunikation

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