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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Michael Tagunoff |
| der Firma | ÖAMTC |
| gibt zu diesem Beitrag: | Mein Freund und ich sind schon seit längerem Mitglieder beim ÖAMTC-Club. Eigentlich sind wir sehr zufrieden und mussten den Service des Clubs auch noch nicht so oft in Anspruch nehmen. Jedoch ein Erlebnis meines Onkels machte mich als Frau sehr skeptisch.
Aus beruflichen Gründen ist er sehr viel im Ausland unterwegs. Er ist ebenso ein ÖAMTC Clubmitglied. Es kommt schon vor, dass er in der Woche so 800 km fährt. Somit muss er sich auf das Service vom ÖAMTC verlassen können. Das hat er auch, und war verlassen...:
Auf einer Autobahn im Ausland hatte er eine Reifenpanne und einen falschen Schlüssel für die Radmuttern im Kofferraum. Leider war sein Handyakku leer bzw. defekt, wodurch er nicht erreichbar war. Er sicherete sein Auto am Pannenstreifen ab und wanderte zur nächsten Notrufsäule. Nach kurzer Zeit kam die Polizei und sicherte das Fahrzeug erkenntlich ab (es war schon ca. 22 Uhr). Kurz zuvor hatte er aber noch den ÖAMTC benachrichtigen können. Er gab die genaue Ortschaft, die Autobahn und die Kilometernummer an. Die Polizei sagte auch zu ihm, dass die Pannenhilfe bald bei ihm ist und er solange im Auto warten soll, da er jetzt gut erkenntlich gesichert ist.
Am nächsten Tag in der Früh (um ca. 10 Uhr) war noch immer keine Pannenhilfe da und die Batterie des Auto auch noch leer (Warnblinkanlage die ganze Nacht). Er ist dann zu Fuß auf der Autobahn (!!) zum nächstegelegenen Haus gegangen, um sich so Hilfe zu verschaffen. Ein freundlicher Mann half ihm dann und er konnte nach ca. 13 Stunden seine Fahrt fortsetzen.
Ein Anruf meinerseits beim ÖAMTC, was das solle, brachte folgende Antwort: "Er war am Handy nicht erreichbar".
Beim ÖAMTC-Notruf wurde aber dazugesagt, dass sein Handy nicht geht.
Und wie war das zu der Zeit, als nicht jeder ein Handy besaß?? Keine Entschuldigung seitens ÖAMTC, sondern die ganze Schuld wurde auf meinen Onkel geschoben, der ja der Böse ist, weil sein Handy nicht geht. Sollte der ÖAMTC nicht alles versuchen, damit einem geholfen wird?? Dafür zahl ich doch meinen Beitrag! Achja, und der ÖAMTC meinte, dass die Angaben von ihm zu ungenau waren (genaue Ortschaft, die Autobahn und die Kilometernummer - was noch?). Obwohl die Polizei gewusst hat, wo er steht, hat der ÖAMTC den Pannendienst wieder zurückgerufen, und meinen Onkel einfach "sitzen" lassen.
Ich als Frau wäre allein in dem Auto in der Nacht bestimmt vor Angst gestorben (mitten auf der leeren Autobahn).
Schade, dass man so in Stich gelassen wird... |
| gepostet von | Paige am 7.9.2004, 11:10 |
| folgendes Statement ab: | Wir haben den Fall seitens ÖAMTC geprüft und wollen wie folgt dazu Stellung nehmen:
Wie in solchen Fällen üblich, haben wir sofort den ausländischen Partnerklub eingeschaltet. Dieser teilte uns aber leider mit, dass die angegebenen Daten viel zu ungenau sind, um das Fahrzeug finden zu können. Das Polizeiauto half das Fahrzeug n a c h unserem Erstgepräch abzusichern - wir konnten daher nicht wissen, dass eine Polizeistelle (und auch welche), ev. mit genaueren Daten ev. hätte weiterhelfen können. Wir wurden von der Polizei auch nicht verständigt.
Da niemand erreichbar war, blieb uns nichts übrig, als auf einen neuerlichen Anruf zu warten - wir hätten dann Mitglied und Partnerklub mittels Konferenzgespräch notfalls auch direkt zusammengeschaltet.
Wir leisten über eine Million Pannenhilfen pro Jahr und in jedem Fall versuchen wir wirklich zu helfen! Wenn Ortsangaben (und dies gilt für das Ausland und auch Österreich) so ungenau sind, dass die Pannenhilfe das Fahrzeug nicht finden kann, bitten wir um Verständnis, dass wir auf einen weiteren Anruf warten müssen, um dann gleich losfahren zu können.
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