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Herr / FrauHerr karl strassner
der Firma (Abteilung)Media Markt (verkaufsleitung)
gibt zu diesem Beitrag:Im Jahr 2000 habe ich beim MediaMarkt Wr. Neustadt einen PC erworben und Ratenzahlung vereinbart. Ursprünglich wollte M.M. die Unterlagen direkt zu meiner Bank schicken, aber das klappte nicht. Nach einigen Monaten erhielt ich ein Schreiben, dass keine Raten überwiesen wurden und ich sofort alles zahlen muss, was ich auch machte. Fast 5 (fünf) Jahre später: Ich erhalte in die Firma (ich wohne im selben Haus!) ein Schreiben eines Inkassobüros, dass ich der Fa. Media Markt noch ca. 900,-- Euro schulde. Inkl. Zinsen und Spesen soll ich sofort 1.800,-- Euro zahlen! Um dem ganzen einen gewissen Nachdruck zu verleihen ist zusätzlich zum Schreiben ein roter Zettel beigelegt: "AUSSENDIENSTINTERVENTION! In den nächsten Tagen werden Sie vermutlich Besuch von einem Inkassanten unseres Unternehmens bekommen. Sie wollen sich diese, für Sie äußerst unangenehme Situation ersparen? ..." Es ist schon so verfasst und auf rotem Papier gedruckt, dass es als offensichtliche Warnung zu verstehen ist: Hallo, es kommt unangenehmer Besuch ... noch dazu in die Firma! Da ich alles bezahlt habe - leider jedoch nach 5 Jahren keine Unterlagen (des inzwischen längst entsorgten PC`s) habe, bleibt mir nichts anders über, als mit meiner Bank zu sprechen. Die konnten mir alle Unterlagen schicken. Es stellte sich heraus, dass MediaMarkt damals die Kontonummer der Filiale Krems an meine Bank weitergeleitet hatten und nicht die von Wr. Neustadt. Nun lag das Geld JAHRELANG in Krems ohne dass das irgendjemand kümmerte und Wr. Neustadt schickt ein Inkassobüro. Ich faxe alle Unterlagen und bekomme nach Nachfragen ein Mail mit den Worten: "Wir wissen nicht, warum die Kremser nichts gesagt haben. Tut uns leid!" Ich habe nun einen Eintrag als "Schuldner", bin gelistet (Anruf beim Inkassobüro --> eine äußerst unfreundliche Mitarbeiterin sagt "is scho storniert" --> keine Entschuldigung, nichts) und es können mir bei einer Kreditaufnahme Nachteile entstehen! Ich verlangte zurecht, dass alles über diesen Irrtum gelöscht wird. Offensichtlich ist es nicht geschehen, sonst würde nicht eine Auskunft darüber möglich sein!
gepostet vonBarbamama am 28.2.2005, 08:35
folgendes Statement ab:Die große Aufregung seitens des Kunden ist uns nur zum Teil verständlich, zumal zwei interessante Dinge im Vorfeld zu beachten sind: Erstens wurde bei der Erstellung des Finanzierungs-Vertrages von dem Kunden "vergessen" uns mitzuteilen, dass er eine Forderung seitens Dritter hatte - das wurde erst nach Erbringung der Lohnbest. sichtbar. Und zweitens - der Kunde hatte ein Gerät von uns, für das er, außer der Anzahlung von 3198.- von 09.2000 bis 11.2002 ( das sind über 2 jahre!!) nie mehr etwas bezahlt hat. Wie lange wollte der Kunde auf eine Abbuchung einer Rate warten? Erst nach einem Schreiben von uns wurde dieser offene Betrag überwiesen, (hier halt auf ein falsches konto) wie bereits im Schreiben erwähnt. Wir sind unabhängige ges.mb.h´s (was wäre gewesen, wenn der Kunde das geld an Fa.xy überwiesen hätte?) Wir hatten bis zum Feber dieses Jahres dieses Konto als unausgeglichen geführt. Der Kunde war auch von unserer Seite nicht mehr erreichbar. Der Kunde blieb uns auch bis vor einigen tagen eine Bestätigung der Einzahlung schuldig. Der Fall wäre keiner geworden, hätten wir die Einzahlungsbest. von dem Kunden wie gefordert auch erhalten. Es wäre ein leichtes für uns gewesen, den Fehler zu erkennen und zu korrigieren! Wir haben eine Löschung im ksv beantragt, die der Kunde auch schriftlich zugestellt bekommt (dauert noch ein paar Tage bis ich dieses Schreiben erhalte). Wie gesagt, eine bedauerliche Geschichte, die uns, auf den Punkt gebracht nicht einmal wirklich berifft, denn auf der einen Seite stand eine "berechtigte" Forderung unsererseits und auf der anderen Seite war der Kunde der Meinung, nach einer Überweisung (nach 26 Monaten!!) schuldenfrei zu sein. Dass dieser eine falsche Kontonummer angeführt hatte dürfte ja nicht ein Verschulden unsererseits sein. Der Ordnung halber sei noch erwähnt, daß die Kontonummern der versch. Media Märkte bei uns im Markt nicht aufliegen, da diese eigenständige Firmen sind - ähnlich einem Mitbewerber. ( daher ist eine Weitergabe, der falschen Kt.nr unsererseits als äusserst unwahrscheinlich einzustufen) Interessant auch noch die Tatsache, dass jemand auf dem Schreiben von uns handschriftlich UNSERE Kontonummer vermerkt hatte, die ausgestrichen wurde und die "falsche Kremser Kontonummer" notiert !? Warum das so ist kann ich leider nicht nachvollziehen. Des weiteren hatte der Kunde auf der Rechnung - in deren Besitz er ja war/ist UNSERE Kontonummer vermerkt!! Selbstverständlich finden wir die entstanden Unannehmlichkeiten bedauernswert, möchten uns auch in aller Form bei dem Kunden entschuldigen und haben wie oben erwähnt auch die Löschung aller (den Fall betreffenden) Vormerkungen im ksv angefordert.

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