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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | ÖBB ÖBB |
| der Firma | ÖBB-Personenverkehr AG |
| gibt zu diesem Beitrag: | Zu einem Bewerbungsgespräch bin ich am 29.6.05 nach Graz gefahren. In Graz angekommen, wollte ich noch rasch auf die Toilette, bloss: Das Bahnhofs-WC ist mit so einer ausgesprochen abschreckenden Sperre wie in einem Gefängnis abgesperrt und ein Automat will mir 50 Cent abknöpfen, die ich nicht mit habe. Also schaue zu den Restaurants am Bahnhof, sehe am Ende der Mall einee Tür mit Aufschrift WC, nichts wie hin, eine Treppe runter und wieder vor so einer High-Tech-Sperre!
Für was zahle ich für Hin und Retour über 40 Euro, wenn ich dann nicht einmal auf ein normales WC gehen darf, ohne extra zu zahlen? Und selbst von Restaurant-Gästen wird extra Geld abgeknöpft. Nicht sehr menschenfreudnlich die Bahn.
Ich würde gerne auch wissen, was denn diese "erinladenden" High-Tech-Sperren mit Video-Überwachung (Big Brother is watching you!) gar nur gekostet haben, wie viele WC-Gänger den Obolus entrichten müssen, damit diese selbst überhaupt abgezahlt ist.
Und was soll jemand machen der gerade kein Geld mit hat? Aufs Gleis scheissen? Ist die Bahn schon so arm, dass kein Kunden-WC mehr drinnen ist? Was ist das nur für eine seltsame, reiche Zivilisation, die Menschen nicht einmal eine freie Notdurft ermöglicht. |
| gepostet von | Martin Mair am 4.7.2005, 09:57 |
| folgendes Statement ab: | Liebes mucha.at-Team,
Die ÖBB bemühen sich, Ihren Kunden auch im Bahnhofsbereich modernen Komfort und höchste Sauberkeit bieten zu können. Um das gewährleisten zu können, sind die beiden Kunden-WCs am Grazer Hauptbahnhof mit einer Sperranlage gesichert. Diese dient vor allem der Sicherheit der Benutzer. Die 50 Cent für den WC-Besuch dienen zur Finanzierung der Reinigung, Instandhaltung und Betriebkosten und natürlich auch der alle zwei Stunden durchgeführten Wartung.
Da es allerdings hin und wieder Anfragen dazu gibt, ist das WC in der Gastro-Mall zur Zeit im Rahmen eines Pilotversuches kostenlos zugänglich. Bis Ende des Jahres sollte sich zeigen, ob das eine Dauereinrichtung werden kann.
Mit besten Grüßen
ÖBB-Personenverkehr AG
Unternehmenskommunikation |
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