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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Günther Zauner |
| der Firma (Abteilung) | Oberbank AG (Gruppe Cash Management/) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Ist es wirklich notwendig, dass sich in Zeiten der EDV und der globalen Vernetzung der Datenleitungen eine ganz einfache Transaktion von einem Konto der Oberbank auf ein Konto der Raiffeisenbank über mehr als 48 Stunden hinzieht?
Ist das Schikane, um die Kundschaft zu zwingen, alle Konten bei einer Bank zu belassen oder warum läuft das sonst so langsam?
Technische Gründe können es nicht sein, denn innerhalb eines Institutes geht das auch innerhalb weniger Stunden!
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| gepostet von | Peter S am 15.9.2005, 09:56 |
| folgendes Statement ab: | Die Dauer einer normalen Inlandsüberweisung hängt von verschiedenen Kriterien ab:
· Taggleiche Verarbeitung
Kunden fordern von den Banken immer spätere Schnittzeiten für die Entgegennahme von Zahlungsaufträgen. In der Oberbank werden elektronisch angelieferte Inlandsaufträge taggleich verarbeitet, wenn sie bis spätestens 16:30 zur Bank übertragen werden.
· Verarbeitung
Am Abend bzw. in der Nacht werden die Zahlungsaufträge in der Bank gebucht. Der Auftraggeber sieht bereits am nächsten morgen die Transaktionen am Kontoauszug.
· Weiterleitung
Hat der Empfänger das Konto in der gleichen Bank, ist der Eingang ebenfalls schon am nächsten Bankwerktag am Kontoauszug zu sehen. (d.h. innerhalb von 12 Stunden)
Unterhält der Empfänger das Konto aber bei einer Fremdbank, so wird am Abend ein Bankdatenträger erstellt und zur Fremdbank weitergeleitet.
· Buchung Fremdbank
Die Fremdbank nimmt zwar noch im Laufe der Nacht den Auftrag von der Erstbank entgegen, benötigt aber in der Regel ebenfalls einen Bankwerktag zur weiteren Verarbeitung.
· Kontoauszug Empfänger
Da noch kaum „real time“ Buchungssysteme in den Banken zum Einsatz kommen, ist der Eingang - abhängig von der Empfängerbank - frühestens 48 Stunden später am Kontoauszug des Empfängers.
Linz, 20.09.2005 ZSP/ Gruppe Cash Management/Günther Zauner |
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