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Herr / FrauHerr Prim. Univ. Prof. Dr. R. Sched
PositionLeiter
der FirmaUKH Meidling
gibt zu diesem Beitrag:Am vergangenen Sonntag waren mein Freund und ich Badminton spielen. Er zog sich eine (wie sich später herausstellte) Zerrung der Achillessehne zu. Ich brachte ihn in das UKH Meidling (so gegen 16.30 Uhr). Da er sich nicht auf beiden Beinen halten konnte (um über die Besucherrampe selbst ins UKH zu gelangen), zog ich es vor, das Auto in der Nähe der Rettungszufahrt zu parken. Dort war niemand anwesend. So begab ich mich zum Portier, um zu fragen, ob mir freundlicherweise irgendwer behilflich sein könnte, meinen Freund in die Erstaufnahme zu bringen (Anm.: Dieser wiegt als Kranker subjektiv betrachtet das Doppelte!). Lapidare Antwort: "Do schnappens ihna a Bett und bringan eam in erstn Stock!". Auf meine Frage, ob das so üblich sei, wurde ich darauf hingewiesen, nächstes Mal die Rettung zu rufen, dann müsste ich das nicht selbst machen.... Also tat ich dies und eigentlich fehlte mir nur mehr der Hinweis, ich könnte ihn vielleicht selbst röntgenisieren und erstversorgen... LEUTLN, DAS IST WIEN !
gepostet vonmerlot1 am 18.11.2003, 08:22
folgendes Statement ab:Das im Posting angesprochene Problem des Transportes nicht gehfähiger Patienten, die ohne Sanitätstransport ins Spital gebracht werden, liegt vor allem an der räumlichen Struktur unseres Hauses: Rettungseinfahrt, der Zugang für gehende Patienten über die Rampe mit dem Portier und der Erstuntersuchungsbereich befinden sich auf drei verschiedenen Etagen. In der Regel verwenden die Begleitpersonen, die mit privaten Fahrzeugen Patienten zur Rettungseinfahrt bringen, die im Vorraum der Rettungseinfahrt abgestellten Liegendkrankenwagerln/Rollstühle (nicht Betten!). Es ist weder unter der Woche und schon gar nicht am Wochenende möglich, unterstützendes Personal des Hauses eigens für diese Transporte abzustellen. Bei einer damaligen Tagesfrequenz von 10 Frischverletzten pro Stunde (alle sechs Minuten ein neuer Patient) bleibt der kleinen (Sonntags-)Dienstmannschaft eines Unfallkrankenhauses, in dem auch fünf Abteilungen mit stationären Patienten, Gipszimmer, Wundversorgung und Operationssaal betreut werden müssen, keine Zeit für jene Dinge, die man unter "Kasperltheater" einreihen könnte. Die Horizontaldistanz Rettungseinfahrt-Aufzug-Erstuntersuchung beträgt 23 Meter. Mit freundlichen Grüßen Prim. Univ. Prof. Dr. R. Schedl Wien, 20.11.2003
 Kommentare

duc (22.11.2003, 21:23)
Und was lernt man daraus, Herr @Primar?
50m vor dem Krankenhaus mit dem Auto halten und die Rettung rufen. Dann wird man auch reingekarrt, und das ist dann wohl kein Kasperltheater?

starcraft (21.11.2003, 11:38)
merlot sei froh das du in wien überhaupt a krankenhaus hast und sei des nexte mal ned so batscherd und verletz dich *G*


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