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Herr / FrauHerr Gary Pippan
PositionPressesprecher
der Firma (Abteilung)ÖBB-Holding AG (Konzernkommunikation)
gibt zu diesem Beitrag:Wieder einmal bewies die österr. Beamten Bastion (ÖBB) ihren Sinn für absurden Humor, als sie den Autofahrern am 26.01.2005 den Rat gab, doch wegen der heftigen Schneefälle auf die Bahn umzusteigen. Es kam, für einen Pendler wie erwartet, dass wir am 27.01.2005 morgens in der Kälte standen und auf den 25 Minuten verspäteten Regionalzug warteten. Zur Verhöhnung der Pendler fuhr 30 Sekunden nach der Durchsage eine anderer verspäteteter Regionalzug (der üblicherweise nur in den größeren Haltestellen hält) im Schritttempo durch. Der logische Hausverstand sagt einem, wenn ohnehin schon das Verspätungschaos herrscht, könnte man so einen Zug auch in allen Haltestellen halten lassen. Aber es soll halt jeder Passagier seine persönliche Verspätung genießen können. Am Abend (nach 20:00 Uhr), als die wichtigen Straßen längst geräumt und problemlos befahrbar waren (schließlich hat der Schneefall am späten Vormittag aufgehört), legten die ÖBB noch ein Schneeschauferl nach (http://de.global.sendpix.com/albums/05012713/2vn93pe5gw/). Natürlich gab es auch am 28.01. morgens noch immer enorme Verspätungen. Eine wahrlich gelungene Werbeaktion der Bahn: für die Straße.
gepostet vonchris4711 am 31.1.2005, 08:26
folgendes Statement ab:Der heftige Wintereinbruch der vergangenen Woche hat natürlich nicht nur bei den Straßen halt gemacht. Bahnstrecken waren in einzelnen Abschnitten durch meterhohen Schneedünen blockiert und mussten immer wieder unter massiven Einsatz von Mensch und Maschine von den Massen befreit werden. In unserer Personaleinsatzplanung haben wir alle Maßnahmen getroffen, um optimal vorbereitet zu sein: zusätzliche Schichtdienste und Verstärkungsmannschaften in den Werkstätten, Mobilisierung von Streckenarbeiter-Trupps für die Schneeräumung auf den Bahnsteigen und entlang der über 5.000 km Bahnstrecken in Österreich etc. In den meisten Regionen konnten wir durch diesen Einsatz einen sehr raschen und vor allem sicheren Transport der Fahrgäste zu ihren jeweiligen Zielorten sorgen. Da und dort gab es allerdings Probleme, denen wir auf den Grund gehen und bei denen wir versuchen, sie beim nächsten Mal besser zu machen. Dennoch sind sogar die Autofahrer-Clubs davon überzeugt, dass es bei solchen Witterungsverhältnissen jedenfalls besser ist, das Auto - wo möglich - stehen zu lassen und wenigstens an solchen Tagen die Bahn zu wählen. Und die ÖBB selbst haben ein sehr großes Interesse, gerade bei diesen Gelegenheiten einen guten Eindruck zu hinterlassen. In den meisten Fällen ist das auch gelungen.

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