 |
 |
|
 |
| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
 |
 |
 |  |
| Herr / Frau | Frau Ottilie Navratil |
| Position | bevm. Geschäftsführer |
| der Firma (Abteilung) | Bengali Reptilienausstellung (Pressstelle) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Auf vielen Plakaten wird in Schwechat für den 29.10. und 30.10. eine große Reptilienschau angekündigt. Unter anderem ist auf dem Plakat eine hochaufgerichtete Kobar und ein Krokodil zu sehen.
Hochtrabend wird u.a. auch eine Anaconda angekündigt.
Wenn man die Ausstellung in der Körnerhalle betritt, hat man keinen Blick auf die eigentliche Ausstellung. Es gibt auch keine Preisankündigung.
Man bezahlt brav seine 12 Euro für 2 Erwachsene und geht seine Karten abreißen lassen. Erst dann sieht man, für was man bezahlt hat. Rund um die Halle sind ca. 30 sogenannte Terrarien ausgestellt (Holzkisten mit Glasfront). In den Terrarien sind ausschließlich ungiftige Schlangen, einige Leguane und 2 kleine Kaimane ausgestellt. Es gibt 3 große Tigerphytons. Das eine Terrarium mit 2 Tigerpythons ist vorne absolut ungeschützt. Das Glas kann ohne Probleme mit wenigen Handgriffen geöffnet werden (wir haben's aber nicht probiert).
Bei einigen Terrarien ist das Glas so trübe, dass man kaum hineinsieht. In der Mitte der Halle stehen eine Menge Holzksten
(vorne mit Glas) mit je einem Skorpion oder einer Spinne.
Die Oberkante der Kisten hat eine Höhe von max. 75 cm.
D.h. man sieht eigentlich nur gebückt irgendwas.
Es gibt keine Schautafeln, keine Landkarten, keine Hintergrundinformationen. Reiner Nepp. Wenn man lange braucht, hat man in 10 bis max. 15 min. seine 6 Euro / Person verbraucht.
Ich habe die beiden Damen an der Kasse gefragt, warum es keine einzige Giftschlange zu sehen gibt. Eine Dame sagte, dass die Ausstellung der Giftschlangen durch die Landesregierung verboten wurde.
Es steht aber davon weder etwas beim Eingang, noch auf den Plakaten.
Ich habe nachträglich im Internet gelesen, dass diese Ausstellung u.a. auch schon in Traiskirchen war, und auch hier die Ausstellung als "Reine Frechheit" bezeichnet wurde. Auf der Traiskirchen-Homepage wurde mit einem Eintrittsprei von 3 Euro geworben.
Ein Ehepaar vor uns hat in die Halle gesehen und hat sofort festgestellt: Wir gehen wieder und wollen unser Geld zurück.
Ob sie es zurückbekommen haben, haben wir leider nicht gesehen. Einige entäuschte Kinder, haben festgestellt: Das ist schon Alles ?
Resümee: Finger weg davon. Ein Zoobesuch um 12 Euro pro Person (Schönbrunn) bringt ein stundenlanges Freizeiterlebnis. |
| gepostet von | zornig am 31.10.2005, 08:00 |
| folgendes Statement ab: | 1. Die Ausstellung umfasst 60 Tiere!
2. Sämtliche Terrarien sind so gesichert, dass sie von nicht autorisierten Personen nicht geöffnet werden können.
3. Das Zeigen von Giftschlangen auf Wanderausstellungen ist seit 1.1.2005 nicht mehr gestattet.
4. Traiskirchen: was die Gemeinde in Ihrer Homepage veröffentlicht unterliegt nicht unserem Einfluss.
5. Wir sind sehr bemüht, den Tieren keinen Schaden zuzufügen, daher muss von Zeit zu Zeit die Luftfeuchtigkeit in den Terrarien
durch Besprühen angehoben werden. Nach dieser Sprühaktion werden die Scheiben der Terrarien wieder gereinigt. Wenn man nicht nur durchgeht und sich über den hohen Eintrittspreis ärgert und die Ausstellung fluchtartig verlässt, könnte man das Erlebnis mitnehmen, die Tiere bei geöffneten Terrarien zu bewundern.
6. Die Terrarien für die Spinnen und Skorpione sind bewusst so nieder gehalten. Viele Kinder müssen von den Eltern bei manchen Terrarien hochgehoben werden. Bei der Höhe der Spinnenterrarien ist dies nicht notwendig.
7. Wie genau der Beschwerdeführer die Ausstellung besichtigt hat, sieht man an der genannten Zahl der Kaimanen. Die Ausstellung zeigt 3 Kaimane, wobei der große Kaiman schon über 1m lang ist.
8. Wie auf unseren Plakaten angekündigt, war auch eine gelbe Anakonda zu besichtigen.
Sämtliche Terrarien sind mit Beschreibung, Vorkommen und Futtertieren des jeweiligen Tieres versehen.
Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass diese Veranstaltung eine Ausstellung von Privathaltern ist. Jedes dieser Tiere hat ein der 2. Tierhalteverordnung entsprechendes Terrarium bei seinem Tierhalter. Jedes dieser Tiere ist Haustier und ist den Umgang mit Menschen gewöhnt. Dies ist uns sehr wichtig, da die Ausstellung für die Tiere daher keine große Belastung darstellt.
Viele Besucher sind von dieser Ausstellung begeistert und fahren uns von einem Ausstellungort zu dem anderen nach.
Leider trifft auch für uns das Sprichwort : "Jedem Menschen recht getan ist eine Kunst, die keiner kann " zu.
Trotzdem denke ich, dass diese Ausstellung mit z.B.: einem 5 m langen und 80 kg schweren alpino Tigerpython und dem großen grünen Leguan sowie einem großen Weißkehlwaran und vielen anderen Tieren sehenswert ist
|
|
|
 |