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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Frau Barbara Mucha |
| Position | Pagemaster |
| der Firma | dieMucha |
| gibt zu diesem Beitrag: | Es mag vielleicht unfair sein, dass ich gerade dieMucha heute herausstelle, aber der Artikel über die Windeln hat bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht.
Konkret war es der Umstand, dass sich der Verfasser des Artikels anscheinend nicht entscheiden konnte, ob in Wien jetzt fünfzehneinhalb Tonnen oder fünfzehntausendfünfhundert Tonnen Windeln im Jahr anfallen. Möglicherweise ist das eine lässliche Sünde, aber es trägt nicht unbedingt zur Klarheit bei, wenn solche Fehler passieren. Außer, das sollte eine Werbeeinschaltung für die Windeldienste sein.
Viel schlimmer ist es beim ORF, wo manchmal haarsträubende Fehler in Artikeln passieren, sei es aufgrund schlampiger Recherche oder weil der Autor mit Begriffen um sich wirft, deren Inhalt er offensichtlich nicht versteht.
So wurde kürzlich kein Grund dafür angeführt, warum einer, der in (unversperrte) Autos eindringt und daraus Geld stiehlt, wegen Betruges angezeigt werden sollte.
Andererseits konnte sich die ORF-Mannschaft auch nicht entscheiden, ob der Trainer des SV Mattersburg am Mittwoch, auf dem Weg nach Graz, beinahe Opfer eines Anschlages wurde (lt. orf.at) oder doch schon am Samstag davor, beim Spiel gegen Sturm Graz, wie es im Teletext zu lesen war.
Rechtschreibfehler in Medien, seien es elektronische oder papierene, sind auch ein Punkt, der mir sauer aufstößt.
In öffentlichen Foren, wie diesem zB, vertrete ich die Meinung, dass gefundene Rechtschreibfehler behalten werden dürfen. Ich mache selber genug, stelle aber an mich nicht den Anspruch, Journalist zu sein, der sich mit der Schreiberei sein Brot verdienen will.
Bei Organisationen und Personen, die damit Geld verdienen (wollen), ist aber ein höherer Maßstab anzulegen.
mfg,
FP |
| gepostet von | FryingPan am 9.10.2003, 07:41 |
| folgendes Statement ab: | Wir bedanken uns für den Hinweis und möchten uns für den bedauerlichen Fehler entschuldigen, der sich im Vorspann zu unserem Artikel eingeschlichen hat. Er wurde bereits korrigiert.
Prinzipiell ist dazu zu sagen, dass auch Journalisten nur Menschen sind und deshalb für Fehler anfällig. Außerdem sollte bedacht werden, dass Recherchen heutzutage in vielerlei Hinsicht Daumenschrauben angelegt werden - sei es durch die begrenzte Verfügbarkeit des Platzes oder auch den Zeitdruck, unter dem Artikel heutzutage meist entstehen. Kritische Leser wissen um diese Einschränkungen und ziehen ihre eigenen Schlüsse daraus.
Was keine Ausrede für lässliche Fehler sein soll - höchstens eine Erklärung. Denn in einem haben Sie Recht: Es ist durchaus legitim, an öffentlich wirksame "Textproduzenten" höhere Ansprüche zu stellen, als etwa an normale Forumsteilnehmer oder Privatpersonen.
Als "Werbeeinschaltung" für Windeldienste war unser Artikel jedenfalls nicht gedacht. Wir wollten damit einzig und allein auf eine Umweltproblematik aufmerksam machen, die aus den verschiedensten Gründen selten publik wird. |
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| Kommentare |
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| | grossvater (16.10.2003, 19:14) | |
@sabifa
Nur, da Du so gut in Deutsch zu sein scheinst und andere gern korrigierst:
..auch wissen, dass das "dass", das (mit einem "s", weil hier als "welches" steht) kein Artikel...
Und pinggelig gibt's auch nicht; das schreibt man nur mit einem "g".
Soviel dazu. |
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| | sabifa (13.10.2003, 15:36) | |
| Ein s gibts zu verschenken. |
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| | sabifa (13.10.2003, 08:50) | |
| @Lara Croft: aber wenn man schon so pinggelig ist, sollte man auch wissen, dass das dass, dass kein Artikel ist, welchen man ja "das" schreibt, mit Doppel-ss geschrieben wird. |
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| | Lara Croft (10.10.2003, 16:02) | |
Gerade als Journalist oder Nachrichtensprecher sollte man seine Hausaufgaben machen. Ich ärgere mich ständig darüber, wenn man nicht einmal Nachrichten schauen kann z.b. Wien heute, die noch immer nicht wissen, das der Nationalrat und nicht die Regierung Gesetze bilden. Namen werden falsch ausgesprochen, Fakten werden verändert, etc.
Und da sollen unsere Kinder aus den Zeitungen oder aus dem Fernsehen lernen? |
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