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 Stellungnahme des betroffenen UnternehmensZurück 
Herr / FrauHerr Bernhard Gössnitzer
PositionInhaber
der Firma (Abteilung)Gössnitzer (Geschäftsleitung)
gibt zu diesem Beitrag:Es war einer der Sonntage an denen man am Land einen ruhigen Dorfgasthof aufsucht. Ich und mein Begleiter machten eine Frühwanderung durchs Ibmer Moor. Die trockene Luft und der weitläufige Weg am frühen Vormittag machte uns durstig und hungrig und wir begaben uns zu dem dort wohl berühmtesten Haus für die gute Küche. Einstimmig empfehlen dort die Leute die man trifft, jenen kleinen Gasthof an der Straße unter der Kirche die wie ein Dom am höchsten Punkt der Gegend thront. Wir kamen sehr früh an und sahen zwei freundliche Frauen und einen Gast am Stammtisch in einem Garten der so schön angelegt war , dass man staunte. Es roch nach Lammbraten aus der Küche und von den Petunien in einem kunstvollem Gehänge. Die Speisenkarte studierend und frisch gebackenes Brot zum Gedeck mit leckerm Aufstrich verzehrend, studierten wir das Angebot. Wir nahmen das Menü um 15 Euro. Eine Schöberlsuppe mit guter echter Gemüsebouillon, dann Bauernhendl , sautiert mit Tomaten und Gartenkräuter, dazu Reis und einen sehr guten Salat wie man ihn nur auf dem Land bekommt. Einen grünen Veltliner gab es von einem Weinbauern aus Sitzendorf, der war so edel, dass ich den Namen des Bauerns vergessen habe. Zum Dessert ein erfrischendes rahmgefrorenes Eis mit Walnüssen und Pfirsichkompott. Wir beobachteten das Mittagsgeschäft und sahen wie ruhig und leicht das gemacht wurde. Keine langen Wartezeiten, lauter lächelnde und lachende Gesichter. Auf unsere Frage, wieviele Sterne oder Hauben man habe, antwortete man uns, dass auf diese Dinge verzichtet wird, um sich nicht durch Schwellenangst zu schädigen. Denn als dieses Gasthaus vor einigen Jahren solcherweise ausgezeichnet wurde, ging das Geschäft dramatisch zurück. Und wenn ich es mir überlege - in ein Haubenlokal zu gehen, war mir an diesem heißen Tag auch nicht zumute. Wie schlau diese Bauern doch sind, dachten wir uns, und kamen am Abend wieder. Dann wurde probiert, was im Hausprospekt stand: Bei Gössnitzers wird ohne Industriebeigaben gekocht und es ist immer Backhendlzeit. Bei uns jetzt auch immer öfter... Sehr empfehlenswerte Adresse wo ein jeder sich gewiss wohlfühlen kann.
gepostet vonRenate Sommerfelder am 21.7.2003, 11:40
folgendes Statement ab:SCHLUCK! Das hier zu Lesende zu beantworten? Danke! Danke! In diesen Zeiten unter diesen Rubriken das zu lesen, freut - und reut auch wieder etwas. Was soll man machen ? Die Wahrheit glaubt ja sowieso niemand... An das liebe nette Paar konnte sich unsere Kellnerin gut erinnern . Es gab 10 Euro Trinkgeld. Nur mit dem Namen können wir leider nichts anfangen auf der Kreditkarte stand ein anderer Name. Nett auch, dass sich so tolle Leute melden, die sich über unsere Preise beschweren - nicht der Reinarz hat uns aus dem Gault Millau getan - wir wolltens freiwillig. Nachher kamen weniger solche Feinspitze, die sich über die hohen Preise bei uns beschwerten. Denn das Hauberlessen sollte zumindest in unserer Geschäftslage preiswerter sein. Verstehen wir. Aber wir haben uns eigentlich nicht geändert. Reservieren? Was soll man machen, wenn man 50 Sitzplätze hat und im Dorf ist Firmung oder Erstkommunion. Da müssen wir mehr als 50 Leute wieder weiterschicken , leider! Menü gibt's bei uns am Sonntag um 12 bis 15 Euro dreigängig. Hauptspeise so zirka - Guter Fisch oder Kalb. Unter der Woche Menü um 6 bis 7 Euro, Suppe ab 1,50 Euro - sauteuer?? Und wir kassieren fürs Leitungswasserservice auch einen stolzen Euro (1 lt). So frech sind wir!! Ich sags auch gleich: unseren Stammgästen zu Folge, sind wir ein zwei Sterne- Restaurant mit Beislpreisen. Und nicht einmal das Brot kommt bei uns aus der WackerChemie oder wie diese Tiefkühlfirma heißt, wo die Haubentrouper das Zeug kaufen. Was mir wichtig ist: Das Gastgewerbe wäre um ein Stück besser, wenn die Gastwirte sich nicht so gewaltig über den Wert diverser Kritiken täuschen ließen.
 Kommentare

FryingPan (31.7.2003, 07:03)
@E.M.A.
Ganz recht.

E.M.A. (30.7.2003, 09:21)
@fryingPan:

Also wirkt die Homepage nicht nur auf mich so derartig EINLADEND.

FryingPan (28.7.2003, 14:57)
@E.M.A:
Also die Homepage schaut genauso aus, wie er sich anhört.
Eine Trennung von privat und Geschäft wäre empfohlen.

Und ob er was fürs Leitungswasser verlangt is mir wurscht. Wenn ich sowas will, bleib ich daheim. Da ess ich auch besser, weil ich einen sehr exquisiten Geschmack habe (ok, ich verhau schon mal was, aber ich bin ja kein Profikoch :) ) Von den meinen Preisen red ich garnicht. *gg*

E.M.A. (25.7.2003, 11:35)
Also auch ich finde, dass die Stellungnahme etwas DANEBEN ging.

Womöglich wäre es besser gewesen, einfach nur DANKE zu sagen.

Das Statement haut viel mehr zusammen, als es vorher an POSITIVEM gebracht hat. Hier wird gewaltig gewettert gegen Gault Millau und Reinarz (ist eh ein Popsch), aber ich denke, so tief müsste man die Hackeln nicht fliegen lassen.

Soll er doch froh sein, wenn ihm danach ist. Besser den Bauern in der Stube, als den Schnösel am Tisch. so kommts mir vor.

Aber es ist halt ein kleines Dorf am Ar.... Nabel der Welt und dort wird er halt von den Eingebohrenen geschnitten worden sein.

Warum in der Woche das Menue billiger ist? MARKTWIRTSCHAFT: Eine Frage von ANGEBOT und NACHFRAGE.
Ganz klar.
Wenn er in dem Kaff für Leitungswasser auch was kassiert, kann er mir sowieso gestohlen bleiben, das ist halt meine Ansicht.

Etwas Überheblichkeit ist m.E. aus dem Statement ableitbar. Und überhebliche Wirt´n mag ich nicht.
Seine Homepage:
www.durchlaucht.com

FryingPan (25.7.2003, 10:55)
Hmmmmmm...
Also ich hab das Gefühl, dass der Gössnitzer mit dieser Reaktion etwas danebengreift. Inhaltlich mag das ja in Ordnung gehen, aber an der Formulierung haperts gewaltig.
Aber wenn er mehr von der Führung eines Restaurants versteht, als von der Formulierung von geschliffenen blabla-Statements, wird das seinen Gästen ziemlich egal sein. Und das ist gut so.
Es wäre das Gastgewerbe aber auch ein Stück besser, wenn sich die Gäste nicht von den Kritiken in div. Magazinen täuschen liessen. Ähnlich verhält es sich in allen Bereichen, die mit "Genuss" zu tun haben. Ich kenn das vom Weinbau her ganz gut.

Was ich aber garnet versteh is der Preisunterschied zwischen den Menüs unter der Woche und denen am Wochenende.


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