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 Stellungnahme des betroffenen UnternehmensZurück 
Herr / FrauFrau Univ. Prof. Dr. Maria Deutinger
PositionLeitung
der Firma (Abteilung)LKH Lainz (Plastische Chirurgie)
gibt zu diesem Beitrag:Ich musste mich einer Operation an der rechten Hand unterziehen (Carpal-Tunnel-Syndrom) und wählte dafür das KH Lainz, Abt. für Plastische Chirurgie. Im Vorfeld wurde ich ersucht, die Präanästhesie-Ambulanz aufzusuchen, um dort das anästhetische Prozedere zu besprechen. Das tat ich auch, allerdings stellte sich dann unmittelbar vor der Operation heraus, dass der Arzt eine andere Methode für die Lokalanästhesie wählte. "Die wissen nicht, wie wir das immer machen." Ich war auch durchaus zufrieden mit der Anästhesie. Als ich mich meldete, dass ich einige Schnitte spürte, wurde auch sofort nachgespritzt, obwohl ich dieses bekante "Das kann doch gar nicht sein, dass der was spürt!" irgendwie vertraut fand. Schließlich sind Angehörige medizinischer Berufe gewohnt, dem Patienten eher nicht zu glauben, wenn er etwas behauptet, das sie sich nicht erklären können... Am Operationstag, 30.9.2002, wurde ich um 7.00 Uhr auf die Station bestellt. Die Operation selbst fand allerdings erst um 14 Uhr statt. Ich halte das für einen wenig patientenorientierten Aufnahmeprozess. dazu gibt es bereits internationale Literatur, wie man admission processes optimieren kann, nachzulesen beim International Institute for Healthcare Improvement in Boston, dem führenden Qualitätssicherungsinstitut weltweit in medizinischen Dingen. Nächste Panne: nach der Operation wurde mir eine Sekretflasche (funktioniert mit Unterdruck) angehängt, damit das Wundsekret leichter abfließen konnte. Nach der ersten Nacht hatte ich etwas Sekret drin, aber kaum mehr als bereits am Abend. Ich machte die diplomierte Schwester darauf aufmerksam, dass da was nicht stimmte. Sie tauschte die Flasche aus, sogar 2 Mal, aber der Wurzel des Übels ging sie nicht auf den Grund: die Kanüle war aus dem Sekretkanal gerutscht, wodurch auch nichts mehr abgesaugt werden konnte... Die Schwester, ansonsten zwar sehr nett und freundlich mit einer guten Mischung aus Schmäh und Schlagfertigkeit (obwohl Philippinin), hatte das Problem intellektuell nicht verstanden. Sie sagte zu mir, die Flaschen wären kaputt. Ich meine, dass sie trotz Diplomausbildung nicht in der Lage war, das Problem verstandesmäßig zu begreifen, bzw. zu erkennen. Ich habe diese Details deswegen nicht weiter reklamiert, weil ich im Wiener Krankanhauswesen selbst beruflich verankert bin. Wir kennen die Schwächen in den Behandlungs- und Pflegeprozessen. Unsere Krankenhäuser wären tolle Betriebe, wären da nicht auch noch Patienten...
gepostet vonfritzcat am 27.4.2004, 10:07
folgendes Statement ab:Besten Dank, ich habe die Beschwerde gelesen und bin nicht an der Veröffentlichung einer Stellungnahme interessiert. Jeder kann sich direkt an uns mit einer Beschwerde wenden. Mit freundlichen Grüssen Prof. Deutinger
 Kommentare

sabifa (4.5.2004, 10:45)
Bin auch der Meinung, daß die Stellungnahme in Ordnung ist. Die Ärzte haben Wichtigeres zu tun, als sich mit Querulanten herumzuschlagen.

Chico (2.5.2004, 23:27)
monsignore alias Frau Deutinger? :)

monsignore (30.4.2004, 15:18)
Das ist die inteligenteste Stellungnahme die ich hier gelesen habe. Solche Sachen gehören nicht im Internet diskutiert.
Hut ab - Prof. Deutinger

Chico (29.4.2004, 00:05)
Scheint ja ein nettes Krankenhaus zu sein.. Würd sagen die Stellungname des Monats :)


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