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Herr / FrauHerr Thomas Berger
der Firma (Abteilung)Östereichische Bundesbahnen (Pressestelle)
gibt zu diesem Beitrag:Mittlerweile ist man bei den ÖBB davon abgegangen, auch nur so zu tun, als gäbe es einen Fahrplan. Es gibt keine Verspätungen mehr, weil die Zeitangaben nur mehr in Kürze, bald, gleich, usw. lauten. Es freut die erniedrigten Pendler, die morgens auf dem Bahnsteig stehen, auf den Regionalzug warten, dessen Verspätung wegen Bauarbeiten wieder einmal angekündigt wurde, wenn ein zu 3/4 leerer LKW-Reisezug vorgelassen wird. Wenn danach ein Lastzug mit Neuwagen an den Wartenden vorbeifährt, brandet manchmal sogar verständnisvoller Applaus auf. Schließlich steigt die Nachfrage nach PKW, bei dem verheerenden Zustand des öffentlichen Verkehrs, wieder. Aber weil die morgendliche Wartezeit die Preiserhöhung noch nicht rechtfertigt, gibt es auch abends noch Schmankerl. Der Regionalzug nach St. Pölten, der um 19:38 Uhr fahren sollte, (02.11.) startete nach offizieller "15-minütiger" Verspätung um 20:08 Uhr. Es war den Pendlern aber gestattet, sich zu setzen. Ich muss jetzt Schluss machen, es gibt ein Gerücht, dass in der nächsten Stunde ein Zug kommen soll.
gepostet vonchris4711 am 3.11.2004, 11:29
folgendes Statement ab:Sehr geehrter Kunde, sehr geehrte Kundin, es tut uns ausgesprochen Leid, dass es bei Ihren Zugfahrten zu Verspätungen gekommen ist, und Sie dadurch Unannehmlichkeiten hatten. Allgemein wäre zu sagen, dass Verspätungen, die ohne technische Störungen entstehen, meist in Zusammenhang mit einer Überlastung der Strecke stehen. Um diese Zugverhaltungen in Zukunft ausschließen zu können, wird der Streckenabschnitt Wien - St. Pölten schnellstmöglich viergleisig ausgebaut. Im Speziellen war die Erkrankung eines Lokführers dafür verantwortlich, dass der Regionalzug nach St. Pölten am 02.11. erst mit Verspätung abfahren konnte. Ich bitte Sie um Verständnis, dass wir uns gegen Situationen wie diese nur schwer zur Wehr setzen können. Die Personallage ist in Teilbereichen sehr angespannt und dementsprechend schwer ist es auch, kurzfristig Ersatz zu finden. Jeder Zug hat einen eigenen Fahrplan, im Fachjargon Fahrplantrasse - auch Güterzüge. Wenn ein Güterzug pünktlich unterwegs ist, wäre es alles andere als zielführend, auch diesen Zug mit Absicht zu verspäten. Vor allem deshalb, weil ein Güterzug auf der Westbahn ohnehin schneller unterwegs ist (weil weniger Aufenthalte) als ein Regionalzug. Ebenfalls haben alle Züge einen gewissen Rang, d.h. ein Eurocity ist beispielsweise höher als ein Eil- oder Regionalzug. Güterzüge sind grundsätzlich immer hinten angereiht, ausgenommen Terminfracht. Sie können daher in der Regel sicher sein, dass kein Personenzug wegen eines Güterzuges mit Absicht verspätet wird. Abschließend entschuldigen wir uns nochmalig für die Unannehmlichkeiten und hoffen, dass Sie bis auf weiteres von Störungen und Verspätungen verschont bleiben und problemlos mit der Bahn zur Arbeit kommen. Vielen Dank für Ihr Feedback und freundliche Grüße, Thomas Berger ÖBB - Pressestelle

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