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Herr / FrauHerr Mag. E. Doskar
PositionInhaber
der FirmaApotheke zum Schwan/Doskar
gibt zu diesem Beitrag:Ich war 2x in besagter, recht renommierter Apotheke Doskar, 1. Bezirk, Nähe Börse. Beim ersten Besuch außer mir nur eine Kundin, tief im Gespräch (small talk) mit einer Angestellten. Sonst niemand im Geschäft, auch keine weitere Angestellte zu sehen. Nach mehreren Minuten werde ich bedient. Es geht um die Anfertigung von Globuli aus Plazenta. Mir als pharmezeutischer Laie ist die Möglichkeit neu, ich handle auf Empfehlung der Hebamme. Die Angestellte fühlt sich nicht kompetent und holt eine Magistra von hinten, die eher unwillig zuhört und dann falsch versteht - sie will etwas ganz anderes anfertigen oder mir vorhandene Globuli geben. Ich erkläre höflich nochmals, werde daraufhin sehr barsch abgefertigt und auf den nächsten Tag verwiesen, wo eine Spezialistin anwesend sei. Da ich eine Stunde von Wien wohne, ersuche ich um tel. Information. Diese erfolgt auch am nächsten Tag: wieder unfreundlich, so einen Wunsch kann man nicht erfüllen, es widerspricht den Apothekervorschriften. Als ich das Rohpräparat einige Tage später unverrichteter Dinge abhole, wieder keineKund/innen, keine Angestellten zu sehen,...Wieso wohl? :-)) Zweiter Anlauf: diesmal Kaiserapotheke Mariahilf. Trotz übervoller Apotheke nimmt sich die Apothekerin wirklich Zeit, zeigt echtes Interesse, wickelt Bestellung u. Anfertigung entgegenkommend ab und gibt mir das Gefühl, als Kundin willkommen zu sein, auch wenn es vielleicht um einen ungewöhnlichen Auftrag geht...
gepostet vonpandora am 3.1.2005, 10:14
folgendes Statement ab:Es freut uns sehr, dass Sie uns als renommierte Apotheke Doskar bezeichnen, es freut uns aber nicht, dass Sie in der Kundenbetreuung eine so schlechte Erfahrung machen mussten. Wir sind natürlich auch auf unsere angestellten Magistra angewiesen und es hat sich leider herausgestellt, dass dieser von Ihnen beschriebene Vorfall nicht der erste war und wir haben aus dieser Situation heraus schon vor dem Zeitpunkt des Geschehens die angestellte Magistra gekündigt. Nun zur Möglichkeit, aus einer Plazenta homöopathische Produkte herzustellen: Primär muss die Identität der Ausgangsstoffe durch eine fachärztliche Befundung des Operationsmaterials oder durch den Befund eines in geeigneter Weise spezialisierten Laboratoriums belegt werden. Weiters muss dieser Ausgangsstoff einerseits sterilisiert und andererseits auf Sterilität überprüft werden. Vor der weiteren Verarbeitung ist zu belegen, dass die wie vorstehend angegebenen, behandelten Ausgangsstoffe den Anforderungen und der Prüfung auf Sterilität im Europäischen Arzneibuch entsprechen. Da mit dem Rohpräparat (Plazenta) keinerlei Befunde vorgelegt wurden, konnten bzw. sollten wir diese Anfertigung nicht herstellen. Vergessen Sie bitte nicht, dass bei einer unsachgemäßen Herstellung jegliche Krankheitsübertragung von HIV, Hepatitis etc. möglich wäre. Nach Klärung dieser Angelegenheit hat sich Frau Mag. Raidl (meine Tochter), dieser Angelegenheit persönlich angenommen und versucht, die Kundin mehrmals telefonisch zu erreichen. Dies gelang ihr aber nicht und sie sprach dann letzten Endes auf den Anrufbeantworter, wobei sie betonte, dass eine Herstellung dieser Globuli aus der Plazenta aufgrund der oben erwähnten Punkte nicht möglich ist. Wie Sie wissen, spricht man oft auf einen Anrufbeantworter etwas schneller und gehetzter, da man das Gefühl hat, das Band sei jeden Augenblick zu Ende. Zusammenfassend möchte ich noch betonen, dass man niemals von einer Person, die in einem Unternehmen angestellt ist bzw. war, mit deren unglückseligem Benehmen auf den gesamten Betrieb schließen sollte, sowie das Kundenservice grundsätzlich in Frage stellen. Wir bedauern, die Kundin ungewollt verärgert zu haben und hoffen, nun alle Punkte geklärt zu haben. Mit freundlichen Grüßen verbleiben wird, Hochachtungsvoll, Apotheke Zum Schwan Mag. E. Doskar N.B. Anlagen zum Arzneimittelgesetz sowie Auszug aus der Fachliteratur zum Thema liegen der Redaktion vn dieMucha vor.

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