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Herr / FrauFrau Manuela Sorian
der Firma (Abteilung)Österreichische Bundesbahnen (ÖBB Kommunikation Steiermark)
gibt zu diesem Beitrag:"Bahn fahren, Nerven sparen" lautete ein Slogan der ÖBB. Wenn man also Bahn fährt, kann man folgendermaßen Nerven sparen, wie vergangenen Samstag zugetragen: 1.) Bahnhof Wies-Eibiswald (Graz Köflacher Lokalbahnen): aus heiterem Himmel behauptet der Bahnhofsvorstand, die VOR-Ermässigungskarten der ÖBB, die ansonsten in ganz Österreich gelten, würden ab sofort nicht mehr akzeptiert. Und weil's so schön ist, gibt er auch keine ermässigten Karten mehr aus. Das Interessante daran: bei der ÖBB am Bahnhof Graz (einer der Kopfbahnhöfe der Graz Köflacher Lilliput-Bahn) weiß man nichts davon und verkauft weiterhin VOR-Ermässigungskarten für die Linie. Der Wies-Eibiswalder-Bahnhofsvorstand konnte seine Behauptung auch nicht mit einer Dienstanweisung belegen (er hatte nur eine handschriftliche, kaum entzifferbare Notiz auf einem Zettel vor sich liegen). Meines Wissens gehört die Linie aber immer noch zum Verbund (sie startet ja auch auf einem ÖBB-Bahnhof). 2.) die ÖBB selbst; Verbindung Graz-Wien (über Bruck). Im Zug um 18:23 Richtung Wien fehlt die 1. Klasse komplett, der Rest besteht aus Nichtrauchergarnituren - wobei es sich um keinen Pendlerzug handelt, sondern um einen Intercity. Angekündigt werden diese Verfehlungen nicht - der Schaffner, der dafür nichts kann, gibt Auskunft: die Garnituren seien 40 Jahre alt und am zerfallen, weshalb es in diesem Streckenabschnitt wohl in Zukunft massiv zu weiteren Ausfällen kommen werde. Das ist eine sehr interessante Geschäftsgebahrung der ÖBB; sich einfach nicht an Fahrpläne, Auszeichnungen etc. zu halten - und das Ganze auch nicht anzukündigen. Nach dem Motto "Friss oder Stirb" stehst dann am Bahnsteig (es hat ja seinen Grund, warum man ein 1. Klasse Ticket erwirbt...). Die Zugbegleiter können da nichts dafür, weil sie eh dem Unmut der Fahrgäste über soviel Management-Inkompetenz ausgesetzt sind. Vielleicht sollte aber die Geschäftsleitung mal nicht den Firmenwagen benützen, sondern das eigene Streckennetz.
gepostet vonfreedom-unit am 16.3.2004, 08:36
folgendes Statement ab:Es tut uns aufrichtig Leid, dass der Kunde "freedom-unit" bei seiner Reise nicht den gewohnten Komfort in unseren Zügen genießen konnte. Auch wenn wir unsere Fahrzeuge sorgfältig warten, kann es manchmal zu technischen Zwischenfällen kommen und wir müssen kurzfristig auf anderes Wagenmaterial zurückgreifen. Aber wir sind dran: Momentan läuft das größte Modernisierungs-Programm in der Geschichte der ÖBB. Wir investieren auf der Schiene intensiv in neues "rollendes Material". Zurzeit sind bereits mehr als die Hälfte der insgesamt 720 Reisezugwagen als ÖBB EC-Waggons modernisiert. Auch im Nahverkehr startet der neue Triebwagen "Talent" noch in diesem Jahr. Unser erklärtes Ziel ist es, das Reisen für unsere Fahrgäste mit einer stetigen Qualitätssteigerung bei Service und "rollendem Material" so angenehm wie möglich zu gestalten. Dies geht nur schrittweise - und dafür bitten wir um Verständnis. Selbstverständlich sind wir gerne bereit, für die in der zweiten Klasse zurückgelegte Strecke - bei Vorlage des Originalfahrscheines - den Fahrpreisunterschied zwischen den beiden Klassen zu erstatten. Mit freundlichen Grüßen, Manuela Sorian ÖBB Kommunikation Steiermark

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