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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Peter Kühnl |
| Position | Inhaber |
| der Firma | Rest. Ritzensee |
| gibt zu diesem Beitrag: | Ein sonniger Tag, meine Freundin und ich haben eine Runde um den Ritzensee gedreht und setzen uns danach auf ein Getränk ins Ritzensee-Restaurant. Meine Freundin hat ihren jungen Hund dabei, der sich neugierig auf der Terrasse umschaut.
Nun gut, vielleicht sind freilaufende Hunde - wenn auch noch so harmlos - nicht jedermanns Sache, jedenfalls bittet uns eine Dame (wir glauben, es ist die Chefin des Restaurants) in ziemlich harschem Ton, den Hund anzuhängen. Gesagt, getan, wir trinken unseren Saft und der Hund liegt brav neben unserem Tisch auf dem Boden. In der Zwischenzeit haben sich auch zwei Mädchen zu uns gesellt und streicheln das Tier, und wie es so ist, sind sie halt ein bissl im Weg, aber man kann dennoch locker an unserem Tisch vorbeigehen. Eine Kellnerin, eine ziemlich große, rennt schon die ganze Zeit mit einem unglaublich sauren Gesicht durch die Gegend und starrt uns und den Hund und somit auch die Mädchen ständig regelrecht hasserfüllt an.
Etwas später, die Mädels sind weg und wir auch schon auf dem Sprung, rennt die grantige Kellnerin hinter uns aus der Tür des Restaurants auf die Terrasse heraus und verpasst dem schlafenden Hund mit ihren schweren Sandalen einen gezielten Tritt auf den Kopf. Und das ist ihr NICHT aus Versehen passiert, denn sie hat den Hund regelrecht anvisiert. Als wir uns aufregen, bleibt sie nicht einmal stehen, sondern wirft uns über die Schulter nur einen bösen Blick zu und schimpft etwas in unsere Richtung. Den Vorfall haben genug Menschen mitbekommen, denn die Terrasse war zu diesem Zeitpunkt voll.
Der Hund blutet aus dem Maul, und wir verlassen diesen Ort natürlich auf der Stelle. Dieses Lokal sieht uns nie wieder. |
| gepostet von | ligata am 28.6.2004, 08:54 |
| folgendes Statement ab: | RICHTIGSTELLUNG
Wir möchten zunächst einmal den Vorgang schildern, wie er sich uns zu Folge abgespielt hat:
1. Frau "Ligata" kam mit Ihrer Freundin und Ihrem Hund in unser Restaurant und nahm auf der Terrasse platz. Der Hund rannte sofort quer über die gesamte Terrasse, die zu diesem Zeitpunkt voll besetzt war.
2. Diese Situation ist für die Kellnerinnen, wie auch für den Hund gefährlich, da er leicht übersehen werden kann, und auch unvorhergesehen reagieren könnte. In den meisten Fällen ist ein Einschreiten unsererseits nicht von Nöten, da die Personen ihre Hunde von selbst anleinen. In diesem Fall jedoch musste die Chefin an den Tisch, um in einer freundlichen Art und Weise Frau "Ligata" aufzufordern, den Hund anzuleinen. Nach einiger Zeit wurde der Hund dann angeleint. Jedoch lag der Hund mitten auf dem Weg, den unsere Kellnerinnen benutzen müssen und versperrte diesen zu einem großen Teil.
3. Die Kellnerin, die für den Tisch von Frau Legata zuständig war, wusste von ihrem Hund und konnte ihm auf ihrem Arbeitsweg daher auch ausweichen. Die besagte Kellnerin jedoch wusste nichts von dem Hund, und hatte 4 Eisbecher in der Hand, sodass ihr Sichtfeld eingschränkt war. Sie übersah den Hund, sodass es zur Kollision kam. Von einem bewussten Tritt auf einer vollbesetzten Terrasse kann in keinster Weise die Rede sein.
4. Zusammenfassend ist von unserer Seite nur zu sagen, dass Sie in Ihren Pflichten als Hundeführerin total versagt haben und dadurch Ihren Hund und unsere Kellnerinnen einer Gefahr ausgesetzt haben.
Wir hoffen, dem Hund geht es wieder gut, und dass er nie wieder in eine so gefährlich von Ihnen geförderte Situation kommt. |
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