 |
 |
|
 |
| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
 |
 |
 |  |
| Herr / Frau | Herr Thomas Berger |
| der Firma (Abteilung) | Österreichische Bundesbahnen (Pressestelle) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Liebes ÖBB,
wieder einmal ein kleiner "Reisebericht", diesmal über Eure Speisewagerln.
Mittwoch, 9. 6., 18:20, Wien Süd - Klagenfurt. Überfüllt ist bei diesem Zug ein Hilfsausdruck (aber schuld sind daran die Fahrgäst, wenns auch alle zugleich wohin fahren wollen...).
Auf der Fahrt von Wien bis Klagenfurt ist KEIN einziges kaltes Getränk zu bekommen (Flaschenbier mit Körpertemperatur, also pisswarm, wie der Volksmund sagt). Speisewagenbelegschaft trifft 10 Minuten vor Abfahrt das Zuges ein, Tischdecken sind saudreckig und werden nicht gewechselt.
Die Belegschaft besteht aus EINEM jungen Mädel, das natürlich überfordert ist (kochen, servieren, einschenken...). Der Vorwurf für den extrem schlechten Service trifft nicht sie, sondern die E-Station-Leute, die offenbar den Fahrplan nicht kennen (es war ein Autoreisezug, dementsprechend viele Leute besuchen den Wagen).
Dann, Samstag, 10:50, Klagenfurt-Wien. Speisewagen ist eiskalt, weil die Klimaanlage nicht funktioniert. Getränke sind dafür wieder einmal "pisswarm" (die ganze Strecke). Es gibt kein warmes Essen, nur ein paar Sandwiches. Es gibt keine Gläser nur Pappbecher. Es gibt auch kaum Besteck, weil zu wenig an Bord.
Wirklich: in Allianz verschaffen einem E-Station und ÖBB immer wieder die schönsten Reiseerlebnisse.
Danke, danke, danke! |
| gepostet von | freedom-unit am 15.6.2004, 08:20 |
| folgendes Statement ab: | Sehr geehrter Kunde,
es tut uns sehr Leid, dass der Besuch im Speisewagen im Verlauf Ihrer Reise Wien - Klagenfurt - Wien Anlass zur Kritik bot. Ihre Reaktion wurde in unser Qualitätsmanagement eingebracht, eine Stellungnahme bei unserem Partner è-express wurde angefordert.
Wie man uns mitteilt, wurden die diensthabenden Mitarbeiter zu einem klärenden Gespräch vorgeladen. Aufgrund der an beiden Reisetagen sehr hohen Gästefrequenz waren die Mitarbeiter zeitweise überfordert und konnten somit das Service nicht vorschriftsmäßig durchführen. è-express hat die Mitarbeiter angehalten, das Service in Zukunft dennoch zuverlässig durchzuführen und sofort nach Ankunft im Bahnhof die „Gate-Agents“ über Unregelmäßigkeiten in Kenntnis zu setzen, damit Vorkehrungen für die nächste Fahrt getroffen werden können.
Für den bedauerlichen Umstand, dass Ihnen im Zuge Ihrer Reisen nicht die optimale Servicequalität zuteil wurde, möchte sich die è-express-Crew im Wege dieses Schreibens höflichst entschuldigen. Auch wir, die Österreichischen Bundesbahnen schließen sich an und bitten Sie, unsere Entschuldigung anzunehmen.
An dieser Stelle bedanken wir uns vielmals für Ihre Mühe. Ihre Meinung ist uns sehr wichtig, ist doch die Zufriedenheit unserer Fahrgäste für uns oberstes Anliegen und Ziel. Ihr Feedback ist daher für uns eine wertvolle Hilfe. Schließlich liegt der Schwerpunkt unserer Anstrengungen in der aktiven Veränderung und Verbesserung, vor allem aber darin, aufgezeigte Probleme zu lösen.
Wir verbleiben mit der Bitte, uns auch weiterhin Ihr geschätztes Vertrauen entgegenzubringen,
mit freundlichen Grüßen,
Thomas Berger
ÖBB Pressestelle
|
 |
| Kommentare |
 |
  |
| | Helli (24.6.2004, 19:05) | |
| Diese Anwort ist doch der grösste Stumpfsinn, Herr Berger, Sie lassen scheinbar nur automatisch erstellte "Verblödungsantworten" zusammenstellen, traurig! |
  |
| | freedom-unit (24.6.2004, 15:17) | |
lieber herr berger,
das stimmt nur bedingt. bei der 1. fahrt war sozusagen die hölle los - und das gesamte speisewagenpersonal bestand aus 1 jungen mädchen. der kann man wirklich nichts vorwerfen.
auf der rückfahrt war niemand überfordert - der speisewagen war großteils leer (weil ja völlig unterkühlt und kaum bestückt).
ob die mitarbeiter vor-ort (also im zug) schuld sind, ist fraglich. der fehler dürfte schon in der planung und beschickung des wagens schlummern. |
|
|
 |