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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Christian Nowotni |
| Position | Verkauf |
| der Firma | Willenpart & Tober Gmbh |
| gibt zu diesem Beitrag: | Garantiefall Alfa 156
Anfang September hab ich einen Garantiefall (kleines Lüftungsproblem) bei meinem Alfa Händler Firma Willenpart & Tobler zur Reperatur gebracht.
Man schaut sich das Auto an, sagt kein Problem, wir besorgen die Ersatzteile (eine Lüftungsklappe), kommen Sie in 2 Tagen wieder. Termin ausgemacht, ich bin wieder dort. Man zerlegt das Auto, baut die neue Lüftungsklappe ein. Ohne Erfolg. Die Firma sagt, sie müssen das gesamte Klimagerät austauschen, und das kann dauern. soweit, so gut, einige Wochen später, nach unzähligen Telefonaten sind die Ersatzteile (das Klimagerät) da. Ich fahre wieder hin. Lass das Auto dort. Werde später angerufen. Mit der Aussage, die LÜFTUNGSKLAPPE ist es nicht, sie müssen das KLIMAGERĂ„T austauschen. Also, wir befinden uns wieder in der Ausgangslage. Wieder langes Warten auf das KLIMAGERĂ„T. Dann ist es angeblich endlich da. Ich bin wieder dort. Sie tauschen die LÜFTUNGSKLAPPE aus. Und alles funktioniert. Zwischendurch kann ich mir immer wieder fadenscheinige Ausreden anhören, warum alles nicht klappt. Jedesmal, wenn mein Wagen dort war, hatte er danach ca. 100 - 120 km mehr am Tacho, also offensichtlich werden da auch andere Fahrten als Testfahrten, um zu überprüfen, was nicht geht, durchgeführt.
Im Endeffekt hat mich der Spaß ca 1200 Fahrtkilometer und unzaehlige Stunden meiner Arbeitszeit gekostet. Abgesehen vom Ă„rger. Ich kann nur jedem empfehlen diese Firma zu meiden !!!! Ich frag mich nur wie ich da zu einem kostenersatz kommen kann
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| gepostet von | joey am 23.10.2001, 22:00 |
| folgendes Statement ab: | Sehr geehrter Herr Hajek!
Wir danken Ihnen für Ihr Schreiben anlässlich der angeführten Vorfälle und möchten selbstverständlich dazu Stellung nehmen.
Wir diagnostizierten an Ihrem Wagen einen Fehler in der Innenraumluftverteilung, wobei in der Elektronik selbst kein Fehler festgestellt werden konnte. Deshalb bestellten wir die Stellmotoren neu. Als wir diese einbauten, trat derselbe Fehler nach einigen Betätigungen wieder auf. Sie erhielten Ihr Fahrzeug wieder zurück, und wir bestellten das Bediengerät der Klimaanlage neu, da eine komplett neue Anlage eurpaweit nicht lagernd und daher nicht in absehbarer Zeit lieferbar war. Wir vereinbarten daraufhin wieder einen Termin und tauschten bei diesem das Bediengerät ordnungsgemäß aus. Ein Mitarbeiter unserer Firma holte Ihren Wagen von Ihrem Heimatort ab, und Sie bekamen selbstverständlich einen kostenlosen Leihwagen für die Dauer der Reparatur. Weiters wurde Ihnen Ihr Fahrzeug nach Beendigung der Reparatur voll aufgetankt zurückgegeben.
Gerne werden wir in einem persönlichen Gespräch noch weitere Unklarheiten beseitigen.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Nowotni |
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| Kommentare |
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| | joe (21.11.2001, 23:00) | |
Sg Herr Nowotni,
Sie wissen genau, dass der Fall bei weitem nicht so reibungslos über die Bühne gegangen ist, wie sie es hier darstellen und sich Ihre Firma da überhaupt nicht entgegenkommend gezeigt hat.
Das war ja auch nicht das einzige Beispiel.
hier nochmal die aufstellung.
Fall 1) Das Auto wird 2 Wochen nach dem ausgemachten Termin geliefert
Fall 2) Ich hole den Wagen am 24.März 2001 von Kemmelbach ab, er ist beschädigt (ein anderer Kunde der Firma ist in das Auto gefahren). Der Schaden wird zwar von der Firma behoben, ich erhalte allerdings weder einen Kostenersatz für meine dadurch entstandenen Aufwand, noch Kostenersatz für die dadurch verfahrenen Kilometer, noch einen Kostenersatz für die Wertminderung (der Wagen muß repariert werden, noch bevor ich ihn übernommen bzw auch nur einen Kilometer damit gefahren bin!).
Fall 3) Ich bestelle bei der Firma die Dachgalerie plus 3 Radträger für Moutainbikes. Ich vergewissere mich mehrmals ob die Radträger für Moutainbikes (die ja einen dicken Rahmen besitzen) geeignet sind. Mir wird jedesmal versichert, daß dies der Fall sei. Also kaufe ich die Träger und stelle beim ersten Einsatz fest, dass sich meine Räder darauf nicht fixieren lassen.
Ich will die Radträger zurückgeben, doch die Firma weigert sich, die Träger zurückzunehmen, obwohl ich sie nicht benutzen kann und sie nur unter der Voraussetzung gekauft habe, dass die Träger für Mountainbikes geeignet sind.
Fall 4) Garantiefall. Das Gebläse im Wagen funktioniert nicht richtig. Man kann die Luftzufuhr bei den Luftablässen in den Fußbereich nicht abdrehen. Ich schildere das Fehlverhalten ausführlich am Telefon, vereinbare einen Termin und fahre am 10.9.2001 zum ersten Mal in diesem Fall nach Kemmelbach.
Dort schaut man sich das Auto an, sagt kein Problem, wir besorgen die Ersatzteile (eine Lüftungsklappe), kommen Sie in 2 Tagen wieder. Ein neuer Termin wird für den 13.9.2001 ausgemacht. Ich bin wieder dort. Man zerlegt das Auto (ich muß 3 Stunden warten), baut die neue Lüftungsklappe ein. Ohne Erfolg. Die Firma sagt, sie müssen das gesamte Klimagerät austauschen, und das kann dauern, weil das nicht sofort lieferbar ist.
Soweit, so gut, einige Wochen später, nach unzähligen Telefonaten sind die Ersatzteile (das Klimagerät) da. Das Auto wird wieder hingebracht. Ich werde angerufen und mit der Aussage „die LÜFTUNGSKLAPPE ist es nicht, sie müssen das KLIMAGERÄT austauschen und das kann dauern“ am 10.10.2001 mit haargenau derselben Aussage konfrontiert wie ein Monat zuvor. Es folgt wiederum langes Warten auf das KLIMAGERÄT. Dann ist es angeblich da. Ich bin am 22.10.2001 wieder in Kemmelbach der Fehler wird behoben. Auf die Frage woran es denn gelegen sei, sagt man mir, daß die Lüftungsklappe geklemmt hat.
Fall 5) Ich zeichne aus beruflichen Gründen die zurückgelegten Kilometer auf. Einige Male, wenn mein Wagen in Kemmelbach war, hatte er danach ca. 100km mehr am Kilometerzähler als wie ich ihn übergeben hatte. Das ist absolut mehr als für eine Testfahrt, um einem Fehler auf die Spur zu kommen, notwendig ist.
Zum Beispiel am 22.10.2001 wurde der Wagen in Kemmelbach übergeben mit 13469 Kilometern am 23.10.2001 abgeholt mit Kilometerstand 13567. Man sieht das auch an der Kilometeraufstellung unten. Eine Fahrt Wien Floridsdorf - Kemmelbach hin und zurück veranschlagt ca 220 Kilometer. Wenn der Wagen dort gelassen wurde sind es allerdings zumeist um 100 km mehr!!
Insgesamt wie sie ja zweifelsohne durch meinen eingeschriebenen Brief vom 6.November (zudem sie übrigens bisher noch keine Stellungnahme abgegeben haben) hat Ihre Firma mir durch Ihre Aktionen Kosten von rund 17.000,- ATS beschert. Und da ist der beschädigte Wagen nicht mit eingerechnet.
mfg Dr.DI.Johannes Hajek |
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