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Herr / FrauFrau Jungwirth
PositionTeamleitung
der Firmakik
gibt zu diesem Beitrag:Also sehe ich mich weiter nach anderen, unverpackten Strümpfen um und lande zufällig in der Nähe des Büros. Und was muss ich da hören? Die blonde Verkäuferin lässt sich auf extremste Weise bei ihrer Kollegin über mich aus! Das will ich nicht auf mir sitzen lassen, ich klopfe. Heraus kommt eine dunkelhaarige Verkäuferin, bei der ich mich über das Schimpfen hinter meinem Rücken beschwere und den Geschäftsführer zu sprechen wünsche. Sie bestreitet alles und meint, die Kollegin hätte nur mit ihrem Sohn geschimpft. Ich darauf: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie mit ihrem Sohn über geöffnete Strumpfhosen schimpft!" Da bekomme ich zur Antwort, dass man nicht einfach Packungen so öffnen könne - ein Eingeständnis der Schimpfkanonade hinter verschlossener Tür! Ich bitte nochmals um die Geschäftsleitung und bekomme zur Antwort, die sei da hinten. Die Geschäftsleitung war allerdings unauffindbar, so dass ich unverrichteter Dinge abziehen muss und mich von anderen Kunden noch blöd anglotzen lassen muss. Die hatten nämlich alle mitbekommen, welche "Schandtat" ich begehen wollte. Bevor ich das Geschäft verließ, erklärte mir noch die dunkelhaarige Verkäuferin noch, sie seien ja nur zu dritt und ich hätte genauso gehandelt. Seltsam nur, dass man keine außer einer einzigen Kassierin gesehen hat. Ich meine einfach, wenn man seine Arbeit nicht mag, dann muss man sich eine andere suchen, aber nicht seinen Frust auf Kunden auslassen, da es sehr wohl zu der Tätigkeit einer Verkaufskraft gehört, einzuschlichten und Warenpflege zu betreiben! Sehr geehrte(r) Geschäftsführer/in, leider durfte ich Sie nicht persönlich darüber in Kenntnis setzen, daher auf diesem Weg.
gepostet vontweety35 am 7.12.2001, 23:00
folgendes Statement ab:Mein Name ist Jungwirth, und ich bin Teamleitung der Fa. Kik. Ich kann mich noch sehr genau an den besagten 08.12.01 und an die Kundin in unserer Filiale erinnern. Leider kommt es in unserer Filiale nur allzu oft vor, dass es Kunden gibt, die ohne Bedenken eine Ware öffnen, nur um zu sehen, wie groß z.B. Strumpfhosen sind. Doch leider werden diese Sachen nicht wieder eingepackt, oder die Verpackung wird so aufgerissen, dass sie kaputt ist und wir sie mit TIXO-BAND wieder zumachen müssen. Ich hatte an diesem Tag Dienst und weiß noch, dass ich die Kundin HÖFFLICH bat, die Strumpfhosen nicht zu öffnen: aus schon erklärten Gründen. Ich war sicher nicht unhöflich. Meine Gründe für meine Bitte wollte sich die Kundin nicht anhören, sie wollte einfach nur die Größe einer Strumpfhose wissen, worauf ich sie bat, zur Kassierin zu gehen, um das Päckchen öffnen zu lassen, da unsere Mitarbeiter die Ware wieder ORDENTLICH schließen. Jeder weiß, wie sich manche Kunden benehmen, wenn man ihnen sagen muss, dass sie sich auch an eine gewisse Ordnung im Geschäft halten sollen. Mir liegt es fern, die Kundin zu verurteilen. KIK bedeutet: KUNDE IST KÖNIG, und wir versuchen alles, um unsere Kundschaft zufrieden zu stellen. Aber der Kunde ist auch nur solange König, solange er sich königlich benimmt. Nichtsdestotrotz werden wir ab sofort verstärkt darauf achten und uns noch mehr bemühen, unsere Kunden zufrieden zu stellen. Doch eines möchte ich der Kundin noch sagen: Sie haben mit mir gesprochen. Ich bin nicht blond und auch nicht dunkelhaarig, sondern hellrot. Außerdem habe ich es nicht nötig, über eine Kundin zu schimpfen oder mich über sie auszulassen. Was ich zu sagen hatte, habe ich Ihnen gesagt. Und noch etwas: Der 8. Dezember ist ein Feiertag. Leider ist es seit einigen Jahre so, dass der Handel geöffnet hat. Ich habe die Pflicht, als Teamleitung anwesend zu sein. Ich habe auch Familie. Es ist aber nicht so, dass mir die Arbeit nicht Spaß macht - im Gegenteil, doch es ist manchmal ziemlich anstrengend, vor allem, wenn man tagtäglich nicht eine, sondern bis zu zwanzig oder mehr Kunden hat, die meinen, einfach alles tun zu dürfen. Ich bitte Sie, nur einmal einen Moment darüber nachzudenken. Ich wünsche Ihnen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
 Kommentare

The Cynic (29.12.2001, 23:00)
Ich glaube nicht daß viele Menschen das verstehen. Das Zusammenleben wird immer schwieriger solange es Kunden wie Rose gibt.


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