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Gästebuch
 Stellungnahme des betroffenen UnternehmensZurück 
Herr / FrauHerr Günther Krattenthaler
PositionGeschäfsführer
der FirmaCadiz Tapas-Bar
gibt zu diesem Beitrag:Seltsam ist es schon, wenn zwei ordentliche und eigentliche treue Gäste ein Glas Wein im Cadiz genießen und endlos lang vom Eigentümer über die Hausordnung "informiert" werden, nicht wahr - unaufgefordert, versteht sich. Kurz zur Vorgeschichte und dem "Verbrechen gegen den Datenschutz". Mein Gast hatte sich zu einem früheren Zeitpunkt eine Telefonnummer aus dem "öffentlich" aufliegenden Gästebuch, mit Erlaubnis der Kellnerin, notiert (es war die Telefonnummer eines Mädels, welches er unbedingt wiedersehen wollte). So weit, so gut. Wochen später sitzen wir eben in diesem Lokal und trinken das besagte Glas Wein, und mein Gast wird endlos über die Verletzung der Hausordnung unterrichtet. Inhaltlich grundsätzlich kein Problem, aber nach einigen Minuten stelle ich die Frage (als unbeteiligter Gast), ob die "Sache" nun erledigt sei. Weit gefehlt, der Unterricht dauert an. Beharrlich fordert der Wirt die Entschuldigung meines Gastes ein, bis ich (wir) das Lokal verließen - für immer ... Schade - nettes Lokal, schlechtes bzw. taktloses Management - ein einfacher und vor allem höflicher Hinweis hätte es auch getan. Wer damit leben kann, soll hingehen, ich für meinen Teil sitze lieber in angenehmer Umgebung ohne Privatunterricht durch den Wirten. Grüße, Harald
gepostet von am 10.2.2002, 23:00
folgendes Statement ab:Es liegt ein Gästebuch öffentlich bei uns im Lokal auf, wo sich unsere Gäste mit e-Mail-Adresse oder SMS-Nummer eintragen können. So können wir dann über unsere beliebten Weinverkostungen mit Livemusik benachrichtigen. Da stand eben auch die Nummer dieser jungen Dame drin, die der Herr einfach rausgeschrieben hat. Er hat damals zwar die Kellnerin gefragt. Ich hab das dann aber übers Eck mitgekriegt und unterbunden, weil wir natürlich die Privatsphäre unserer Gäste schützen müssen und das nicht so einfach an Dritte weitergeben können. Er hat es dann gemacht, als ich oder die Kellnerin dann einmal nicht in der Nähe waren. Er hat dann die junge Dame angerufen, die gerne und oft mit ihrer Clique zu uns feiern kommt. Sie hat den Anrufer offensichtlich abgewürgt und mich es dann ziemlich schlagfertig durch die Blume wissen lassen. Von wegen Nummern so einfach weiter geben ... Ich war natürlich schockiert. Da ich wusste, wer es war, hab ich es ihm dann gesagt, als er wieder da war. Wäre ihm ja auch unangenehm, wenn ein Unbekannter bei ihm Telefonterror betreibt. Ich habe aber nur gebeten, die Hausordnung nicht wieder zu brechen. Man hat ihm dann die Reumütigkeit auch angesehen. Und es wäre auch erledigt gewesen, wenn sein Freund, der auch die Beschwerde verfasst hat, sich plötzlich reingesteigert hätte. Der wusste zuerst gar nichts von der Geschichte. Dann plötzlich in der Diskussion jedes Detail. Dann sind sie aufgestanden und gegangen. Die Mucha-Geschichte überrascht mich nicht. Mit der hat er damals schon gedroht. Es ist ja nicht so, dass ich die Liebe nicht fördern will. Wenn der junge Mann an mich herangetreten wäre und gesagt hätte: Ich halt´s nicht aus! Mir blutet das Herz! Da hätte ich schon vermittelt. Vielleicht sogar selber angerufen. Ich habe nichts dagegen, Postillon d´Amour zu spielen. Aber da hat´s ja offensichtlich nur einseitig gefunkt. Es tut sicher weh, wegen sowas Stammgäste zu verlieren. Aber es liegt ein Vertrauensbruch vor. Es hätte mir mehr weh getan, wenn wir die belästigte Dame dadurch verloren hätten. Privatsphäre ist wichtig für ein Lokal.
 Kommentare

Plobb (22.3.2002, 12:37)
Ein öffentliches Gästebuch wo man e-mail oder Handynummer eintragen kann?? Und was hat das mit Datenschutz zu tun wenn da jeder reinschauen kann???


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