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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Helmut Prantl |
| Position | Geschäftsführer |
| der Firma | Schlepp & Berge Ges. m. b. H. |
| gibt zu diesem Beitrag: | Ich hatte letzten Sommer einen Autounfall. Zur herbeigekommenen Polizei sagte ich, ich wäre Mitglied des ÖAMTC wegen der Abschleppung. Abgeschleppt hat mich ohne mein Einverständnis eine Firma namens "Schlepp und Berge" - die ich nicht beordert habe usw.
Ich dachte mir, die Kosten würde der ÖAMTC übernehmen, da ich einen Schutzbrief habe. Ist auch im Regelfall so, doch nur bis 180 Euro. Die Firma Schlepp und Berge stellte mir daraufhin im Dezember 2003 ein Rechnung von 140 Euro. Ich wollte mich daraufhin beim ÖAMTC beraten lassen aber ich arbeite im Handel und im Dezember hat man auch nur minimal Zeit. Fakt ist, dass ich schon nach ein paar Tagen eine Mahnung ins Haus bekam, mit der Drohung des Inkassos. Einige Tage später kam ein Brief vom Inkassobüro. Ich solle auch noch ca. 100 Euro an Inkassokosten begleichen.
Beim ÖAMTC sagte man mir, warum ich denn nicht sie angerufen hätte, sondern mich von dieser Firma habe abschleppen lassen, noch dazu, wo der Unfall nur 2-3 Kilometer vom Landesstützpunkt war. Beim ÖAMTC hätte ich keine Kosten gehabt.
Ich hab das Geld dann überwiesen, weil es mir gegen den Strich ging, mich mit dieser Firma, die Leute bedient, die es gar nicht wünschen, zu streiten. Ich ging auch dorthin und fragte, ob alles damit erledigt sei, und die Dame sagte Ja, und gab mir auch das schriftlich mit Stempel. Nichtsdestotrotz bekam ich einen Brief vom Inkassobüro der Firma Schlepp und Berge, ich solle sofort die 100 Euro Inkassokosten begleichen, oder sie gehen vor das Gericht!
Ich würde echt gern wissen, was das für Methoden sind!! Ich bin ja nicht umsonst Mitglied des ÖAMTC für Pannen und Unfallhilfe - Schade, dass ich damals aufgrund der Schwere des Unfalls nicht in der Lage war, selbst anzurufen!! |
| gepostet von | Dani24 am 23.2.2004, 12:07 |
| folgendes Statement ab: | Sehr geehrte/r Herr/Frau Dani
Leider konnte ich diesen Geschäftsfall nicht zuordnen, da einige Daten dazu fehlen.
Trotzdem möchte ich eine Stellungsnahme abgeben.
Für die Exekutive und auch für die Automobilclubs ist es vorrangig, Gefahrenstellen so schnell als möglich von der Fahrbahn zu entfernen. Ich vermute, dass ich vor dem Anruf beim ÖAMTC vor Ort war. Daher wäre es mit einem hohem Zeitaufwand verbunden gewesen, das Abschleppfahrzeug des ÖAMTC zu beordern. Wie schon Eingangs erwähnt, liegt dies nicht im Sinne Ihres Clubs.
Sollte ein ÖAMTC-Abschleppfahrzeug zu einem Unfall dazukommen, so wird auch dieser Fahrer im Sinne der Verkehrssicherheit das Unfallfahrzeug entfernen. Unbesehen, ob der Fahrer Mitglied ist oder nicht. Der einzige Unterschied besteht darin, das der ÖAMTC-Fahrer im Anschluss die Clubmitgliedschaft anbietet. Von mir bekommen Sie nicht jedes Jahr einen Erlagschein.
Wie Sie selbst schreiben, war der Vofall im Sommer. Im Dezember bekamen sie laut Ihren Angaben die Rechnung.
Nach Rechnungserhalt hatten Sie zumindest 10 Tagen Zeit, die Rechnung zu begleichen, da unser Zahlungsziel mit 15 Tagen angegeben wird. Auch nach den 15 Tagen warten wir ca. eine Woche, bevor wir die Mahnung schreiben. Auch hier haben Sie ein Zahlungsziel von 10 Tagen. Danach warten wir wieder 1-2 Wochen, bevor das Inkassobüro eingeschalten wird. Ich vermute, dass auch das Inkassobüro ca. 1 Woche für die Bearbeitung des Falles benötigt.
Ich glaube, Sie hatten Zeit genug, diese Rechnung zu bezahlen.
Auch mit Ihrem Club hätten Sie in dieser Zeit die Formalitäten regeln können, um den Betrag refundiert zu bekommen.
Ich bin mir sicher, dass wir eine gute Arbeit, mit modernsten Geräten und freundlichen Mitarbeitern, im Sinne der Verkehrssicherheit leisten.
ABER??
Könnte es sein, dass wir Sie als Parksünder abgeschleppt haben?
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| Kommentare |
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| | edmund sackbauer (24.2.2004, 12:04) | |
Sehr geehrter Herr Prantl!
Ich gratuliere herzlichst zu der mit Abstand besten Firmenstellungnahme ,die ich hier je gelesen habe.mfg |
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