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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Gary Pippan |
| Position | Pressesprecher |
| der Firma (Abteilung) | ÖBB-Holding AG (Konzernkommunikation) |
| gibt zu diesem Beitrag: | es heisst ja immer, dass man, wenn man nerven sparen will, mit der bahn und nicht mit dem auto fahren soll.
dass das nur bedingt stimmt, ist hier schon in unzaehligen beitraegen bewiesen worden. dieser tage setzt die oebb wieder mal kraeftig einen drauf.
ich hab schon einmal einen eintrag ueber die taeglichen verspaetungen der regionalzuege der westbahn im wiener raum geschrieben - damals war's sommer. die stellungnahme der oebb damals: eine baustelle, man bedauert.
die versprochene verbesserung trat nicht ein, im gegenteil, es wurde im herbst laufend schlimmer.
dass am 26./27.1. nichts geht, war noch verstaendlich, schließlich wurden alle von den schneemassen überrollt. dass aber seither die oebb nicht imstande ist, wieder zu einem zumindest halbwegs geregelten fahrplan (und damit meine ich die ueblichen 10 min verspaetung) auf der westbahn zurueckzufinden, ist schon fuer den taeglich fahrenden, zahlenden fahrgast, mehr als nur noch aergerlich.
situation heute, vier (!!!!) tage nach ende des schneefalls:
regionalzug 08:27 ab purkersdorf-sanatorium: ansage 21 minuten verspätung
schnellbahn 09:00 ab purkersdorf-sanatorium: faellt aus ohne angabe von gruenden
ca. 5 min vor 9 kriecht der regionalzug daher - mit mittlerweile 30 min verspaetung. gut, denk ich mir, jetzt bleibt er wahrscheinlich noch 5 min stehen, damit die leute für die 9:00 schnellbahn auch noch mitkommen koennen.
nix da, es wird weitergefahren, sollen die nachkomemnden ruhig auch in der kaelte frieren. im schleichtempo nach hütteldorf. dort laengerer aufenthalt.
mit mittlerweile ueber 40 min verspaetung geht es weiter. bis wien west haelt der zug gezaehlte 5 mal auf offener strecke fuer mehrere minuten. man denkt sich, gut der muss vielleicht einen gegenzug abwarten, aber denkste - auf allen gleisen links und rechts totenstille. kein einziger gegenzug bis wien-west. dort sind 6 von 11 bahnsteigen frei - trotzdem musste der zug 5x auf offener strecke minutenlang stehen (?)
mit einer mords-wut im bauch verlassen die fahrgaeste, teils ihrem aerger verbal luft machend, den zug.
in ihrer unendlichen guete gibt es von der oebb entschaedigungen für verspaetungen - fuer fernzuege ab 1 stunde. die zig-stunden, die die pendler beim warten auf ihre zuege vernichten, zaehlen nicht.
ab morgen fahr ich mit dem auto und geb meine jahreskarte wieder ab. kein cent mehr von mir fuer die oebb!
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| gepostet von | shockheadedpeter am 31.1.2005, 10:06 |
| folgendes Statement ab: | Nach dem schweren Wintereinbruch der letzten Tage haben die ÖBB einen geregelten Zugverkehr wieder sehr rasch einrichten können. Heute, Montag, schlägt der Winter wieder zu. In der Früh verursachte der heftige Wind einen Fahrleitungsriss im Bereich des Wiener Westbahnhofes. Der Zugbetrieb auf der gesamten Westbahn im Raum Wien wurde mitten in der sensiblen Morgenspitze empfindlich gestört. Denn mit dem Fahrleitungsriss blieb nicht nur der Strom für die Züge weg. Auch die Weichenheizungen fielen aus, weswegen die Weichen vereisten und erst mühselig aufgetaut werden mussten. Unsere Mitarbeiter haben sich redlich bemüht, einen planmäßigen Betrieb mit pünktlichen Zügen wieder herzustellen, was am Vormittag auch wieder gelungen ist.
Zu den Verspätungszahlungen: die ÖBB haben als Selbstverpflichtung gegen über unseren Kunden erstmals eine Verspätungsregelung mit Rechtsanspruch verabschiedet, die europaweit Vorbildcharakter hat. Dort, wo wir entscheiden konnten - nämlich über den Fernverkehr -, haben wir auch umgehend gehandelt. Im Nahverkehr können aber nur die jeweiligen Verkehsverbünde, die zunächst die Einnahmen aus den Fahrkarten der Pendler bekommen, über Entschädigungen entscheiden. Wir verhandeln derzeit um eine kundenfreundliche Lösung, denn Ziel ist auch für unsere Kunden im Nahverkehr geeignete Regeln zu erreichen. Dies wäre zwar europaweit einzigartig, wir wollen es aber nicht unversucht lassen. |
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