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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Thomas Ladstätter |
| der Firma | Autohaus Ladstätter |
| gibt zu diesem Beitrag: | Leider hatte ich am Samstag des Osterwochenendes einen Motorschaden bei meinem VW Bus, und was liegt näher als den Bus zur nächsten Werkstatt, zufälligerweise auch noch eine VW-Werkstatt, zu schleppen. Natürlich war am späten Nachmittag niemand mehr anzutreffen, also notierte ich die Telefonnummer des Autohauses Ladstätter in Neuhofen/Krems. Als ich mich am Dienstag Vormittag dann telefonisch als Besitzer des VW vorstellte, wurde mir nur mitgeteilt, dass telefonisch keine Aussage über den Schaden möglich sei.
Also fuhr ich am Nachmittag gleich zum Autohaus Ladstätter. Als ich dort ankam, durfte ich zuerst einmal einen ziemlich unfreundlichen Redeschwall, des Geschäftsführers, Hr. Thomas Ladstätter, über mich ergehen lassen: Wieso ich meinen Bus auf seinem Parkplatz parke, und dass ich sofort wegfahren müsse. Als ich dann doch noch zu Wort kam und ihm den Grund (Motorschaden) erklärte, kam das Gespräch dann doch noch einmal kurz zum ursprünglichen Grund meines Besuches, die Reparatur. Als ich Hr. Ladstätter mitteilte, dass ich als Student, bei einer Summe dieser Größenordnung (2000€), nicht sofort entscheiden könne ob ich die Reparatur durchführen lassen kann, wurde dieser wieder ungehalten. Unter anderem teilte er mir mit, dass er mein Auto am liebsten verschrotten lassen würde und ich ihm sofort den Schlüssel aushändigen solle, damit er das Auto vom Parkplatz entfernen könne.
Daraufhin bot ich ihm an, mein Auto selbst sofort zu entfernen, wenn er mir dies ermöglichen würde (Hr Ladstätter hatte meinen Bus so zuparken lassen, dass ein wegschleppen/fahren nicht mehr möglich war). Dies verneinte Hr Ladstätter mit der Begründung, dass ich ihm zuerst 60€ zahlen müsse (20€ Stellgebühr/Tag) bevor ich fahren dürfe. Des Weiteren kündigte er an, dass er mein Auto abschleppen lassen würde, wenn ich ihm nicht meinen Schlüssel aushändigen, oder 60€ bezahlen würde. Alle Angebote meinerseits noch einmal in Ruhe zu reden, wurden abgelehnt. Somit versuchte ich am nächsten Morgen nochmals eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden, was allerdings wieder an Hr Ladstätter scheiterte, der mir nur mitteilte, dass er bereits Anzeige erstattet hätte, wo konnte er allerdings nicht sagen.
Schließlich konnte ich meinen Bus doch noch einige Meter vom Autohaus Ladstätter entfernen. Fazit: „VW Fahrer haben´s gut“ ist ein Slogan der spurlos am Autohaus Ladstätter vorbei gegangen ist, aber wen wundert´s bei soviel Freundlichkeit. |
| gepostet von | alexander lindner am 14.4.2005, 08:46 |
| folgendes Statement ab: | Kunden oder solche die kein Betrieb braucht!
Wenn man das Benehmen von Herrn L. als Maßstab Österreichischer Kultur nimmt, stimmt das nicht gerade zuversichtlich.
Liegt es an der Erziehung der Eltern?
Der Vater nahm es ziemlich gelassen und konnte nicht verstehen, dass wir das Fahrzeug seines Sohnes hinter das Firmengelände schieben wollten, es stand ja eh nur quer über 3 Parkplätze.
4 Tage steht ein VW Bus versperrt auf unserem Firmengelände quer über 3 Parkplätze ( 10 Parkplätze stehen uns gesamt zur Verfügung) und behindert den reibungslosen Tagesablauf. Andere Kunden waren empört über diese Art ein Fahrzeug abzustellen, und mussten teils am Nachbar Grundstück ihre Fahrzeuge abstellen. Wir mussten leider erklären, dass wir nicht wussten wem das abgestellte Fahrzeug gehörte, und, dass wir auch keinen Schlüssel dazu hatten
Dienstag Nachmittag kam der Fahrer, ein junger Mann der sich nicht vorstellte, mit den Worten“ Ich bin der Besitzer dieses VW Busses, der hat vielleicht Motorschaden was kostet das“. Ich erklärte dem bis dato immer noch unbekannten jungen Mann, dass es als erstes notwendig wäre, uns den Schlüssel auszuhändigen damit wir das Fahrzeug an einem geeigneten Ort abstellen können, selbstverständlich schieben wir das Fahrzeug und starten es nicht bei Motorschadenverdacht.
Der junge Mann wollte uns unter keinen Umständen den Fahrzeugschlüssel aushändigen, worauf ich ihm als Techniker erklärte, dass es notwendig für uns sei die Motorhaube zu öffnen und eine Teilzerlegung durchzuführen, um seriös eine Reparaturkostenschätzung zu machen.
Kein Techniker könnte eine Schätzung für eine Reparatur abgeben ohne das Fahrzeug besichtigen zu dürfen, wir sollten das per Ferndiagnose erledigen.
Der junge Mann war sehr pampig und gab den Schlüssel nicht heraus.
Ich habe versucht ca.15 min auf ihn einzuwirken aber ergebnislos.
Als einziges Mittel war es damit nur möglich entweder das Fahrzeug abschleppen zu lassen oder, bis dem jungen Mann jemand plausibel erklärt hätte das es notwendig ist den Schlüssel auszuhändigen, eine Standgebühr einzuheben, das Fahrzeug stand immerhin auf Privatgrund
Denn eine Reparatur wollte er ohnehin billig im Pfusch reparieren lassen.
Nach mehreren Telefonaten mit dem Vater war es auch nicht möglich ihn zu bewegen, das Fahrzeug entweder noch am selben Tag selbst abzuholen, einer Teilreparatur und damit einer Kostenschätzung zuzustimmen oder uns wenigstens den Schlüssel zu überlassen, um das Fahrzeug hinter das Firmengelände zu schieben, hier könnte das Fahrzeug auch ohne Kosten weitere Tage stehen.
Am Mittwoch morgen war der gesamte Parkplatz bereits wieder mit Kundenfahrzeugen belegt und diese parkten ordnungsgemäß schräg wie es auch gekennzeichnet war, so wurde natürlich das Fahrzeug von Herrn Lindner versperrt.
Als Vater und Sohne plötzlich erschienen und verlangten, sofort vom Hof fahren zu dürfen, wurden alle Fahrzeuge die von Kunden bereits abgestellt waren entfernt und die beiden höflichen Herren konnten ungehindert ziehen.
In 22 Jahren in der KFZ-Branche in der ich vom Lehrling bis zum Geschäftsführer alle Stationen durchgemacht habe sind mir noch nie solch sonderbare Menschen begegnet.
Höflichst
Thomas Ladstätter
Geschäftsführer
Autohaus Ladstätter GmbH
Fischen 2a
4531 Neuhofen
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