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Herr / FrauHerr Hermann Böckmann
PositionLeiter Marketing und Vertrieb
der Firmas Bausparkasse
gibt zu diesem Beitrag:Seit längerem ärgere ich mich über folgenden Werbespot: Paar sitzt vor der Glotze. Sohn schleicht im Hintergrund über Stufen herunter, niest, das Paar glotzt weiter. Dann tritt er einem Kätzchen, welches dort schläft, auf den Schwanz. Dieses saust kreischend weg. Glotzendes Paar merkt, dass sich Sohn fortschleichen will und keift. Hat es die Bausparkasse nötig, mit Tierquälerei zu werben? Ich glaube nicht, dass auf Grund dieses Werbespots auch nur ein Bausparvertrag mehr abgeschlossen wird.
gepostet vonmichi am 20.2.2002, 23:00
folgendes Statement ab:Im Folgenden möchten wir kurz zur vermeintlichen "Tierquälerei" in unserem aktuellen TV-Spot Stellung nehmen. Dieser Spot möchte einer jungen Zielgruppe die Idee "Bausparen" näher bringen. Wir beobachten einen Jugendlichen dabei, wie er vergeblich versucht, aus seinem Elternhaus zu schleichen. Dabei passieren ihm allerlei Missgeschicke: Eine Stufe knarrt, er muss plötzlich laut niesen, und letztendlich kommt ihm auch noch die Katze in die Quere, der er versehentlich auf den Schwanz steigt. Der ganze Spot lebt von seinem überzeichneten Humor. Insbesondere die Szene, in welcher der Junge der Katze aus Versehen (!) auf den Schwanz steigt, wird übertrieben dargestellt. Erscheint die Szene, wenn der Fuß auf den (falschen) Katzenschwanz steigt, noch ziemlich realistisch, so wirkt sie spätestens, wenn die (falsche) Katze mit weit ausgestreckten Pfoten in hohem Bogen durchs Bild fliegt, vollkommen überzeichnet. Wir können Ihnen versichern, dass beim Dreh keine Katzen zu Schaden gekommen worden sind und selbstverständlich nie "Tierquälerei" beabsichtigt wurde. Es wurde zwar eine Katze samt ihrer Besitzerin ins Studio geholt, um dort für kurze Zeit mit daneben liegendem falschen Schwanz gemütlich vor der Kamera zu sitzen, alle anderen Effekte wurden jedoch mittels spezieller Schnitt-Technik und einer täuschend echten "Katzenpuppe", die durchs Bild fliegt, erreicht. Wir sind überzeugt, dass insbesondere junge Menschen, die mit Fernsehen, Computer und Internet groß geworden sind, um die Tricks und Übertreibungen beim Film wissen. Aus den verschiedenen Wortmeldungen zum Thema lässt sich gut ablesen, dass ohnehin sehr vielen Zusehern aufgefallen ist, dass es sich um keine echte Katze gehandelt hat.

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