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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Norbert Dr. Radek |
| der Firma | Ordination |
| gibt zu diesem Beitrag: | Mir ist letztes Wochenende was Furchtbares passiert.
Mein Freund brachte unsere kleine, 3 Monate alte Katze zu Dr. Radek in der Linzerstraße, weil sie die Nacht zuvor epileptische Anfälle erlitten hatte. Mein Freund erzählte mir, der Tierarzt habe der Katze weder Blut abgenommen, noch ihr Anti-Epileptika gegeben, sondern sie mit Antibiotika behandelt. Das kam mir total seltsam vor, denn Antibiotika helfen bei bakteriellen Infektionen, aber nicht bei Epilepsie. Und ohne Blutuntersuchung konnte der Tierarzt überhaupt nicht wissen, ob die Katze eine bakterielle Infektion hat.
Der Tierarzt sagte, er wolle die Katze über Nacht da behalten zur Beobachtung. Am Abend rief er meinen Freund an und fragte, ob er die Katze einschläfern dürfe. Mein Freund verweigerte die Zustimmung, da wir uns mittlerweile unterhalten hatten und übereingekommen waren, am nächsten Tag die Katze abzuholen und in eine Tierklinik zu bringen. Wir hatten einfach das Gefühl,
dass der Tierarzt eine falsche Behandlungsmethode anwandte und so das Ganze nur schlimmer machte, anstatt zu helfen.
Als wir am nächsten Tag in die Tierarztpraxis kamen, stellte sich heraus, dass der Tierarzt die Katze eingeschläfert hatte. Wir waren beide total schockiert, da mein Freund ja nicht zugestimmt hatte und wir fest damit gerechnet hatten, die Katze abzuholen und in die Tierklinik zu bringen. Als ich daraufhin Dr. Radek zur Rede stellte, behauptete dieser, mein Freund habe der Einschläferung zugestimmt. Als mein Freund sagte, dass das nicht stimmt, beschimpfte uns der Arzt als Tierquäler, Schweine und Lügner und forderte, dass wir ihm sofort 100 EUR für das Einschläfern bezahlen sollten. Als wir uns weigerten, drohte der Tierarzt, die Polizei zu holen. Ich habe ihm gesagt, er solle das ruhig tun, dann könne ich ihn wenigstens sofort anzeigen. Daraufhin warf er uns aus seiner Praxis.
Es waren einige Leute im Wartezimmer, die alles mitbekommen haben. Eine Frau, die mit ihrer Tochter ein Tier behandeln lassen wollte, stand daraufhin auf und verließ die Praxis.
Jetzt würde ich gerne wissen, was ich gegen diesen Tierarzt unternehmen kann. Ein Tierarzt darf ja wohl nicht ein Tier ohne die Zustimmung der Besitzer einschläfern? Ich bitte dringend um Rat, denn ich möchte das dem Tierarzt nicht durchgehen lassen. Ich bin sicher, meine Katze hätte gar nicht sterben müssen. |
| gepostet von | 1 Brigid am 10.12.2004, 08:53 |
| folgendes Statement ab: | Dieser Beitrag beweist wieder einmal, wie schwierig die Position des Tierarztes gegenüber einigen Tierbesitzern in der Ordination ist.
Am Freitag, den 3.12.04, stellte mir Herr E. in der Vormittagsordination eine dreifärbige, weibliche Katze, geb.1.9.04, vor.
Diese Katze litt an schweren nervalen Syxmptomen, ich führte einen genauen neurologischen Untersuchungsvorgang durch,
z.B. war die Katze nicht fähig, die Vorderextremitäten zu belasten,
geschweige denn einen Schritt durchzuführen.
Ich erklärte Herrn E., dass diese Erscheinungen wahrscheinlich auf eine pränatale Infektion der Katze zurückzuführen und eine Behandlung ziemlich aussichtslos sei.
Trotzdem habe ich eine Therapie durchgeführt und die Katze zur Beobachtung bei mir behalten. Außerdem habe ich Herrn E. noch erklärt, daß keine Epilepsie vorliegt, da die genannten Symptome keine Großhirnsymptomatik zeigten.
Da der Zustand immer schlechter wurde, die Katze weder stehen,
noch Futter im Maul behalten konnte, habe ich um 20 hr 45 min,
im Beisein meiner Ordinationsgehilfin bei Herrn E. angerufen
und erhielt von ihm die Einwilligung zur Euthanasie. |
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