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Herr / FrauFrau Gabriele Poinstingl
PositionPädagogische Leitung
der Firma (Abteilung)Wiener Kinderfreunde (Kindergarten- und Hortreferat)
gibt zu diesem Beitrag:Ich schicke voraus, dass ich zum Schutz meines Sohnes, welcher den Kindergarten der Wr. Kinderfreunde am Gunertweg, 1220 Wien, besucht, hier unter einem Pseudonym schreibe. Bis Sommer 2002 waren wir mit diesem KG sehr zufrieden. Super Leitung, liebevolle Erzieherinnen, alles war o.k. Dann wurde die Leiterin ausgewechselt. Im August 2002 gab es nur Chaos. Wir wussten nicht, welche Erzieherin für unsere Kinder wann anwesend war, es gab anscheinend keinen Plan. Die Kinder spürten das und reagierten zum Teil verstört. Dazu kam, dass wir von der neuen Leiterin überredet wurden, einer neuen Gabelfrühstücksvariante (wurde bisher von den Eltern selbst mitgebracht) zuzustimmen. Genau gesagt: man sagte uns, dass es ein Büffetfrühstück für die Kinder gäbe, wo sich jeder aussuchen kann, was er will. Natürlich werde auf gesunde Ernährung Wert gelegt. Milchprodukte und Obst würden ständig angeboten werden. Die Realität sah dann so aus: MO:Toastbrot mit Wurst DI: Striezel mit Nutella MI: Buttersemmel DO: Biskotten mit Vanillepudding FR: Semmel mit Marmelade Obst habe ich nie gesehen, obwohl man uns ständig versicherte, dass es da wäre (aber ehrlich: welches Kind greift zum Obst, wenn daneben das Nutella-Semmerl liegt???). Nebenbei wird für diese "tolle" Ernährung eine Menge Geld eingehoben. Im Frühjahr mussten wir uns über einen in sehr belehrendem Ton geschriebenen Aushang wundern. Man ersuchte die Eltern, den Kindern keine Zuckerln mehr in den KG mitzugeben, da die Erzieherinnen dann ihrem Auftrag nach gesunder Ernährung nicht mehr nachkommen könnten (welche gesunde Ernährung meinten die ???). Die neue Leiterin brachte sich ihr Team selbst mit. Darunter eine Kindergärtnerin, die mit den Kindern in militärischem Brüllton umzugehen pflegt. Da ich meinen Sohn bereits früh abhole, wurde ich selbst Zeuge, wie unsere Kinder "erzogen" werden. Die Bitte eines Kindes, mit ihm auf die Toilette zu gehen, wurde kurzerhand mit einem "Nein, geh selber" abgeschmettert, einem Kind wurde gesagt, dass ihr gleich der Geduldsfaden reiße. Beschwerden von 90% der Eltern bei einer Elterversammlung stießen bei der Leiterin auf taube Ohren. Ebendiese militärische Erzieherin mobbte gegen díe bei Kindern und Eltern sehr beliebte frühere Kindergärtnerin Claudia S. Man inszenierte eine Intrige gegen sie, bis sie freiwillig ging. Wir haben bis jetzt bei den Kinderfreunden und aus Angst vor Repressalien noch keine Beschwerde eingereicht.
gepostet vonTarena Angiotti-Prey am 5.6.2003, 08:36
folgendes Statement ab:Da wir erst im Jänner 2004 von der anonymen Beschwerde auf dieser Seite erfahren haben, nehmen wir jetzt gerne Stellung dazu und möchten hiermit klarstellen: Übernahme der Leitung und Wechsel der Pädagoginnen: Die derzeitige Leiterin des Kindergartens übernahm den Kindergarten bereits am 1.1.02, und nicht im Sommer 2002, wie Sie behaupten. Die neue Leiterin wurde bei einem Elternabend im Dez. 2001 vorgestellt. Im Frühjahr 2002 wurde bei einem Elternabend besprochen, dass die gruppenverantwortliche Kindergartenpädagogin schwanger sei und die neue Kindergartenpädagogin, welche die Gruppe im September übernehmen würde, vorgestellt. Entwicklungspsychologisch wichtige Veränderungen im Sommer 2003: Die Gruppen in diesem Haus werden altersspezifisch geführt, was alle Eltern ab der Einschreibung wissen. Die betreffende Gruppe wurde mit Ende der Sommerpause aus dem Kinderstubenraum (für 1-3jährige Kinder) in einen altersadäquaten Kindergartenraum übersiedelt. Darüber waren natürlich alle Eltern informiert. Die neue Leiterin wies schon vor dem Sommer die damals gruppenführende Pädagogin - ebenso wie alle anderen MitarbeiterInnen an - zu beobachten, welche Kinder noch einen Mittagsschlaf benötigen um in Rücksprache mit den Eltern, den Kindern freizustellen, ob sie ruhen oder schlafen. Denn Schlafzwang ist psychologisch nicht vertretbar und die neue Leiterin entsprach damit unserem pädagogischen Konzept. Die langsame Umstellung war klare Weisung, um die Rituale der Kinder nicht plötzlich zu ändern. Das gleiche galt für die Umstellung auf ein gemeinsames Buffet-Gabelfrühstück, das nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen aus vielen anderen unserer 133 Kindergärten zu einer gesünderen Ernährung der Kinder beiträgt. Sehr wohl wird bei diesem immer Yoghurt angeboten, was die Eltern aber nicht sehen können, da sie bei der Verabreichung nicht mehr anwesend sind. Obst steht den Gruppen ganztägig zur Verfügung - auf dem Geschirrkästchen, welches dem Jausentisch angeschlossen ist und sich nicht unmittelbar neben der Gruppentüre befindet. Es zeigt sich beim gemeinsamen Gabelfrühstück, dass Kinder sehr wohl zu Obst und Yoghurt greifen. Die damals gruppenführende Pädagogin hat die Umstellung jedoch sofort durchgeführt. Diese abrupten Veränderungen haben die Kinder natürlich überfordert, was auch zu Irritationen bei den Eltern führte. Diese mussten ja der Meinung sein, dass die Maßnahmen Anordnung der Leiterin gewesen seien. Da die Kinder dieser Gruppe im Herbst 2002 noch sehr jung (3 Jahre) waren, wurde der Gruppenverantwortlichen noch eine zweite Pädagogin zur Seite gestellt, um ein möglichst ruhiges, sensibles Gruppengeschehen zu gewährleisten. Die von Ihnen angeführten Beschwerden richteten sich aus verschiedensten -zum Teil nicht gerechtfertigten Gründen - gegen diese Kollegin und im Oktober 2002 fand ein Elternmeeting im Beisein der Leiterin statt, bei dem allen Eltern die Gelegenheit geboten wurde, sich zu deklarieren. Bei diesem Treffen wurde ein neuerlicher Beobachtungszeitraum von drei Wochen vereinbart und festgelegt, dass nach diesem ein gemeinsames Gespräch mit Eltern, der zuständigen Kindergarten-Inspektorin, Leiterin und betreffender Pädagogin geführt werden sollte. Knapp vor dem vereinbarten Termin meinten jedoch die Eltern selbst, die Probleme hätten sich weitgehend erledigt und sie würden kein weiteres Treffen in dieser Causa mehr benötigen. Durch die Umstellung des Kindergartens auf die entwicklungspsychologisch und pädagogisch förderlichen Konzepte stieg die Betreuungsqualität in diesem Kindergarten merkbar (Elternzufriedenheit) und durch das wissenschaftlich anerkannte Instrument der KES (Kindergarten-Einschätzskala) messbar an. Mobbing: Die damals gruppenführende Kollegin verließ den Kindergarten auf eigenen Wunsch mit Ende Dezember 2002. Aus unserer Sicht ist der Vorwurf des Mobbings und der Intrigen durch andere MitarbeiterInnen nicht gerechtfertigt. Team mitbringen: Bezug nehmend auf Ihre Behauptung, die Leiterin hätte sich ihr Team mitgenommen, möchten wir festhalten, dass Personalentscheidungen unserem Kindergarten- und Hortressort obliegen. F.d. Wiener Kinderfreunde Mag. Gabriele Poinstingl Pädagogische Leitung
 Kommentare

medimax (3.2.2004, 11:16)
die antwort der wr. kinderfreunde ist unter jeglicher kritik. Belehrend und Faktenverdrängerisch. Leider gibt es noch immer Lehrkörper die glauben mit erhobenen zeigefinger Kinder als auch Eltern erziehen zu müssen. Wird aber im allgemeinen schon besser. Tja ich sag nur kindergarten wechseln wenn möglich


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