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Herr / FrauHerr Thomas Zedrosser
der Firma (Abteilung)Radatz Fleischwaren (Filialmanagement)
gibt zu diesem Beitrag:Seit Monaten kaufen wir uns unser Mittagessen in der Filiale 24 in der Schottengasse 3a im 1.Bezirk. Normalerweise essen wir es in unserer Kanzlei. Nur heute hatten wir länger einen Klienten und kamen so gegen 14.30 in die Radatz-Filiale und beschlossen, gleich dort zu essen. Wer die Radatz-Filialen kennt, weiß, dass man im Stehen isst und dort im 1.Bezirk sozusagen in der Auslage steht. Deshalb haben wir uns an den runden Stehtisch gestellt, mit Blick auf das Personal. Und da ist uns der Appetit vergangen. Anwesend war eine Fr. N., K., 2 "Küchenhilfen, ein Bursche und eine Dame mit knallrot-gefärbten Haaren. Bei der Fr. N. haben wir unser Essen bestellt. Sie kassierte bei uns das Geld und widmete sich gleich der nächsten Kundin. Diese bestellte für ihr Kind eine Schnitzelsemmel. Normalerweise nichts Ungewöhnliches, nur leider trug Fr. N. keine Handschuhe sondern griff gleich auf die Semmel. Mir wurde nur bewusst, dass mir vorher das Geld auf den Boden gefallen ist, und jetzt greift diese Dame auch noch auf die Semmel für das Kind. Dann kam Fr. K., die auch bediente und kassierte, und wie sie nach hinten, wahrscheinlich in die Küche ging, griff sie in die fertigen Speisen, nahm sich ein Stück heraus und steckte es in den Mund. Die Dame mit den knallroten Haaren, etwas gelangweilt, weil zur der Zeit wenig Geschäft, vertrieb sich die Zeit, indem sie mit dem Finger in ihren Zähnen herumstocherte. Das war der Augenblick, wo wir unser Essen, obwohl Austernpilze sehr lecker sein können, stehen ließen und gingen. Es war einfach widerlich! Tut mir leid für die Firma Radatz, aber wenn es noch nicht bis zu Ihnen gedrungen ist, dass man mit Handschuhen arbeitet, und nicht mit den Fingern im Essen herumstochert, dann haben Sie sicherlich keine Qualitätsauszeichnung verdient. Ihr Personal weiß, wie man Kunden vergrault! Und diese Filiale ist sicherlich kein Aushängeschild! Ich war lange Jahre Kundin bei Radatz (in einer anderen Filiale), aber nach diesem Erlebnis graut es mir!
gepostet vonLara Croft am 5.11.2003, 08:48
folgendes Statement ab:Wir sind sehr dankbar für jede kundenmitteilung, -anregung und beschwerde, als chance und potential, eigene schwächen zu erkennen und zu verbessern. die hier vorliegende ist bei uns aber leider nicht eingegangen. die themen handberührung und hygiene sind uns seit jahren ein besonderes anliegen. wir führen jedes jahr in zusammenarbeit mit der ma 38 hygienechecks in unseren filialen und anschliessende schulungen durch. dabei sind wir zur ansicht gelangt, dass handschuhe nicht die lösung des problems sind. wir haben sehr oft in der praxis beobachtet, dass beim arbeiten mit handschuhen erst recht alles berührt wird,da das gefühl des "schmutzigwerdens" wegfällt. so gibt es bei uns grundsätzlich die anweisung, nur bei vorbereitungsarbeiten handschuhe zu tragen, im übrigen aber jegliche handberührung des verzehrfertigen produktes mittels zangen, gabeln und greifern zu vermeiden. (die handberührung im frischfleischbereich stellt aus hygienischer sicht kein problem dar, da die produkte ja erhitzt werden.) problematisch ist das handling im imbissbereich, wo nicht nur immer frisch belegt wird, sondern es aus kundensicht auch meist sehr schnell gehen soll und wo wir bislang noch keine befriedigende lösung gefunden haben. wir aber bei unseren nächsten hygieneschulungen gemeinsam mit der ma 38 an einer verbesserung dieser situation arbeiten. für das menschliche fehlverhalten unserer mitarbeiter möchten wir uns in aller höflichkeit und form entschuldigen. qualität, die natürlich auch schmecken soll, liegt uns wirklich am herzen und wir sind im persönlichen gespräch ständig bemüht, bewusstsein und zuverlässigkeit unserer mitarbeiter im verkauf zu entwickeln und stärken. vielen dank für ihr verständnis und die möglichkeit, stellung zu nehmen. mit freundlichen grüssen, thomas zedrosser (filialmanagement)
 Kommentare

doc_141 (8.11.2003, 10:30)
@lara

Ich finde es nett, auf die Stellungnahme der Firma zu antworten! Natürlich ist HACCP ein strenger Hygienestandard, meiner Erfahrung nach wird nur die rechtliche Umsetzung eher nicht sehr konsequent durch gezogen. Aber die Schulungen des Personals sind sicherlich (zur Verhinderung solcher Vorfälle) sehr wichtig.

Meine Stimme hast du

mfg
Paul

reni-x (8.11.2003, 09:39)
@lara

alles klar - nehm es zurück :-)

Lara Croft (7.11.2003, 18:18)
@Alle: Wegen den HACCP-Schulungen die ich vorher gemacht habe: Setz dich mal gegen eine Anzeige wegen dem Verstoß des Lebensmittelrechtes durch. Ich weiß nur wie solche Verfahren aussehen, Schmerzengeld und Schadenersatzforderungen gegen Lokale. Ihr habt keine Anhnung wie schnell es gehen kann, das sie dein Geschäft schließen. Ich seh das immer aus einer anderen Perspektive: Was kann noch kommen, wenn ich mich nicht regelkonform verhalte! Das meinte ich mit Juristen. Die denken halt etwas anders! T`schuldigung wenn es überheblich geklungen haben soll! Aber man hat immer den Verstoss und dann gleich die Konsequenzen im Kopf!

Vicapota (7.11.2003, 14:05)
@reni-x hast schon recht. wenn mir so etwas passiert wäre, hätte ich mich auch ganz entsetzlich gegraust und aufgeregt

reni-x (7.11.2003, 13:35)
@Vicapota

hehe......stimmt
aber irgendwie - so sehr ich auch die beschwerde an sich befürworte kam mir dieser hinweis etwas....überheblich vor....(zumal auch die stellungnahme eigentlich sehr ok is)....vielleicht irre mich mich auch....

Vicapota (7.11.2003, 12:28)
@reni-x angeben kann man doch nur mit etwas, das nicht jeder haben kann, und juristin zu sein/werden ist nun wirklich nicht die überdrüber leistung. eine gute juristin dagegen ist schon schwerer ;-)))

reni-x (7.11.2003, 12:03)
@lara
nicht bös sein ,aber wen interessiert ob du juristin bist ??
kleine angeberei ?

Lara Croft (6.11.2003, 18:44)
@Herr Zedrosser: Habe ihre Stellungnahme zur Kenntnisse genommen. Ich hoffe, Sie werden etwas daran ändern. Tipp von mir: Eine Dame richtet Essen an, andere Dame kassiert Geld. Oder wenn nur eine Kollegin anwesend, dann soll sie sich die Hände waschen, ich glaube nämlich, es ist besonders schwer mit einer Zange eine Semmel auseinander zuschneiden. Auch sollten ihre Mitarbeiter vermeiden vor Kunden aus dem Fertigbereich sich Essen in den Mund zu stecken, und nicht in den Zähnen stochern wenn sie hinter der Theke stehen. Ich weiß wie schwer es ist, Mitarbeiter von HACCP zu überzeugen. Bevor ich Juristin wurde, habe ich lange Jahre solche Schulungen selbst durchgeführt. Viel Glück!


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