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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Kundendienst Kundendienst |
| der Firma | DPD-Austria |
| gibt zu diesem Beitrag: | Der Einfachheit halbe kopiere ich hier mein Mail an die Geschäftsführung der Fa. DPD hinein:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Leiten Sie dieses Mail bitte an Ihre Geschäftsführung weiter!
Ich bin Unternehmer und mache mir hiermit die Mühe, eine Beschwerde zu schreiben - ich hoffe, dass es wenigstens etwas bringt:
Heute, um 09:28 fuhr vor in der Mitterstraße in Feldkirchen bei Graz einer Ihrer Klein-LKW, Leibnitzer Kennzeichen (LB), Richtung Norden. Die Straße ist sehr deutlich als 30 km/h Zone markiert. Ich selbst war mit dem Mountainbike unterwegs und wurde von diesem Wagen überholt. Vor mir fuhr eine Dame, ebenfalls mit dem Rad. Es war abzusehen, dass ein entgegenkommendes Auto genau in dem Moment auf derselben Höhe sein würde, als der DPD-Fahrer die Radfahrerin eingeholt hatte.
Der Fahrer fuhr nicht nur mindestens 50 km/h (da ich im Jahr mehr als 100.000 km mit dem Auto zurücklege, kann ich die Geschwindigkeit sehr gut schätzen), er war auch definitiv zu faul, hinter der Radfahrerin abzubremsen, sodass er eben in dem Moment, als das Auto entgegenkam, nicht mehr bremsen konnte und zwangsläufig die Radfahrerin völlig riskant überholen musste. Der Abstand zwischen dem DPD-LKW und der Radfahrerin betrug keine 30 cm, die Frau hat sich auch wahnsinnig geschreckt.
Ist das notwendig? Ich weiß, dass Zeit Geld bedeutet, aber jegliche Verkehsrregeln (Geschwindigkeit, Abstand) deswegen nicht einzuhalten, und andere Personen zu gefähren, ist definitiv eine Schweinerei.
Um ca. 17 Uhr befand ich mich in Unterpremstätten bei Graz (in der Nähe des Business Centers bzw. Marriott-Hotels), in einer 270 Grad-Kehre. Wieder eine Begegnung mit einem DPD-Fahrzeug (ein anderer LKW): Der Fahrer telefonierte (selbstverständlich verbotenerweise) ohne Freisprecheinrichtung mit dem Handy, und hatte offensichtlich große Mühe, das Fahrzeug in der Kehre nicht auf die Gegenfahrbahn gelangen zu lassen (dabei hätte er mich "weggeräumt", schließlich fuhr ich mit dem Mountainbike).
Kann sich DPD für seine Fahrer keine Freisprecheinrichtungen um € 5,- das Stück leisten? Oder sind Ihre Fahrer genauso ignorant, was das Telefonierverbot ohne Freisprecheinrichtung betrifft, wie ca. 50 % unserer KFZ-lenkenden Landsleute?
Vielleicht nehmen Sie diese Beschwerde als Anregung, um ein Rund-E-Mail an Ihre Fahrer zu versenden!
Über ein Feedback würde ich mich freuen!
Mit freundlichen Grüßen
Roman Cwienk |
| gepostet von | Roman Cwienk am 2.4.2004, 07:44 |
| folgendes Statement ab: | Sehr geehrter Herr Cwienk!
Ich habe ihr Beschwerdemail erhalten, und verstehe ihre Verärgerung, da ich selbst leidenschaftlicher Radfahrer bin. Ich möchte mich für das rücksichtslose Verhalten der Fahrer entschuldigen und versichere Ihnen, dass unser Sicherheits- und Qualitätsdenken als Marktführer sehr hoch ist, und wir ständig bemüht sind, Fehlverhalten sofort aufzuzeigen und Maßnahmen setzen, um solche Dinge zu vermeiden. Leider können wir damit nicht alle Fehler ausschließen.
Ich werde die Fahrer und zuständigen selbständigen Transportunternehmer auf die Missstände aufmerksam machen und hoffe, dass in Zukunft solche unliebsamen Begegnungen mit DPD vermieden werden.
Ich bedanke mich nochmals für ihr E-Mail.
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| Kommentare |
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| | Helli (17.4.2004, 08:32) | |
| Na da wird der "DPD-Schreiberling" noch viel Arbeit haben wenn er die Schnell-und Rücksichtslosfahrer der DPD mit Maßnahmen belegen will, die fahren ja immer noch wie eine "gesenkte Sau" |
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