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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Thomas Berger |
| der Firma (Abteilung) | Östereichische Bundesbahnen (Pressestelle) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Die ÖBB sucht offenbar wahrlich verzweifelt nach weiteren Einnahmequellen, um auch noch die letzten Pendler zu verschrecken.
1. Heutige Preiserhöhung für Pendler (massive Verteuerung von Wochen-, Monatskarten, etc).
2. und eigentlicher Grund meiner Beschwerde:
Ich wollte heute nach Wien pendeln und musste am Bahnhof feststellen, dass der Ticketautomat defekt ist.
Ich musste also am Schalter die Karte zu einem teureren Preis kaufen. Auf meinen Einwand, dass ich keine Möglichkeit hätte, die Karte günstiger beim Automaten zu erhalten, meinte der pragmatisierte ÖBB-Bonze nur, dass ich bei ihm eben mehr bezahlen müsse und es nicht zu ändern ist. Ich hätte eben Pech gehabt.
Wegem dem defekten Automaten musste ich also 10 % mehr für die Fahrkarte zahlen, obwohl ich für den Defekt nichts dafür kann.
Ich werde mir in Zukunft wahrlich öfters überlegen, ob ich nicht mit dem Auto pendeln werde - billiger und schneller ist's ohnehin und die ewigen Verspätungen fallen auch weg. |
| gepostet von | newyorker am 2.11.2004, 09:05 |
| folgendes Statement ab: | Sehr geehrte Kundin, sehr geehrte Kunde
Leider bleiben auch wir vor technischen Defekten nicht verschont. Wenn dies den Ablauf des Betriebes oder den Verkauf von Fahrkarten stört, ist das umso schlimmer, da dies meist negative Auswirkungen auf die Öffentlichkeit, also unsere Kunden hat.
Die Automaten sind online mit der Zentrale verbunden und somit wird jede Störung sofort registriert und die Behebung veranlasst. Dadurch ist es uns möglich, die Dauer der Funktionsstörung auf ein Minimum zu reduzieren. In Ihrem Fall hat es sich offenbar so unglücklich ergeben, dass Sie einem defekten Automaten gegenüberstanden.
In diesem Fall handelt der jeweilige Schalterbeamte bzw. Zugbegleiter in der Regel kulant und verkauft der Fahrschein zum gleichen Preis wie der Automat. Ein Unterschied besteht ohnehin nur bei Besitzern der VORTEILScard, und zwar in der Höhe von 5%. Unsere Mitarbeiter sind jedoch nicht dazu verpflichtet, d.h. es liegt in ihrem Ermessen so zu handeln. Darum kann ich unserem Mitarbeiter nicht wirklich einen Vorwurf machen, wenngleich etwas Fingerspitzengefühl in dieser Angelegenheit wohl vorteilhafter gewesen wäre.
Ich verstehe zwar Ihren Ärger, aber im gleichem Atemzug muss ich den Vorwurf des pragmatisierten ÖBB-Bonzen klar und deutlich zurückweisen. Unser Mitarbeiter hat seine Pflicht getan, und diese hat weder etwas mit Pragmatisierung, noch mit Bonzentum zu tun. Abgesehen davon verstehe ich unter einem Bonzen einen Schwerverdiener, der wenig Leistung bringt - beides trifft im vorliegenden Fall nicht zu. Ich gehe einmal davon aus, dass Sie unseren Mitarbeiter nicht mit diesem Ausdruck konfrontiert haben. Wenn doch, wäre es nicht weiter verwunderlich, dass er sich auf den tariflichen Standpunkt zurückgezogen hat.
Anyway. Uns tut es Leid, dass Sie aufgrund technischer Probleme einen erhöhten Fahrpreis bezahlen mussten. Sie können aber versichert sein, dass wir bemüht sind, Situationen wie diese in Zukunft bestmöglich zu vermeiden.
Vielen Dank für Ihr Feedback und freundliche Grüße,
Thomas Berger
ÖBB Pressestelle |
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