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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Michael Opriesnig |
| Position | Bereichsleiter |
| der Firma (Abteilung) | Österreichisches Rotes Kreuz (Marketing und Kommunikation) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Man sagt zwar, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul (wer denkt denn da an K. und seine Second Lady?), aber die Gutscheine des Roten Kreuzes als Anerkennung zu "Blutspende-Jubiläen", 40, 50, 60 Mal, sollten dennoch sinnvoll so sein, dass man sich darüber auch freuen kann. Diese (Ermäßigungs-)Gutscheine werden von Firmen in nicht wirklich uneigennütziger Weise gespendet.
Vor Jahren gab es einen für das Neufädeln einer Halbedelsteinkette - als ich ihn ein paar Wochen später einlösen wollte, gabs das Geschäft nicht mehr.
Letzten Herbst bekam man einen Gutschein über 5 € für den Einkauf bei Delka - aber nicht etwa für Einlegesohlen, Pflegemittel oder Socken. Er galt erst ab einem Einkauf von 50 € und nur bis 31.12. Die Schuhmode war so untragbar und unpraktisch, dass ich darauf verzichtet habe.
Kürzlich erhielt ich 20% Ermäßigung auf zwei Tageskarten in der Therme Loipersdorf ("excl. Schaffelbad, nur Mo-Fr, ausgenommen Feier-und Fenstertage").
Ich kann gern auf Belohnungen für mein Blut verzichten, aber wenn, dann bitte nicht als geschäftsfördernde Frozzelei. |
| gepostet von | Niestaspopolo am 2.2.2004, 08:38 |
| folgendes Statement ab: | Vielen Dank für Ihre uneigennützige Blutspende!
Wir haben die Angelegenheit soeben überprüft und können Ihnen mitteilen, dass es das von Ihnen genannte Geschäft sehr wohl noch gibt.
Zu den DELKA-Gutscheinen: am Gutschein ist vermerkt, dass er erst ab einem Einkauf von EUR 50,- gültig ist. Es ist nicht unüblich in der Geschäftswelt, dass Gutscheine solcher Art verteilt werden.
Wir sind froh darüber, Gutscheine von diversen Unternehmen für unsere Blutspender zu bekommen. Ob sie auch verwendet werden, bleibt den Blutspendern natürlich selbst überlassen.
Wir wissen von vielen unserer Blutspender, dass von den Gutscheinen auch Gebrauch gemacht wird und diese problemlos eingelöst werden können.
Mit besten Grüßen,
Michael Opriesnig |
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| Kommentare |
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| | Kampfwastl (5.3.2004, 18:15) | |
| @ porcicap: schon mal drüber nachgedacht, dass die mitarbeiter des roten kreuzes mehr "schenken" als blöde gutscheine? (frei)zeit, die sie dafür investieren, menschen (auch ihnen) im ernstfall helfen zu können. das sollte eigentlich genug sein. |
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| | porcicap (11.2.2004, 18:11) | |
| Danke für die Stellungnahme. Aber die auf dem Gutschein für das Auffädeln einer Kette angegebenen Telefonnummern waren alle falsch, im Telefonbuch war nichts und die Auskunft hatte auch keine aktuellere Nummer. |
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| | Emmannzipator (11.2.2004, 17:59) | |
| Wenn man schon schenkt, sollte man sinnvoll schenken...und nicht etwas, wo man weiß, daß es der - immerhin treue - (in diesem Fall Wiener) Kunde nicht brauchen kann, weil er sicher nicht für ein paar Stunden nach Südösterreich fährt unter der Woche, oder daß er zusätzliche Kosten hat. |
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| | Alex19 (9.2.2004, 21:04) | |
Wen ich etwas überhaupt nicht leiden kann, dann sind das Leute die sogar über Geschenke raunzen!!
Ich jedenfalls bin hochzufrieden mit dem Service des Roten Kreuzes!!! |
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