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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Thomas Berger |
| der Firma (Abteilung) | Österreichische Bundesbahnen (Pressestelle) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Die Tatschache, wie überraschend Züge von Wien in Richtung Süden vor und an einem langen Wochenende gestürmt werden, zeigt, wie flexibel die ÖBB ist.
Auch ich möchte meinen Reisebericht veröffentlichen, da es ja offenbar auch am 9.6. 2004 von Wien in Richtung Süden ein Chaos gab,… (siehe auch unter: ÖBB - Speisewagen außer Kontrolle vom 14.06.04)
Im Detail:
Reise vom 10.06.2004
Strecke: Wien - Udine
Abfahrt, Wien Süd-Bhf 08:57, Ankunft Udine 15:14
Wir dachten, es würde eine entspannende Reise mit der Bahn nach Udine werden.
Eine gelungene Bahnfahrt von Wien Süd-Bhf nach Udine sieht für die ÖBB offenbar wie folgt aus:
Im gesamten Zug gibt es ab Wr. Neustadt kein WC mehr, das benützbar wäre.
Ursache: entweder sind die Toiletten abgeschlossen oder randvoll. Viel Spaß bereitete dieser Umstand meiner Tochter, die, obgleich sie 2 ½ Jahre alt ist, sich weigerte, in die Windel zu gacken. (sie wird gerade sauber…)…
Die anderen Reisenden haben offenbar auch einen Weg gefunden, ihre Notdurft zu verrichten (so sahen die WC´s zumindest ab ca. 12 Uhr aus,…).
Fahren solche Züge so überraschend, dass die ÖBB keine Zeit für die Reinigung der Waggons hat?
Oder geht die ÖBB davon aus, dass man auf einer mehr als 6-stündigen Fahrt die Knie zusammenzwickt...?
Wie ist das mit dem Speisewagen?
Wenn ich einen Zug MIT Speisewagen buche, gehe ich davon aus, zumindest Speisen und Getränke zu bekommen.
Der Speisewagen war ein Speisewagerl, der durch den Zug gezogen wurde. Die Getränke (Bier, Wein) waren warm. Das Speiseangebot sensationell…. (Chips).
Meine Tochter war mit diesem Angebot so derartig überfordert, dass sie sich für WEDER und NOCH entschieden hat (weder Bier, noch Wein, noch Chips).
Der Kellner schaffte nur einen Durchgang, bei der Hälfte des Zuges wurde er entweder gelyncht oder er ist zwischendurch ausgestiegen… (Siesta?).
Kann man auf einer mehr als 6-stündigen Reise mit einem Zug mit Speisewagen davon ausgehen, dass man zumindest alkoholfreie Getränke bekommt? Offenbar nicht, denn dann braucht man auch nicht auf die Toilette gehen. Mein Kind dankt es Ihnen, dass es keine Alk-freien Getränke gab.
In Summe: Eine interessante Reise mit der ÖBB. Hier wird Service und Dienstleistung „_“-geschrieben. Hier weiß man, wie man REISENDE behandelt. Nach so einer Reise weiß man, warum man kein Reise-GAST ist. Gäste werden ja gut behandelt…
Ich erwarte eine detailierte Stellungnahme der ÖBB.
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| gepostet von | E.M.A. am 16.6.2004, 08:00 |
| folgendes Statement ab: | Sehr geehrter Kunde,
wir bedauern, dass Ihre Reise Wien - Udine nicht vollends Ihren Erwartungen gerecht werden konnte und ersuchen Sie an dieser Stelle höflich, bezüglich der von Ihnen geschilderten Qualitätseinbußen und Unregelmäßigkeiten unsere Entschuldigung anzunehmen.
Aufgrund internationaler Vereinbarungen sind wir leider gezwungen, im Bereich der ÖBB auch Wagenmaterial ausländischer Bahnverwaltungen einzusetzen. Obwohl diese Bahnverwaltungen mit Nachdruck aufgefordert sind, dem Qualitätsstandard der Züge entsprechende Fahrzeuge und qualifiziertes Personal zu stellen, kommt es mitunter leider immer wieder zu Unregelmäßigkeiten. Unter Zuhilfenahme Ihres Berichts werden die Italienischen Staatsbahnen (FS) neuerlich mit den von Ihnen angesprochenen Problemen konfrontiert und zudem eine Verbesserung der Situation gefordert.
Es ist uns sehr unangenehm, dass auch die Bewirtschaftung des von Ihnen gewählten Zuges sowie die angebotenen Produkte der Betreiberfirma Anlass zur Kritik boten. Da das Catering nicht direkt von den ÖBB durchgeführt wird, haben wir Ihre Erfahrungen sofort an das zuständige Unternehmen weitergeleitet und um Überprüfung der Situation gebeten.
Selbstverständlich fühlen wir uns für unsere Kooperations-Firmen auch mitverantwortlich und versichern Ihnen, dass das Management der Betreiberfirma Ihre Kritik sehr ernst nehmen wird und gegebenenfalls noch strengere Maßnahmen einleiten wird.
Wir danken Ihnen für Ihre Hinweise; nur so können Missstände rasch und effizient beseitigt werden. Wir hoffen, dass Sie trotz der Unannehmlichkeiten die Lust am Bahnfahren nicht verloren haben und freuen uns, Sie schon bald wieder als Fahrgast begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen,
Thomas Berger
ÖBB Pressestelle
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| Kommentare |
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| | E.M.A. (25.6.2004, 09:37) | |
Und so ist´s wenn man als KLEINES WÜRSTERL bei der ÖBB eine Antwort bekommt:
Sehr geehrtx xxx!
wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten vom 10.06.2004 beim Zug EC 31.
Allerdings können die WCs nicht bereits vor der Abfahrt am Südbahnhof "randvoll" und nicht gereinigt gewesen sein, weil es sich um keine Vakuum-Wc´s handelte und diese Garnitur in der Nacht gereinigt wurde.
Es kommt leider vor, dass ein Speisewagen zum Service muss und leider zuwenig Reserve Speisewagen zur Verfügung stehen. Es tut uns sehr Leid, dass wir Ihnen den gewünschten Service nicht wie geplant anbieten konnten.
Dass auch die Qualität beim mobilen Bordservice nicht in der gewünschten Form zur Verfügung steht, bedauern wir besonders, nur Babynahrung bieten wir derzeit noch nicht an.
Wir entschuldigen uns für die Ihnen im Zuge Ihrer Reise entstandenen Unannehmlichkeiten und hoffen, dass Ihre Entscheidung auch in Zukunft auf den umweltfreundlichen Mobilitätsanbieter Bahn fällt.
Robert Wolf |
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| | desiro (24.6.2004, 19:27) | |
@ EMA
EC30/31 wird planmäßig aus Trenitalia-Wagen gebildet, mit Ausnahme von 3 ÖBB-Verstärkern und dem Speisewagen.
Bei den italienischen Wagen darfst du froh sein, dass sich in der Nasszelle überhaupt noch ein WC und nicht nur ein Loch im Boden befindet. ;o) |
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| | E.M.A. (24.6.2004, 16:44) | |
Komisch,... das hört sich ganz anders an als jene Stellungnahme, die mir von der ÖBB gegen wurde.
Darin wurde mir versichert, dass ich mich mit der WC-Situation getäuscht habe,... Weil es Waggons OHNE Vakum-WC gehandelt haben soll...
Weiß die ÖBB eigentlich, mit welchen Zügen sie fährt? |
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| | Katzenfreund (24.6.2004, 14:24) | |
| Jaja, immer sind die anderen schuld. |
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