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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Frau Möbius Möbius |
| Position | Filialleiterin |
| der Firma (Abteilung) | Stiefelkönig (Filialleitung) |
| gibt zu diesem Beitrag: | Am 06.04.2002 - nachmittags - wollte ich ein paar Schuhe erwerben (Stiefelkönig, Kupferschmiedg. 2, 1010 Wien), die nur mehr lt. Aussage der Verkäuferin, als Auslagenpaar vorhanden sein sollten. Da ich keine getragenen Schuhe haben wollte, versuchte ich es in der Filiale Rotenturmstr. 19, 1010 Wien.
Ich ersuchte die zuständige Verkäuferin dieser Filiale um ein original Schuhpaar. Die Verkäuferin nahm den ausgestellten Schuh und ging damit ins Lager, um dort das passende original Schuhpaar zu holen. Nach längerer Zeit kam sie mit einem Karton, in dem sich lt. ihrer Aussage ein original (ungetragenes) Schuhpaar befinden sollte, zurück. Als ich den Karton öffnete und die Schuhe genau betrachtete, konnte ich sofort feststellen, dass es sich um das Auslagenpaar - schon getragene Schuhe - handelte. Ich sprach die Verkäuferin daraufhin an, dass ich ausdrücklich ein nicht getragenes Paar wollte. Die Verkäuferin erwiderte, es sei nur das Auslagenpaar lagernd. An dieser Stelle möchte ich nur anmerken, dass hier wirklich versucht wurde - ohne vorher darauf aufmerksam gemacht zu werden, Auslagenschuhe zum vollen Verkaufspreis zu verkaufen. Daraufhin ging ich wieder in die erste Filiale - Kupferschmiedg. 2. Da ich die Schuhe aber unbedingt erwerben wollte, fragte ich die dortige Filialleiterin Frau M., ob es vielleicht möglich sei, einen Preisnachlass zu bekommen, da es sich ja um ein Auslagenpaar, das sicherlich schon mehrmals getragen wurde (sichtbare Abnutzungsspuren an Sohle und auf der Oberfläche Knickspuren am Leder aufwies). Die Filialleiterin sagte: Das sei absolut nicht möglich und wollte sich sofort wieder abwenden. Daraufhin bat ich sie, ob es dann vielleicht möglich wäre, da das Paar ja immerhin 160 Euro kosten sollte, mir ein original Schuhpaar aus einer anderen Filiale oder Zentrale zu bestellen. Sie erwiderte: Es könne keine Garantie dafür übernommen werden, dass, wenn sie ein original Schuhpaar bestellen würde, auch wirklich ein nicht getragenes Schuhpaar in ihrer Filiale ankommen würde. Anscheinend ist es bei Stiefelkönig üblich, die Austellungsstücke zum selben Preis wie ungetragene Schuhe zu verkaufen und den Kunden dabei im Glauben zu lassen, es sei ein original Schuhpaar - wie in der Filiale Rotenturmstr. Ich gehe davon aus, dass Frau M. sich einfach nicht die Arbeit machen wollte, bei einer anderen Filiale nachzufragen ob ein original Schuhpaar verfügbar sei. Denn bei Stiefelkönig ist der Kunde nicht König. |
| gepostet von | Recht am 7.4.2002, 11:18 |
| folgendes Statement ab: | Genau genommen handelt es sich bei allen Schuhen in unseren Filialen um "Ausstellungsstücke"! Denn tatsächlich ist jedes lagernde Paar Schuhe ausgestellt und kann von den Kunden auch anprobiert werden, ob nun direkt aus der Auslage oder im Geschäft. Deshalb können wir auch nicht 100-prozentig garantieren, dass genau jenes Paar Schuhe, das ein Kunde haben möchte, noch von niemandem ausprobiert wurde. Das gilt auch für Schuhe, die wir aus anderen Filialen auf Anfrage bestellen. Und genau das habe ich der Kundin wahrheitshalber mitgeteilt! Im Übrigen können diese Garantie auch andere Geschäfte nicht geben! Wenn Sie etwa in einer Boutique eine Bluse kaufen, können Sie ja auch nicht sicher sein, ob diese nicht schon von jemandem anprobiert wurde!
Die Unterstellung, ich wollte mir die Arbeit nicht antun, weise ich dezidiert zurück. Der Stiefelkönig ist ja bekannt für sein Service, jedes gewünschte Paar Schuhe, das ein Kunde etwa in einer anderen Filiale gesehen hat, umgehend zu besorgen! Die Kundin bestand aber auf dieser Garantie und verlangte, dass ich die Schuhe dann halt bei der Herstellerfirma direkt bestellen sollte. Dies ist jedoch aus organisatorischen Gründen nicht möglich!
Für die Tatsache, dass die Kundin umsonst in eine andere Filiale geschickt wurde, möchte ich mich entschuldigen. Offensichtlich war eine unserer Samstagsaushilfen nicht darüber informiert, dass wir grundsätzlich niemanden in eine andere Filiale schicken, sondern die gewünschte Ware in die eigene Filiale kommen lassen. |
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| Kommentare |
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| | Mia (11.4.2002, 08:04) | |
| @Recht: meinst du das alles Ernst, was du da schreibst? Das klingt für mich stark nach "fishing for Rechtfertigungen, die überhaupt keinen Sinn machen" |
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| | Recht (9.4.2002, 19:04) | |
| Stellungnahme meinerseits (Teil 2) wie meine Bitte lautete und nicht wie sie sagte in der Herstellerfirma nachzufragen ob es nicht doch noch wo ein unprobiertes Paar Schuhe gab. Was in meinen Augen ein kleines Kundenservice sei, das mit wenig Aufwand zu erledigen gewesen wäre. Ich möchte auch noch der Ordnung halber vermerken, dass ich nicht wie Frau M. schreibt von einer Ihrer Samstagskräfte in eine andere Filiale geschickt wurde, sondern dass ich von selbst dort hinging. Mein Schreiben auf die Verkäuferin bezieht sich auf die Rotenturmstrasse. Defakto über Kundenservice lässt sich streiten, jeder hat seine eigenen Ansichten. Zu meiner Meinung: Für mein Geld erwarte ich Ware die in Ordnung ist. Ein kleiner Anruf von Frau M. bezüglich meiner Bitte selbst wenn er keinen Erfolg gebracht hätte und was in meinen Augen kein grosser Aufwand gewesen wäre, ist das was ich unter Service für den Kunden verstehe. |
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| | Recht (9.4.2002, 19:04) | |
| Stellungnahme meinerseits (Teil 1) zum Schreiben der Firma Stiefelkönig: Zu der getragenen Bluse: Ich glaube ich muss niemanden sagen, dass zwischen einer getragen Bluse und einen getragenen Schuh ein Unterschied besteht. Ein Schuh der öfters probiert wird weitet sich umgehenst aus. Erwirbt man dieses Paar, hat man nun auf einen Bein einen ungetragen und auf dem anderen Bein einen abgenützten Schuh. In der Natur der Bluse liegt der Unterschied, dass sie nicht aus zwei Teilen besteht, wo ein Teil sich mehr abnützt als der andere. Zumeist besteht sie auch nicht aus Leder, dem man eine starke Beanspruchung ansieht. Weiters würde ich auch keine Abgenützte Bluse zu einem regulären Preis kaufen. Ich erwarte für mein Geld, das die Sachen in Ordnung sind. Und was Frau M. dezidiert Zurückweist, ist letztendlich nur, dass sie sich nicht einmal aus Freundlichkeit herablies ausnahmsweise in einer anderen Filiale oder in der Zentrale Stiefelkönig - weiter mit Teil. 2 |
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| | Umbro (9.4.2002, 08:54) | |
| Ich finde es richtig, was die Fa. Stiefelkönig gepostet hat. Die Schuhe sind ja nicht abgetragen sondern, wenn, nur kurz anprobiert worden. Und wenn alle diese Schuhe verbilligt verkauft werden sollten, dann könnte man keine zum vollen Preis verkaufen. Ich empfehle den Leuten, die sich zu gut sind um Schuhe im Geschäft zu kaufen, einfach zum Schuster zu gehen, dort probiert kein fremder die Schuhe. |
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