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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Frau Corinna Tinkler |
| Position | Pressesprecherin |
| der Firma (Abteilung) | Rewe Austria (Unternehmenskommunikation) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Ich habe im jänner 2002 bei billa als feinkost-verkäufer angefangen. Ich hatte mehr als ein jahr gewartet, bis mir der damalige filial-leiter angeboten hatte, dass ich zu billa wechsle, und schon nach 3 monaten haben sie mir eine beförderung zum stv. in aussicht gestellt. In der zwischenzeit (vom wechsel der firmen) arbeitete ich für beide rund 80-90 std pro woche. Ich wusste, dass ich diese nicht bezahlt bekommen würde, aber ich glaubte, beiden parteien etwas schuldig zu sein.
im oct kam ich dann zu billa, ich kannte den neuen filialleiter. Da die filiale bei seiner übernahme ein totales chaos war, arbeiteten wir beide bis 1.1.2004 wie tiere rund 120-130 std in der woche (wir begannen um 4.30 und gingen um 24.00 uhr, aber auch nur, wenn wir überhaupt nach hause gingen).
Am 1.1. wurde ich dann stv. filialleiter der silbergasse (mit 18!) und bekam als neue filialleiterin einen trainee (eine magistra, die den praktischen teil seiner rayonsleiterausbildung absolvierte). In dieser zeit arbeitete ich alleine 130 std. Ich war im jänner oft dermassen erschöpft, dass ich öfters auf leitern, lagerplatten oder im stehen einschlief (zu diesem zeitpunkt hatte ich seit meiner einstellung 2002, 4 wochen urlaub gehabt). Anfang feb. brach ich dann endgültig zusammen und ich bekam daraufhin endlich zwei wochen urlaub (ich schlief mehr als 3 tage ohne unterbrechung, nach 5 tagen rief man mich an, ich solle dringend arbeiten kommen, juhu!!).
Jetzt reichte es mir endgültig, woraufhin ich mich entschloss, sie vom "thron zu stoßen". Was mir auch gelang - sie kündigte.
Ich war anschliessend 2 wochen ohne leiter in der filiale, alles ging perfekt, kunden kamen zurück usw.
Dann kam wieder ein trainee und alles begann von neuem: wieder die 130er-wochen, der stress, gesundheitliche probleme. Im April 2004 beschloss ich, einfach nur noch die pflichten als stv. auszuüben, woraufhin es eine heftige debatte mit meiner rayonsleiterin gab. ich schrieb meine kündigung und ging (meine kollegen kündigten großteils auch), die filiale ist jetzt eine müllhalde.
Man zahlte mir weder urlaub noch überstunden. wie ich später hörte, wurden diese "gestohlen". und das alles, weil man es als von billa-mitarbeitern als ganz normal erwartete, so viel und so hart zu arbeiten!
Hav Sytion |
| gepostet von | maximilien Millet am 24.1.2005, 13:45 |
| folgendes Statement ab: | „Um eine korrekte Stellungnahme zu diesem Fall abzugeben, muss die beschriebene Situation im Detail geprüft werden. Eine vollständige Klärung der Darstellungen kann nicht in dieser kurzen Zeit erfolgen. Unser Anliegen ist stets, uns mit solchen Vorwürfen präzise und sorgsam auseinandersetzen. Faktum ist, illegale Praktiken werden bei uns weder geduldet noch gewünscht! Wir haben enormes Eigeninteresse an der Aufklärung etwaiger Missstände, das betrifft auch den beschriebenen Fall. Die Gebote der Fairness, Korrektheit und Legalität gelten uneingeschränkt für alle bei uns beschäftigten Personen. Erhobene Vorwürfe werden immer einer lückenlosen Aufklärung unterzogen.“
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| Kommentare |
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| | Hermann9100 (5.4.2008, 08:45) | |
| Obwohl dieser Beitrag schon uralt ist, hat sich die Methode bei Billa noch immer nicht verändert. Es ist noch immer so das Angestellte mehr als 100 Überstunden haben und diese nicht ausbezahlt bekommen, weil "angeblich" in Freizeit ausgeglichen wird. Nur zu diesen Zeitausgleich kommt es selten. Und wenn mal, dann wird man in der Zeitausgleich angerufen, weil wieder mal "Not am Mann" ist. In diesem Sinne einen Schritt nach vor und drei Schritte zurück. Die Auszahlung der Überstunden ist nicht die Entscheidung des Filialleiters sondern des Bezirksleiter |
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| | maximilien Millet (27.8.2007, 14:59) | |
| ok ich will nur sagen das es moeglich ist so viel zu arbeiten denn die meisten menschen gehen davon aus das man "schlafen" MUSS ist aber falsch es war oft so das ich jeden zweiten tag schlief so ist es möglich 130 stunden zu arbeiten. |
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