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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Frau Susanne Kühnel |
| Position | Filialleitung |
| der Firma (Abteilung) | Verkehrsbüro (Filiale Schottengasse 4) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Wir haben am 19.04.2005 im Verkehrsbüro in der Schottengasse einen Türkei-Urlaub für den Zeitraum vom 12.08.05 - 26.08.05 bei Neckermann gebucht.
Wegen der Terroranschläge der letzten Woche, wollten wir die Reise schweren Herzens umbuchen oder stornieren. Im Reisebüro hat man uns gesagt, dass es kein Problem wäre die Reise umzubuchen, und wenn wir einen Urlaub finden der teurer ist, als der in der Türkei geplante, dann fallen die Umbuchungsgebühren weg. Nach langem suchen fanden wir einen entsprechenden Ersatz in Griechenland. Zum Schluss wurde uns mitgeteilt, dass eine Umbuchungsgebühr in Höhe von 501,- Euro zu bezahlen seien. Unser Einwand, dass es sich zurzeit in der Türkei um ein Krisengebiet handelt, wurde ignoriert, mit dem Hinweis, dass die Anschläge ohnehin "nur" in der Ägäis stattfinden und das gebuchte Ziel sich an der Türkischen Riviera befindet. Wir sind trotzdem der Meinung, dass sich auch Anschläge in der türkischen Riviera abspielen könnten, da dies auch ein beliebtes Urlaubsziel ist.
Weil wir 2 Studentinnen und ein Schüler sind, haben wir ratlos das Reisebüro verlassen, denn wir hatten uns ein Reisebudget gesetzt, das durch die Umbuchungsgebühren gesprengt wurde. Als wir uns wegen der Stornogebühren erkundigten, hat man uns gesagt, dass diese auch 501,- Euro betragen. Erst zu Hause angekommen, haben wir uns erinnert, dass wir eine Reiseversicherung angeschlossen hatten. Am nächsten Tag haben wir deshalb in der Hauptzentrale des Verkehrsbüros angerufen. Dort hat man nicht gerade sehr höflich darauf hingewiesen, dass die Stornogebühren nur entfallen, wenn ein Unfall oder das Ableben eines Verwandten stattfindet. Anschläge, wie sie in der Türkei vorgekommen sind werden als "höhere Gewalt" gesehen, und wenn man jede Reise "einfach so" stornieren würde, würde ja keine Versicherung "mitspielen".
Als wir der Dame dann erklärten, dass wir nicht "einfach so" die Reise stornieren wollen, sondern unter den Umständen, wohl keine andere Wahl haben wurde das einfach so abgetan, als ob nichts wäre.
Dennoch wurde uns versprochen, dass man sich darum kümmern wird und bei Neckermann anruft um vielleicht was zu klären. Wir warten bis heute auf den Rückruf. Auch bei einem nochmaligen Anruf, hat man uns gesagt, dass die Dame mit der wir gesprochen haben, nicht da ist und sich sicher melden wird.
Jetzt stehen wir unter Druck, denn die Stornogebühren steigen und helfen will uns keiner. |
| gepostet von | Urlaub am 25.7.2005, 08:45 |
| folgendes Statement ab: | Sehr geehrte Damen und Herren,
das Österreichische Verkehrsbüro agiert - vor allem in schwierigen Fällen - immer als Vermittler zwischen Kunden und Veranstalter. Wir sind bemüht, alle Kundenwünsche zu erfüllen. Allerdings haben auch wir uns sowohl an gesetzliche Vorgaben wie auch an solche der Veranstalter zu halten. Fakt ist, dass die Reisebranche - obwohl es keine Reisewarnung für die Türkei gibt! - in einer außergewöhnlichen Kulanzaktion den Kunden angeboten hat, Türkei (innerhalb einer gewissen Frist) umzubuchen. Dies ist bereits ein großes Entgegenkommen an die Kunden ohne dass es dazu eine Verpflichtung gäbe. Wir sind bemüht, für jeden Kunden eine passende Ersatzdestination zu finden. Allerdings sind wir auch auf die Mitarbeit der Kunden angewiesen. Wir sind jedoch nicht in der Lage, Reisen kostenfrei zu stornieren. Wir bitten, dies zu akzeptieren.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
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