 |
 |
|
 |
| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
 |
 |
 |  |
| Herr / Frau | Herr Gerhard Kallenda |
| Position | Leiter |
| der Firma (Abteilung) | WIENSTROM GmbH (Beschwerdemanagement) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Meine Freundin (und unser einjähriger Fratz, mit denen ich im Moment nicht zusammenlebe) hat plötzlich eine Rechnung über etwa 600 EUR bekommen, angeblich irgendwas wegen Nachzahlung von irgendwann ... Am 15. März war die Rechnung da, und sie hat sich ein wenig Zeit mit dem Bezahlen gelassen ... Am 9. April wird ihr der Strom abgedreht, am 10. April fährt sie im strömenden Regen samt Kinderwagen (ja ja, ich weiß, die arme) zum Wienstrom-Sitz, um 200 EUR anzuzahlen und darauf hoffend, dass sie den Rest in (hohen) Raten abzahlen kann ... Der nette Man am Schalter hat gemeint, dass sie ja kein Sozialunternehmen wären und dass sie auch nicht gezwungen wären, Mahnungen zu verschicken, weil sie ja jetzt privatisiert sind ... Man kann sich vorstellen, wie lustig das ist mit einem einjährigen Kind ohne Strom ...
Sowas passiert nur ihr, ob sie ein Kind hat oder nicht, ist solchen Leuten egal, allerdings, wenn ich dabei gewesen wäre, wäre der nette Herr sicher nicht so vorlaut gewesen ... und die Ratenzahlung wäre vermutlich plötzlich gar kein Problem mehr.
Noch dazu kommt, dass man ja kaum überschauen kann, was diese 600 EUR ausmacht und ob das Rechtens ist, und selbst wenn es ein Computerfehler von Wienstrom wäre, so hätte man kaum eine Chance, das nicht zu zahlen, weil die drehn dir einfach beinhart den Strom ab ...
Ich lebe anscheinend in der falschen Realität, alle sind nur darauf aus, andere abzuzocken ... am besten wäre es vermutlich, in den Busch zu gehen und Kängurus zu züchten.
MfG,
Phil |
| gepostet von | Phil am 11.4.2002, 10:15 |
| folgendes Statement ab: | Sehr geehrter Herr Phil, vielen Dank für Ihre Rückmeldung zur Betreuung Ihrer Freundin. Den bei Ihnen entstandenen Eindruck bedauere ich. Für die Wortwahl unseres Mitarbeiters entschuldige ich mich. Der erste Teil dieser Aussagen trifft jedoch im Kern zu.
Die WIENSTROM ist nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt. Als Unternehmen liefern wir Ihnen Strom und führen zahlreiche Dienstleistungen durch. Die Verrechnung dazu erfolgt nach erbrachter Leistung. Ich informiere Sie gerne zu unserem Zahl- und Mahnsystem.
WIENSTROM sendet Ihnen mind. 14 Tage vor der Fälligkeit die Rechnungsunterlagen zu. Das Fälligkeitsdatum ist mit 15. des entsprechenden Monats festgelegt. Kann innerhalb von 20 Tagen keine Zahlung verbucht werden, versenden wir automatisch eine Zahlungserinnerung. In diesem Schreiben machen wir auf den offenen Betrag aufmerksam und führen eine Kontaktstelle an. Wir bitten um die Bezahlung und geben dafür neuerlich 3 Tage Zeit. Die Einstellung der Energielieferung erfolgt in der Regel frühestens 2 Wochen nach Zusendung der Zahlungserinnerung.
WIENSTROM ist kein Unternehmen, das grundlos die Energiezufuhr einstellt und damit einen Bruch in der Kundenbeziehung riskiert. Jede Form der Abschaltung bedeutet für uns einen zusätzlichen Aufwand, den wir uns auch gerne ersparen. Als ein Unternehmen, das auf dem freien Strommarkt zu bestehen hat, ist die Betreibung offener Forderungen jedoch unumgänglich. Die Abschaltung ist zudem eines der letzten Mittel, um die erforderliche Aufmerksamkeit unserer Kunden zu erhalten.
Die Familienverhältnisse unserer Kunden sind uns in den wenigsten Fällen zum Zeitpunkt der Abschaltung bekannt. Daher ist es umso wichtiger, im Fall von Zahlungsverzug oder finanziellen Schwierigkeiten sofort mit uns Kontakt aufzunehmen. Nur über diesen Weg können wir auch Hilfe anbieten. Speziell Über unsere telefonische Kundenbetreuung unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 500 800 stehen wir mit Rat und Tat zur Seite.
In diesem Zusammenhang weisen wir auf die Möglichkeit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mittels Einziehungsauftrages hin. Diese Form der Zahlung stellt eine beidseitige Vereinfachung der administrativen Abwicklung dar.
Um konkret Ihre Beschwerde zu betreuen, sandte ich Ihnen parallel zu diesem Beitrag ein persönliches Mail zu. Ich freue mich, wenn Sie mir eine Antwort senden.
Liebe Grüße
WIENSTROM, Beschwerdemanagement
Gerhard Kallenda |
 |
| Kommentare |
 |
  |
| | Phil (25.4.2002, 09:17) | |
@Firmenstatement
Vielen Dank für ihre Reaktion.
Mittlerweile hat sich das ganze ja schon erledigt, was mich eigentlich aufgeregt hat, und deswegen hab ich auch diesen Beitrag hier geschrieben, war nicht die Rechnung und das daraus resultierende Ergebniss, sondern die Art und Weise wie manche Menschen glauben mit anderen Menschen umzugehen zu können.Das erinnert mich manchmal stark an die Tierwelt.
Denn ich kann mir kaum vorstellen, dass der erwähnte (ältere) Herr beim Kundendienst, auch zu mir so unfreundlich gewesen wäre.
Abgesehen davon dass dieser Mensch im Kundendienst wohl wenig zu suchen hat...
Nochmals vielen Dank für ihre Reaktion.
Mit freundlichen Grüssen
Phil |
|
|
 |