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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Ado Castelletto |
| der Firma | Cafe de l'EuropÈ |
| gibt zu diesem Beitrag: | Sodalla, meine lieben Mucha Leser.
Heute bin ich mal dran, ein Erlebnis zu erzählen.
Es trug sich am Mittwoch, den 12. Juli 2006 um 21.00 Uhr zu. Ich schlenderte mit einem Freund über die Kärntnerstraße Richtung Stephansplatz, als uns die Idee kam, am Graben ins bis dato sehr geliebte Kaffee de l´Europe zu gehen. Wir nahmen Platz und waren glücklich. Denn um 21 Uhr einen halbwegs vernünftigen Platz zu finden in einem guten Kaffee, wo es vor Touristen nur so wimmelt, ist selten und eine Glückssache. Aber da begann der Vorfall. Nach einer Wartezeit von 15 Minuten an einem Tisch der zwar abgeräumt war, aber wo man nicht hellsehen musste, um zu wissen was die Vorgänger konsumiert hatten, machte mein Freund dem Kellner mal ein Handzeichen, dass wir neu sind. Etwas später kam dann auch der Kellner mit *naja* Laune. Das erste was er zu sagen hatte war: „Könnens ein wenig auf die Seite rutschen ich komm da nicht durch!“ Ich rutschte und er kam zum Glück die 30 cm vorwärts, nahm die Bestellung entgegen, die vom Nebentisch auch und ging irgendwie, naja - hmm, gerade nicht freundlich. Als er unsere Bestellung brachte, stellte er sie hin - hmm naja - wie auch immer. Aber es ist, glaube ich, nicht im Interesse des de l´Europe, es auf einen Tisch zu stellen woran man die Speisekarte vom Vorgänger erahnen kann. Um schneller wieder gehen zu können, zu einen wirklich erfreulichen Erlebnis, sagte ich, ich möchte auch gleich bezahlen um nicht wieder eine Ewigkeit warten zu müssen. Naja mehr habe ich nicht gebraucht. War wahrscheinlich nicht die beste Aussage von mir, war wohl das Tröpferl, das das Fass zum überlaufen brachte. Der Kellner explodierte: „WENN IHNEN WAS NICHT PASST KÖNNENS JA GEHEN ….GEHENS SCHON ENDLICH!“ (Die Ader vom Kellner schwoll an und die Lautstärke steigerte sich). Erst nach mehrmaligem Ignorieren, dieser Situation die sich andauernd wiederholte, beruhigte sich der Kellner und ließ von uns ab. „Uff“ dachte ich mir, wohl sehr heiß heute, und das Beste ist: Er empfahl mir, das Kaffee nebenan, wo ich auch in dem Moment glaubte zu sitzen - denke mir, dass es im besagten Lokal zum Standard gehört. Aber ich sitze ja im de l´Europe und das ist ja bis zum besagten Moment eine Adresse, wo man gehobenes Service gewohnt war.
Zum Schluss möchte ich sagen, es ist bestimmt nicht immer einfach im Service zu stehen, aber eine große Kunst ist es auch, Gäste die nicht einfach sind, mit Können zu Bewirten und ein wenig Selbstbeherrschung zu haben. |
| gepostet von | esteban am 18.7.2006, 09:49 |
| folgendes Statement ab: | Sehr geehrter "dermicha"!
Mit Entsetzen haben ich (Geschäftsinhaber des Cafe de l’Europè) von einem unserer Stammkunden von dieser Beschwerde in „dieMucha“ erfahren, und habe mich sofort auf dem Weg zu einem Computer gemacht um mich selbst von diesem Schreiben zu überzeugen.
Natürlich ist es für mich als Gastronom als erstes ein Schock eine derartige Beschwerde zu hören, da unsere größte Devise Freundlichkeit, Service und Qualität ist. Jedoch möchte ich mich bei Ihnen „dermicha“ für diese Aufmerksamkeit bedanken, denn nur durch Feedback kann man etwaige Fehler im Service und in der Qualität aus- bzw. verbessern.
Ich werde mich persönlich um diesen Vorfall kümmern und den verantwortlichen Kellner zur Rede stellen.
Zusätzlich möchte ich Sie bei einem (hoffentlich) nächsten Besuch persönlich kennen lernen um mich bei Ihnen nochmals zu bedanken.
Mit freundlichen Grüßen
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