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 Stellungnahme des betroffenen UnternehmensZurück 
Herr / FrauFrau Ina Rösemeier
PositionPR-Assistant
der Firma (Abteilung)New Yorker (Presse)
gibt zu diesem Beitrag:Ich war sprachlos, als ich gestern den neuesten Werbespot von "New Yorker" im Fernsehen gesehen habe. Zuerst sieht man Menschen mit Brillen, wie man sie bei einer Sonnenfinsternis trägt. Dazu spielt fröhliche Musik und alles ist in hellen, freundlichen Farben dargestellt. Dann plötzlich explodiert eine Atombombe und in Zeitlupe sieht man, wie die Menschen von der Gewalt der Bombe in ihre Bestandteile aufgelöst werden, es bleiben nur die Gerippe zurück. Schrecklich! Darf denn heutezutage wirklich alles auf die Menschen als Werbung losgelassen werden? Natürlich sehe ich mir, wenn es geht, keine Werbung an, aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden, wenn man den Anfang einer Sendung nicht versäumen will, dass man noch mit ein paar Spots "zwangsbeglückt" wird. Ich finde es menschenverachtend von New Yorker, mit dem Thema "Krieg" Werbung für Bekleidung zu machen. Es fehlen einem wirklich die Worte, wenn man diese Einschaltung sieht. Habe auch schon eine Beschwerde an den österreichischen Werberat geschrieben, aber der kann ja, so weit ich weiß, nur "Empfehlungen" aussprechen, aber nicht strafen. Und die Firma New Yorker möge sich bloß nicht darauf ausreden, sie möchte auf die Kriege der Welt aufmerksam machen, oder ähnliches. Unter diesem Deckmäntelchen würden dann alle möglichen Firmen versuchen, mit brutalsten Gewaltdarstellungen auf ihren Namen aufmerksam zu machen. Heute zählt anscheinend wirklich nur noch, dass man auffällt, egal wie und sei es noch so ekelhaft. Wirklich traurig und ich finde, man müsste gesetzlich gegen so, etwas angehen können.
gepostet vonManja am 21.11.2005, 14:14
folgendes Statement ab:Liebe User, zunächst vielen Dank für euer Feedback zu unserem neuen TV-Spot im Chat von www.diemucha.at, wobei wir uns natürlich über eine positive Antwort eher gefreut hätten. Uns liegt nichts ferner als Opfer, die beim Einsatz von unmenschlichen Massenvernichtungswaffen ums Leben kamen, in irgendeiner Weise zu verunglimpfen oder mit dem Tod tausender Unschuldiger Profit zu machen. Selbstverständlich ist es uns bewusst, dass dieser Film polarisiert. Aber in unseren Augen ist es ein Modefilm mit schwarzem Humor. Wir sehen ihn als sarkastischen Kommentar zur Lage der Gesellschaft: Die Naivität angesichts turnusgemäß hereinbrechender Katastrophen sowie die Dekadenz der Spaßgesellschaft gegenüber der unvermittelt zuschlagenden Wirklichkeit werden hier auf´s Korn genommen. Dies kommt zum Beispiel durch die Überheblichkeit der Schauspieler, die überzogene Bildwelt, aber auch durch die ironische Musik klar zum Ausdruck. Im Vorfeld haben wir uns um eine Altersfreigabe bei der Freiwilligen Selbstkontrolle (FSK) bemüht und dieser Film ist ab 0 Jahre freigegeben. Selbst der neue Harry Potter Film wurde von der Freiwilligen Selbstkontrolle deutlich höher eingestuft: dieser ist erst frei ab 12 Jahren. Sie werden sicherlich niemals zu den Freunden dieses Filmes gehören. Aber wir hoffen, dass unsere Ausführungen helfen unsere Position zu verdeutlichen. Uns liegt nichts ferner als Profitgier auf Kosten Unschuldiger! Mit freundlichen Grüßen Das New Yorker PR-Team

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