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 Stellungnahme des betroffenen UnternehmensZurück 
Herr / FrauHerr Oskar Klingsbichl
PositionGeschäftsführer
der FirmaCafe Journal
gibt zu diesem Beitrag:Wir frequentieren das Cafe Journal in der Kaiserstraße im siebenten Bezirk schon seit Jahren regelmäßig. Treffen unter Freunden zum Kartenspielen, ein gschmackiges Abendessen und ein schnelles Bier im Vorbeigehen - dafür stand der Name Cafe JOURNAL für mich und uns. Leider entwickelt sich unser Stammlokal in eine Richtung, die mir überhaupt nicht gefällt und uns einen Lokalwechsel bald leichten Herzens abringt. Einige Stichworte: Mieserable Bedienung (ultra langsam, vergesslich, teilweise dämlich und leider auch nicht besonders ansehnlich), Preistreiberei seit der EURO-Umstellung (ein Bier 3 € statt vorher ca. 2,75 €, sämtliche Speisen "aufgerundet"), dafür werden die Portionen immer kleiner und schmecken nur mehr nach Fertigmenü, vergammelte Toiletten, ... Entweder verliert der Besitzer das Interesse an seinem Lokal oder er setzt mehr auf eine andere Klientel - keine Ahnung, so jedenfalls ist er uns - sollte sich nicht bald Entscheidendes ändern - los. Parallelartikel in der Rubrik - EUROSÜNDER
gepostet vonroka am 11.4.2002, 10:16
folgendes Statement ab:Ich habe mich mit der Kritik auf Ihrer Internet-Seite ausführlich befasst und bin zu der folgenden Beurteilung gekommen. Was ich nicht verstehen kann, dass anonyme Artikel ohne Beurteilung von Ihnen veröffentlicht werden. Auch bei einer Entgegnung von mir bleibt immer etwas im Raume stehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das im Dienste der Gastronomie ist, von der Sie, durch Ihre Beurteilung, indirekt leben. Ich habe dadurch keinen Schaden erlitten, aber es kann andere Betriebe, die neu sind, in den Ruin treiben. Die Kellnerin, welche am 8.04.2002 Dienst hatte, ist die einzige Ausländerin bei mir im Service, und ich habe weder ungepflegt sein noch unkorrekt sein bei ihr feststellen können, vielleicht etwas zu wenig Fachkenntnis, die kann man aber mit guten Willen dazulernen. Ich werde trotzdem mit ihr weiterarbeiten, weil ich ehrliche und korrekte Angestellte respektiere. Auf anonyme Gäste, die vielleicht ausländerfeindlich gestimmt sind, lege ich soundso keinen Wert. Als Gemeinheit finde ich es, dass dadurch mein anderes Personal damit konfrontiert wird, denn auf ihrer Internet-Seite weiß der Leser gar nicht, wer Dienst hatte. Zur Kritik: Wir haben die Preise im Jänner bei Speisen zwischen 3 und 5 % erhöht. (Die letzte Preiserhöhung war vor 2 Jahren.) Unter: http://www.cafe-journal.com kann jeder unsere Speisekarte lesen. Natürlich kann ein Betrieb meiner Größe nicht eine Toilettenfrau beschäftigen, sie werden jedoch 3 mal täglich kontrolliert. Wir sind weder ein Haubenlokal noch strebe ich danach. Unsere Küche besteht auch nicht aus Fertigmenüs - sie werden vielmehr frisch gekocht, die Portionen sind auch nicht kleiner geworden, was viele meiner Stammgäste bestätigen werden. Unser Lokal soll ein gemütlicher Treffpunkt für Jung und Alt sein. Ich ersuche Sie daher, in Zukunft bei anonymen Lokalkritikern mit Äußerungen von Leuten, die niemand kennt und die zu feige sind, ihren Namen zu nennen, mit großer Sorgfalt zu behandeln, da sonst die Glaubwürdigkeit Ihrer Internet-Seite einmal in Frage gestellt werden könnte. Ich möchte mich nochmals für Ihr Entgegenkommen bedanken, konnte aber telefonisch in kurzer Zeit die Sachlage nicht aufklären. Mit freundlichen Grüßen Oskar Klingsbichl
 Kommentare

Klausbach (16.6.2002, 16:55)
Werter Gastronom,
gepflegte Atmosphäre hat absolut nichts mit den Preisen zu tun. Wenn Sie der Meinung sind, Ihren Gästen nur über höhere Preise eine gepflegte Atmosphäre vermitteln zu können, dann sollten Sie besser die Branche wehcseln.

(18.4.2002, 16:31)
Es ist mir nochmals ein persönliches Bedürfnis, hier zu posten:

1. Diese angesprochene Preiserhöhung beim Krügel Bier entspricht nicht 3-5% - Ossi hat in der ganzen Umgebung das bei weitem teuerste Bier vergleichbarer Einrichtungen.

2. Wie Herr Klingsbichl mit einem anonymen Kritiker umgeht (Rassist, feige, lege keinen Wert ...) ist unfassbar.

3. Ich denke diese Einrichtung hier ist für frustrierte Kunden - nicht für die Gastronomie.

Eine nette Aktion - z.B. Biermonatsrechnung mit Rabatt oder ähnliches wäre angebrachter als deine derbe Reaktion auf den Hilfeschrei eines Freundes, der weder Rassist ist noch bescheuert.

sunny (17.4.2002, 13:35)
@mia: ich glaub was hr. klingsbichl meinte ist, dass er für spielautomaten aufstellgebühren und -miete erhalten würde, automaten in einem Lokal aber nicht unbedingt das publikumsniveau heben würden. leider erzielen viele gastronimiebetriebe nur noch über automaten gewinne, weil das was sie einnehmen für sämtliche kosten drauf geht.

Mia (12.4.2002, 16:22)
Hohe Preise, damit ich mich einer gehobeneren Gesellschaft aufhalte und nicht angepöbelt werd? Is eine neue Ausrede, die kannte ich noch nicht.


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