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Herr / FrauHerr Leopold Liebl
der Firma (Abteilung)Österreichische Bundesbahnen (Kundenservice)
gibt zu diesem Beitrag:Mein Mail an die ÖBB: Sehr geehrte Damen und Herren! Ich bin es mittlerweile leid, nahezu wöchentlich Grund zur Beschwerde über die öffentlichen Verkehrsmittel zu haben. Der von den ÖBB-Mitarbeitern vollzogene "Dienst nach Vorschrift" ergibt wieder einen neuen Höhepunkt in der Reihe: "Wie werde ich meine Kunden los?" Es ist ärgerlich genug, dass zahlreiche Züge ausfallen (z.B. drei Stunden kein Zug nach Hollabrunn). Dazu kommt noch die mangelnde Information der Fahrgäste. Anstatt bei einem Zugausfall den nächsten verkehrenden Zug anzuzeigen, ist beispielsweise die Fahrzielanzeige im Bahnhof Süßenbrunn dunkel geschaltet. In Wien Mitte hingegen werden in Floridsdorf endende Züge mit ihrem ursprünglichen Ziel angekündigt. Der Fahrgast erfährt erst in Floridsdorf vom vorzeitigen Ende seiner Fahrt. Somit wird ihm jede Möglichkeit genommen, auf andere Verkehrsmittel umzusteigen. Die ÖBB versprechen im Internet Folgendes: "Die ÖBB unternehmen derzeit alles, um einen möglichst reibungslosen Betrieb zu gewährleisten." Wieso gibt es dann keinen Schienenersatzverkehr mit Bussen? Sind die Pendler etwa Kunden dritter Klasse? In diesem Zusammenhang wirkt die derzeitige Werbekampagne der ÖBB ("Bahn wirkt.") wie Hohn. Wären die Werbemillionen nicht besser in Maßnahmen angelegt, die die Kunden zufrieden stellen? Die Bahnsteigansagen, die auffordern, auf andere öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, kann man wohl auch nur als schlechten Scherz verstehen. Oder kennen Sie eine andere Möglichkeit, spätabends öffentlich nach Gänserndorf zu gelangen? Ich erwarte Ihre Stellungnahme bis 3. November 2002. Mit freundlichen Grüßen Dieter WISSEKAL
gepostet vonhugo am 16.10.2002, 07:31
folgendes Statement ab:Vielen Dank für Ihre Nachricht. Anbei sende ich Ihnen gerne die Antwort, die Herr Dieter Wissekal am 15.10.02 um 10h51 erhalten hat: Sehr geehrter Herr Wissekal, wir von den ÖBB bedauern, dass es derzeit auf Grund gewerkschaftlicher Maßnahmen zu Verspätungen und sogar Zugsausfällen kommt. Das Angebot der Unternehmensführung, die Angelegenheit auf dem Verhandlungsweg, und nicht auf dem Rücken der Kunden, auszutragen, wurde von der Gewerkschaft der Eisenbahner ausgeschlagen. Die ÖBB bemühen sich, den Verkehr so gut es geht, aufrecht zu erhalten. Innerhalb von Wien wird mit den Wiener Linien kooperiert, welche die Fahrscheine der ÖBB auf dem gesamten Netz anerkennen. Im Großraum Wien sind wir bemüht, die Versorgung mittels Bussen im Schienenersatzverkehr zu gewährleisten. Wir ersuchen Sie, auf die Durchsagen am Bahnsteig zu achten und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Mit freundlichen Grüßen Für die Österreichischen Bundesbahnen Leopold Liebl

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