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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Public Relations |
| der Firma | Bank Austria Creditanstalt |
| gibt zu diesem Beitrag: | Mit diesen Worten versucht mich ein Filialleiter zu beruhigen:
"Seit 20.Oktober wird eine Einzahlung auf ein Firmenkonto nicht mehr als Eigenerlag, sondern als Tageslosung gebucht!"
"Das ist jetzt neu und muß so sein", sagte vor zwei Wochen die Kassadame. Jetzt erfahre ich durch Zufall, dass für Tageslosungen 5,50 Euro an Gebühren zu zahlen sind, welche stillschweigend am Quartalsende unter irgendwelchen Buchungsgebühren, vielleicht gar nicht auffallend, abgezogen werden sollen. Laut Rücksprache mit meinem Betreuer gibt es eine Bagatellgrenze von 500,- Euro, bei der keine Gebühr verrechnet wird, außer es sind mehr als ZEHN Scheine, dann müsse der MEHRAUFWAND durch die Zählarbeit bezahlt werden.
Im Klartext: Bei einer theoretischen Einzahlung von 55,- (11 x 5,- Euro-Scheinen) auf mein Konto verlangen die 5,50 Gebühr.
Heute zahlte ich EINEN Zweihunderter auf´s Konto und wechselte gleichzeitig 50 Zehner auf einen Fünfhunderter, welches anstandslos gemacht wurde. Am Kontoauszug erkannte ich, dass die Einzahlung wieder nicht kostenfrei durchgeführt wurde. Es wusste keiner was von einer Bagatellgrenze. Nach bankinternen Rücksprachen wurde meine Einzahlung wieder storniert und jetzt kostenfrei eingezahlt. Etwas später wollte ich den Fünfhunderter einzahlen, welcher von der Kassadame nicht mehr angenommen wurde, "da das kein Spielplatz sei". Eine Beschwerde beim Sparkassenverband habe ich bereits eingebracht.
Also Achtung Leute, wenn bei Eurer Bareinzahlung plötzlich Tageslosung am Kontoauszug steht. |
| gepostet von | syn am 7.11.2003, 09:20 |
| folgendes Statement ab: | Lieber syn,
liebe Leserinnen und Leser von diemucha.at!
Die Bank Austria Creditanstalt hat mit 20.Oktober das Produkt "Tageslosung" im Kassageschäft eingeführt und bepreist es mit 5,50 Euro. Dass Sie, lieber syn, darüber nicht rechtzeitig und ausreichend informiert wurden, tut uns Leid. Wir stehen zu einer klaren und für Sie nachvollziehbaren Bepreisung unserer Dienste.
Dass die Tageslosung auf ein Firmenkonto eingezahlt wird, ist ein häufiges Kassageschäft: Jeder sechste Kunde, der eine Bareinzahlung bei der BA-CA tätigt, ist ein Gewerbe- oder Geschäftskunde. Angesichts der vielen Privatkunden der BA-CA ist dies ein sehr hoher Anteil. Zugleich ist für unsere Kassiere der Manipulationsaufwand bei Bareinzahlungen hoch. Eine Bearbeitung braucht im Schnitt rund drei Minuten. Ein hoher manipulativer Aufwand, der auch häufiger im Filialalltag geschieht, verlangt einen kostendeckenden Preis. Bei der neuen Tageslosung liegen wir knapp unter dieser Schwelle.
Wir haben uns zugleich an den Gebühren der Mitbewerber orientiert, die ja - auch laut Medienberichten der letzten Tage - das Produkt Tageslosung mehrheitlich bereits im Programm haben und in einer Skala von 5 bis zu mehr als 7 Euro bepreisen.
Lieber syn, da Sie selbst Unternehmer sind, hoffe ich auf Ihr Verständnis für eine ursachengerechte, betriebswirtschaftlich sinnvolle Preispolitik. Andernfalls würden andere Produkte der Bank das Kassageschäft mitfinanzieren müssen. Wie Sie vielleicht wissen, ist der inländische Zahlungsverkehr aller österreichischen Banken defizitär.
Mit freundlichen Grüßen
Bank Austria Creditanstalt
Group Public Relations
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| Kommentare |
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| | Siggi1 (14.11.2003, 17:46) | |
| Nennt sich Firmenkundenservice der Sparkasse Imst und der Bankbetreuer besucht die Firma ein bis 2 Mal in der Woche bringt bestelltes Geld oder nimmt auch welches mit. |
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| | shockheadedpeter (14.11.2003, 11:43) | |
@siggi: die bank möcht ich sehen! nie und nimmer! selten so gelacht. du kannst das geld von securitas holen lassen. und eine unmenge dafür blechen
@syn: du wirst es nicht glauben, aber auch bankkassiere bekommen ein gehalt.
und allgemein: wartet erst bis sich jener wiener unternehmer durchgesetzt hat, der öffentlich verlangt, dass kassiere die seriennummer sämtlicher banknoten MITSCHREIBEN, die sie einnehmen und ausgeben, weil er einmal angeblich von seiner bank falsch geld bekommen hat. die werden das natürlich auch bei vollem gehaltsverzicht machen |
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| | Siggi1 (12.11.2003, 17:51) | |
| Es gibt übrigens auch Banken, die grössere Summen abholen in der Firma oder zustellen und das ohne zusätzliche Kosten |
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| | SMO (12.11.2003, 16:25) | |
@Group Public Relations: Ihre Antwort finde ich eigentlich als FRECHHEIT. Sie wollen doch nicht behaupten, daß eine Einzahlung auf ein Firmenkonto einen grösseren Aufwand hat, als eine Zahlung auf ein Privatkonto.
Wenn ich € 3.000.- einzahle, wo liegt der Mehraufwand ?? Da die Banken anscheinend kaum 200,- & 500,- Scheine mehr ausgeben, sind es eben manchmal eben 30 Hunderter. Die laufen dann durch ein Zählwerk und der Betrag wird verbucht. Was rechtfertigt € 5,50 (ATS 75,69 ) es werde ja zusätzliche Kosten, wie Umsatzprovision, Kontoführung und Buchungszeilen verrechnet.
Die größte Frechheit ist aber, daß Ihre Bank es nicht einmal der Mühe wert findet, die Firmeninhaber davon zu verständigen.
Ihre Bank ist nicht einmal in der Lage einen Betrag von € 11.500.- ohne 2-tägiger VORANKÜNDIGUNG in 500,-Scheinen auszuzahlen ( weit hat es die Bank gebracht !!!!) Zum Jahreswechsel werde ich mein Firmenkonto jedenfalls auflösen.
mfG SMO |
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