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 Stellungnahme des betroffenen UnternehmensZurück 
Herr / FrauHerr David Ellensohn
PositionKonsumentInnensprecher
der Firma (Abteilung)Wiener Grüne (Presseabteilung)
gibt zu diesem Beitrag:Hallo Allerseits! Habe von obengenannter Firma unaufgefordert ein Fax erhalten, das zum Inhalt eine Information zur Debatte über das neue Tierschutzgesetz hat, sowie eine Fragestellung, ob man denn das neue Tierschutzgesetz für ausreichend hält oder nicht. Man soll also dieses Fax ausgefüllt an die Nummer 0930 830 481 zurückschicken, und die Umfrageergebnisse werden BK Schüssel, VK Herbert Haupt etc "präsentiert" - Faxen kostet € 3,63 pro Minute. --- Zitat "ein kleiner Preis für mehr Demokratie" Macht auf den ersten Blick den Eindruck einer Bürgerinitiative / bzw. der Verfolgung von öffentlichen Interessen, aber irgendwie bin ich mir hier nicht sicher ob der private Gewinn nicht doch über dem hehren Ziel der Förderung der Demokratie steht. Bedenklich, lustig oder lächerlich - tendiere momentan zu letzterem... sslg der Community s'Würstel
gepostet vonkrainerw am 19.3.2004, 16:53
folgendes Statement ab:Die Wiener Grünen warnen vor neuen Tricks mit Mehrwert-Telefonnummern. Dem KonsumentInnensprecher der Wiener Grünen, LAbg David Ellensohn, sind sogenannte "Abstimmungsfaxe" von besorgten und belästigten BürgerInnen zugesandt worden. Unter dem Slogan "Ihre Stimme zählt" steht eine Abstimmungsfrage und die Aufforderung "Wählen SIE durch Ankreuzen und faxen Sie an 0910...". Die Fax-Gesamtentscheidung z. B. zur geplanten Tierschutzgesetz oder der Pensionsreform soll angeblich allen Parteien und vielen Medien mitgeteilt werden. "Rücksichtlose Abzocker, die Geld mit unsauberen Geschäften per Abstimmungs-Fax in Deutschland gescheffelt haben, sind auf ein neues Betätigungsfeld gestoßen: Österreich. Die Kosten für den sogenannten "Demokratie-Schmäh' belaufen sich auf Faxgebühren von 3,63 Euro pro Minute. Dazu wird dazu auch noch zynisch festgehalten: "Ein kleiner Preis für die Demokratie'", kritisiert David Ellensohn. Hinter diesen Telefaxen steckt ein Mann namens Berthold Feldhauer. Deutsche Internetdienste haben den Betreiber dieser Fax-Spammerei, dessen Firmensitz auf der kleinen Karibik-Insel Dominica liegt, schon lange im Auge. "In Österreich ist diese Praxis noch nicht so gebräuchlich und muss schnellst möglich beendet werden. Unerwünschte Werbefaxe sind nach Ä 107 Telekommunikationsgesetz als sogenannte "Direktwerbung" verboten und können mit bis zu 37.000 Euro Geldstrafe belegt werden. Wir habe die Fernmeldebehörde von diesem Vorgängen in Kenntnis gesetzt", erklärt Ellensohn abschließend.

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