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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Wöckl |
| Position | Fahrdienstleiter |
| der Firma | Stadtwerke Wiener Neustadt |
| gibt zu diesem Beitrag: | Da mein Fahrrad in Reparatur ist, beschloss ich, diese Woche mit dem Bus zum Bahnhof zu fahren. Am 13. Nov. (07.20 Uhr früh) stieg ich an der Bushaltestelle in der Nähe meiner Wohnung gut gelaunt in den nächstbesten Bus zum Bahnhof. Ich orderte beim Fahrer eine Wochenkarte und wollte mit einem 1.000 Schilling-Schein bezahlen. Plötzlich schnauzte mich der Fahrer an, wie ich mir das vorstelle, er könne ja nicht in aller Früh schon ÖS 1.000,- wechseln. Daraufhin schlug ich vor, die Karte am Abend zu kaufen (ich wollte ja sowieso eine Wochenkarte, was übersetzt bedeutet: Ich FAHRE die GANZE Woche mit dem Bus!). Außerdem war mir das schon mal passiert, und bei jenem Fahrer war das kein Problem. Der Fahrer meinte ziemlich grob, was ich mir überhaupt einbilde, eigentlich müsste ich jetzt aussteigen! Ich kam mir wie eine Verbrecherin vor, nur weil ich mir die Frechheit erlaubte, mit einem 1.000-Schilling-Schein zu zahlen. Da ich noch etwas Kleingeld hatte (ca. 30,-), musste ich also eine Normalfahrkarte um 21,- kaufen. Am Abend musste ich allerdings dann trotzdem eine Wochenkarte kaufen.
Es sei nur anzumerken, dass es mir nicht um 21 Schilling geht, aber es geht mir ums Prinzip. Ich bin ein Mensch, mit dem man normal reden kann. Wäre der Busfahrer freundlich gewesen, hätte ich bestimmt kein Wort gesagt. Aber Unfreundlichkeit scheint ja heutzutage an der Tagesordnung zu sein. |
| gepostet von | schwuppsi am 14.11.2001, 23:00 |
| folgendes Statement ab: | Die Kundenfreundlichkeit eines unserer Busfahrer wurde am 13.11. in Frage gestellt. Es wurde festgestellt, dass zu der angegebenen Zeit (7:20 Uhr) mindestens 3 Linien die Haltestelle Krankenhaus stadteinwärts anfahren. Der betreffende Fahrer kann daher nicht konkret ermittelt werden. Unser Bemühen liegt darin, dass halbjährlich externe Schulungen des Fahrpersonals stattfinden, wo besonders das Thema Kundenfreundlichkeit behandelt wird. Die Mitarbeit aller Bediensteten ist erforderlich, um das Ziel zu erreichen.
Das Problem mehrerer Wechsel großer Banknoten bei der Bezahlung von Busfahrscheinen wird nicht zu verhindern sein, da das Wechselgeld der Busfahrer begrenzt ist und wir in diesem Fall auf das Verständnis unserer Kunden hoffen.
Um eine reibungslose Abwicklung des Geschäftsvorganges zu verkürzen bzw. um die Pünktlichkeit der Abfahrtszeiten zu verbessern, könnte der Fahrgast beitragen, indem er das Fahrgeld abgezählt bereithält.
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