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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Oskar Klingsbichl |
| Position | Geschäftsführer |
| der Firma | Cafe Journal |
| gibt zu diesem Beitrag: | Wir frequentieren das Cafe Journal in der Kaiserstraße im siebenten Bezirk schon seit Jahren regelmäßig. Treffen unter Freunden zum Kartenspielen, ein gschmackiges Abendessen und ein schnelles Bier im Vorbeigehen - dafür stand der Name Cafe JOURNAL für mich und uns.
Leider entwickelt sich unser Stammlokal in eine Richtung, die mir überhaupt nicht gefällt und uns einen Lokalwechsel bald leichten Herzens abringt.
Einige Stichworte:
Mieserable Bedienung (ultra langsam, vergesslich, teilweise dämlich und leider auch nicht besonders ansehnlich), Preistreiberei seit der EURO-Umstellung (ein Bier 3 € statt vorher ca. 2,75 €, sämtliche Speisen "aufgerundet"), dafür werden die Portionen immer kleiner und schmecken nur mehr nach Fertigmenü, vergammelte Toiletten, ...
Entweder verliert der Besitzer das Interesse an seinem Lokal oder er setzt mehr auf eine andere Klientel - keine Ahnung, so jedenfalls ist er uns - sollte sich nicht bald Entscheidendes ändern - los.
Parallelartikel in der Rubrik - EUROSÜNDER |
| gepostet von | roka am 11.4.2002, 10:16 |
| folgendes Statement ab: | Ich bedauere natürlich, dass sich hier einige Stammgäste so negativ über mein Lokal geäußert haben. Ich bin seit 27 Jahren im Geschäft, und natürlich ist mir die Zufriedenheit meiner Kunden sehr wichtig! Andererseits kann ich die Kritikpunkte nicht nachvollziehen. Es stimmt schon, dass im letzten Jahr einige Preise angehoben wurden, aber in einem sehr mäßigen Rahmen. Die Preise für Speisen sind jetzt etwa um fünf Prozent höher, wobei man wissen muss, dass sie seit 2 Jahren gleich blieben. Und die Rohstoffe sind ja auch nicht billiger geworden, sondern gestiegen. Ein Beispiel: Kaffee ist jetzt teurer geworden, ich habe die Preise aber nicht angehoben. Aber ein Schnitzel, das umgerechnet 98 Schilling kostet oder ein Zwiebelrostbraten um 148 Schilling, kosten wirklich nicht die Welt.
Wenn die Preise in meinem Lokal etwas höher als in anderen sind, hängt das damit zusammen, dass ich versuche, meinen Gästen ein bestimmtes Niveau zu erhalten. So bleiben Kartenrunden bei mir unbelästigt vom Plärren etwaiger Spielautomaten, und Raufereien oder Geschrei gibt es bei mir nicht! Eine gepflegte Atmosphäre ist eben nur über den Preis machbar! Und ich bin bisher gut damit gefahren: Die Stammgäste haben das bisher immer honoriert. Nur: Millionär bin ich damit nicht geworden. |
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| Kommentare |
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| | Klausbach (16.6.2002, 16:55) | |
Werter Gastronom,
gepflegte Atmosphäre hat absolut nichts mit den Preisen zu tun. Wenn Sie der Meinung sind, Ihren Gästen nur über höhere Preise eine gepflegte Atmosphäre vermitteln zu können, dann sollten Sie besser die Branche wehcseln. |
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| | (18.4.2002, 16:31) | |
Es ist mir nochmals ein persönliches Bedürfnis, hier zu posten:
1. Diese angesprochene Preiserhöhung beim Krügel Bier entspricht nicht 3-5% - Ossi hat in der ganzen Umgebung das bei weitem teuerste Bier vergleichbarer Einrichtungen.
2. Wie Herr Klingsbichl mit einem anonymen Kritiker umgeht (Rassist, feige, lege keinen Wert ...) ist unfassbar.
3. Ich denke diese Einrichtung hier ist für frustrierte Kunden - nicht für die Gastronomie.
Eine nette Aktion - z.B. Biermonatsrechnung mit Rabatt oder ähnliches wäre angebrachter als deine derbe Reaktion auf den Hilfeschrei eines Freundes, der weder Rassist ist noch bescheuert. |
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| | sunny (17.4.2002, 13:35) | |
| @mia: ich glaub was hr. klingsbichl meinte ist, dass er für spielautomaten aufstellgebühren und -miete erhalten würde, automaten in einem Lokal aber nicht unbedingt das publikumsniveau heben würden. leider erzielen viele gastronimiebetriebe nur noch über automaten gewinne, weil das was sie einnehmen für sämtliche kosten drauf geht. |
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| | Mia (12.4.2002, 16:22) | |
| Hohe Preise, damit ich mich einer gehobeneren Gesellschaft aufhalte und nicht angepöbelt werd? Is eine neue Ausrede, die kannte ich noch nicht. |
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