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Herr / FrauHerr Dipl.-Ing. Werner SCHUSTER
PositionAbeiteilungsleiter
der FirmaMA 44 - Bäder
gibt zu diesem Beitrag:Heute war ich mit meiner Frau und meinem Kind (4 Jahre) im Städt. Hallenbad Döbling (Wien) zu Besuch. Soweit war alles in Ordnung, doch direkt neben dem Kinderbecken fand ein Foto-Shooting statt, was eigentlich nicht störend gewesen wäre, wäre da nicht direkt neben dem Kinderbecken ein Stativ gestanden mit einem Scheinwerfer drauf, der logischerweise mit STROM betrieben wird!!! Man muss eigentlich keine übermäßige Schulbildung haben, um zu wissen, dass sich Strom mit Wasser "nicht so gut verträgt"! Dementsprechend war auch das Kinderbecken (fast) leer, da auch andere Eltern sich ängstlich und besorgt um ihre Kinder zeigten. Man muss zwar sagen, dass ein Mann das Stativ hin und wieder gehalten hat, dennoch wäre er samt Stativ im Kinderbecken gelandet, wäre z.B. ein Kind oder sogar ich in seiner Nähe auf dem (im Hallenbad doch meist rutschigen) Boden ausgerutscht. Wir sind dann nur im "großen" Becken schwimmen gegangen, schien uns doch die Sache zu "brenzlig". Beim Verlassen des Hallenbades haben wir uns dann beim Ausgang beschwert und ein Herr (ich nehme an der Leiter des Bades) unterrichtete uns dann, dass sowieso alles mit 30 mA abgesichert wäre (er sei Elektrotechniker, was sein für Laien "nicht aussagekräftiges" Argument bestärken sollte). Naja, mag ja sein, dass innerhalb des Hallenbades diese "Absicherung" vorgeschrieben ist, dennoch kam das Stromkabel von außerhalb durch eine Tür in das Bad. Ob die Steckdose da am anderen Ende des Kabels auch mit 30 mA abgesichert ist, ist fraglich. Auch wenn alles "sicher" abgelaufen ist - offensichtlich fühlten sich einige Besucher mit Kindern (darunter auch wir) im Kinderbecken NICHT SICHER, was zumindest eine Einbuße im "Fun-Faktor" bedeutete.
gepostet vonJudge Dredd am 30.12.2004, 10:49
folgendes Statement ab:Nach internen Recherchen im BHB Döbling kann zu den Fotoaufnahmen vom 30.12.2004 beim Lehrschwimmbecken folgendes gesagt werden: Die Stromversorgung des Scheinwerfers erfolgte aus dem Umkleidebereich, und zwar über eine 230V-Steckdose, welche mit Schutztrennung mittels Trenntransformator ausgestattet ist (Trenntransformator bedeutet, dass ein galvanisch getrenntes Sekundärnetz aufgebaut wird). Der zugehörige Trenntransformator ist im darunter liegenden Keller und somit außerhalb von Gefahrenbereichen installiert. Zudem ist dieser Trafo auf dessen Stromversorgungsanschluss (Eingangsseite) mit der Schutzmaßnahme Fehlerstromschutz ausgestattet. Diese Steckdose wurde ursprünglich für von Badegästen mitgebrachte Haarföns installiert, und muss schon deshalb mit größtmöglichem Schutz ausgestattet sein. Die erwähnten Schutzeinrichtungen schalten bei Auftreten eines Fehlerstromes kleiner oder gleich 30mA die Stromversorgung, in diesem Fall die Scheinwerfer, zuverlässig ab. Die elektrischen Anlagen im Bad werden periodisch auf die Funktion ihrer Schutzeinrichtungen geprüft, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Diese Prüfungen werden von Fremdfirmen ausgeführt, wobei die letzte Prüfung in der Zeit vom 27.10.2004 bis 15.11.2004 stattgefunden hat. Bei dieser Prüfung wurde die Wirksamkeit der Schutzeinrichtungen (Fehlerstromschutzschalter, Schutztrenntransformator) als in Ordnung befunden. Das heißt, dass zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Badegäste bestand. Natürlich ist uns bewusst, dass diese Schutzmaßnahmen für Laien bzw. Badegäste nicht erkennbar sind und daher ein gewisses Unbehagen beim Aufenthalt im Wasser aufkommt. Bei künftigen Fotoaufnahmen im Beckenbereich werden wir die Verwendung von Niederspannungsleuchten zur Bedingung machen. Ich hoffe, mit dieser Auskunft ausreichend informiert zu haben, und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Dipl.-Ing. Werner SCHUSTER Abteilungsleiter MA44 - Bäder Reumannpl. 23 60112/44111 oder 0664/8156041 scw@m44.magwien.gv.at

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