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Herr / FrauFrau Doris Lenhardt
der Firma (Abteilung)UPC Telekabel (Presse und Öffentlichkeitsarbeit)
gibt zu diesem Beitrag:Ich bin seit einigen Jahren zufriedener Chello Kunde. Diese Zufriedenheit hat sich innerhalb kürzester Zeit erledigt. Ich habe Chello Triple Pack mit Take Two. Ich nutze das Internet nicht mehr so intensiv wie zu Beginn deshalb wollte ich meinen Chello Anschluss auf Chello Light umstellen. Ich ging davon aus, dass ein Umstieg ohne Mehrkosten durchführbar ist, ich wurde eines besseren belehrt. Für die Umstellung muss man seinen Chello Vertrag kündigen, und einen neuen mit UPC eingehen. Dieser neue Vertrag beinhaltet im Kleingedruckten unter anderem eine 12 Monatsbindung, für langjährige Chello Kunden wie mich unverständlich, mit der ich mich aber noch abfinden könnte. Die grösste Frechheit sind meiner Meinung nach, die 75 Euro die man dafür bezahlen darf. 75 Euro, interessanterweise genau jener Betrag den man bezahlt, wenn man sich als Neukunde Chello Einleiten und Anschliessen lässt, 50 Euro Anschlussentgelt sowie 25 Euro Freischaltgebühr. 75 Euro die ich als bestehender Kunde bereits bezahlt habe. Die Begründung von UPC lautet: Die Umstellung bedeutet nicht nur einen manuellen Aufwand bei der Kundenverwaltung, da hierbei alle Vertragsdaten geaendert werden muessen. Auch kommt es zu Zusatzleistungen im technischen Bereich, deren Einrichtung wir mit dem Downgrade Entgelt decken. Dazu zaehlen: - das Monitoring des Datenvolumens durch die Produktlimitierung auf 1 GB sowie - ein technischer Mehraufwand durch die Drosselung der Transfergeschwindigkeit bei Ueberschreitung des Datenvolumens. Zu diesen Begründungen kann ich nur folgendes sagen: - Bei Produktupgrades von Chello z.B. auf Chello Plus dürfte es keinen Aufwand geben, diese kostenlosen Upgrades werden auf der myUPC Seite angeboten, auch diese Upgradearbeiten müssen manuell durchgeführt werden. - Wenn das Datenvolumen der Chello light User über ein Monitoring kontrolliert wird, frage ich mich wie einige Chello Standard User zu einem EMail kommen, in dem sie darauf hingewiesen werden, dass sie die Fair Use Politik von Chello, verletzt haben? - Bleibt der Mehraufwand durch die Drosselung der Transfergeschwindigkeit, der, wenn er wirklich erwähnenswert wäre, beim tatsächlichen Überschreiten der 1 GB Grenze verrechenbar wäre jedoch auch diese Verrechnung sehr fragwürdig ist. Für mich als Kunde stellt sich die Frage, ob ich um 75 Euro nicht gleich zu einem anderen Internetanbieter wechsle. Neukunden kann ich nur raten, vorab genau zu überlegen wie intensiv das Internet genutzt wird.
gepostet vonAtlan am 4.6.2004, 11:42
folgendes Statement ab:Sehr geehrter Kunde! Zunächst möchte ich mich gerne bei Ihnen für Ihre Anfrage und die Möglichkeit einer Stellungnahme seitens UPC Telekabel bedanken. Gleichzeitig bitte ich um Ihr Verständnis, dass die Antwort bedauerlicher Weise etwas Zeit in Anspruch genommen hat. Ihren Vorwurf, die Downgrade-Gebühr bei einem Umstieg auf chello light diene nur dazu, um den Kunden kräftig zur Kasse zu bitten, können wir nicht nachvollziehen. chello light wurde eingeführt, um damit besonders ehemalige Dial-up Kunden von den Vorteilen von Breitband Internet zu überzeugen und ihnen damit ein preisgünstiges Einstiegsprodukt bieten zu können. Da auch bei bestehenden chello classic Kunden der Wunsch bestand, auf chello light umsteigen zu können, bieten wir seit einiger Zeit auch die Möglichkeit eines Downgrades auf chello light an. Wir bitten um Verständnis, dass in solchen Fällen administrativer und auch technischer Aufwand entsteht, den wir durch das Downgrade-Entgelt decken. Wir geben Ihnen dahingehend Recht, dass bei einem Upgrade auf chello plus ebenfalls ein administrativer Aufwand entsteht. Der Kunde entscheidet sich hier jedoch für ein Produkt mit höherem Grundentgelt, das die Mehraufwendungen abdeckt. Hinzu kommt, dass es bei chello plus kein detailliertes Monitoring des Volumens gibt. Bei chello light ist dies sehr wohl der Fall - das Volumen sämtlicher chello light Kunden wird detailliert und individuell gemessen, bei Überschreiten kommt es zur Drosselung der Geschwindigkeit. Anders verhält es sich bzgl. unserer Fair Use-Policy, wo nur jene Kunden herausgepickt werden (und hierbei handelt es sich um eine geringe Promille-Zahl unserer mehr als 200.000 chello Kunden), die sich nicht an unsere Fair Use-Bedingungen halten und damit nur im Anlassfall kontaktiert werden. Wir hoffen, Ihre offenen Fragen damit beantwortet zu haben und verbleiben mit freundlichen Grüßen! Mag. Doris Lenhardt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telekabel Wien Ges.m.b.H.

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