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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Thomas Berger |
| der Firma | Österreichische Bundesbahnen |
| gibt zu diesem Beitrag: | Wie immer zu bestimmten Feiertagen wollten auch diesmal mein Lebensgefährte und ich mit dem Zug zu meiner Mutter fahren.
Also habe ich mal die ÖBB Zugauskunft kontaktiert.
Auch im Internet habe ich ein wenig nachgesehn. Schließlich wollte ich so bequem wie möglich reisen, und mich nicht mit großartigen Umsteigen herumärgern.
Unser Gepäck war auch nicht gerade ein Leichtgewicht.
Die Kleinen wollten ja Ihre Ostergeschenke haben.
Wir haben uns für den Zug um 10:24 entschieden, weil dieser bis nach Pamhagen durchfahren sollte. Dachten wir zumindest.
Am Bahnhof haben wir uns am Schalter dann 2 Fahrkarten gekauft. Kein Hinweis, dass es zu Änderungen kommt.
Auch am Bahngleis selbst konnte man keine Informationen erhalten.
Erst nach Abfahrt des Zuges wurde den Fahrgästen mitgeteilt, dass der Zug nur bis Neusiedl fährt. Und danach geht es mit einem Schienenersatzverkehr weiter.
Mein erster Gedanke - uff die Taschen.
OK, damit kann man sich noch abfinden.
Was uns in Neusiedl dann erwartet hat, war schon ein kleiner Schock. Ein Kleinbus für ca 9 Personen!!
Wir waren für die Strecke Frauenkirchen, Sankt Andrä, Wallern und Pamhagen zwar eh weniger Leute, aber da wir alle Reisetaschen hatten, war es äußert unbequem.
Erschwerend kam dazu, dass der Bus kein ÖBB-Bus war, sondern ein aus Ungarn zu Verfügung gestellter. Auch wenn sie demnächst der EU beitreten - nicht alles hat Komfort. Bin mir nicht sicher, ob dieser Bus in Österreich die Prüfungen bestanden hätte.
Der Fahrer war auch ein Hammer. Ein paar von den Überholmanöver waren mehr als riskant. Zum Glück sind wir heil, wenn auch mit 15 Minuten Verspätung angekommen.
Ach, noch zur Nachinfo!
Da auch in der Vorwoche ein Schienenersatzverkehr war, haben wir uns im Teletext auch noch schlau gemacht vor der Abfahrt.
Auch hier war kein Hinweis zum Schienenersatzverkehr.
Hoffe bei der nächsten Fahrt im Mai ist alles wieder beim alten und man kann wirklich durchfahren. |
| gepostet von | rednight am 14.4.2004, 10:23 |
| folgendes Statement ab: |
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
zunächst ersuchen wir von den Österreichischen Bundesbahnen und auch im Namen der Raab-Oedenburg Ebenfurter Eisenbahn AG um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten bei Ihrer Reise am 07.April 2004.
Der Schienenersatzverkehr der Raab-Oedenburg Ebenfurter Eisenbahn AG erfolgte auf Grund der Elektrifizierung der Neusiedler Seebahn AG (NSB), was für die Fahrgäste mit sofortiger Wirkung eine erhebliche Qualitätsverbesserung bedeutet. Leider ist bei Schienenersatzverkehr des Öfteren mit Verspätungen zu rechnen. Die Elektrifizierung wurde am Samstag, 24. April 2004 abgeschlossen.
Um unseren Kunden in Zukunft auch Informationen über Unregelmäßigkeiten auf Privatbahnen bieten zu können, haben wir den Vorfall zum Anlass genommen und die Kommunikation zwischen den beiden Bahnverwaltungen verbessert.
Da der Schienenersatzverkehr nicht von der ÖBB betrieben wurde, haben wir die Kritik bezüglich des Busses an die Raab-Oedenburg Ebenfurter Eisenbahn AG weitergegeben.
Wir entschuldigen uns für die Ihnen im Zuge Ihrer Reise entstandenen Unannehmlichkeiten und hoffen, dass Ihre Entscheidung auch in Zukunft auf den umweltfreundlichen Mobilitätsanbieter Bahn fällt.
Mit freundlichen Grüßen
Für die Österreichischen Bundesbahnen
Thomas Berger
ÖBB - Pressestelle |
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